Wer nichts weiß, weiß immer noch nichts

Jetzt ist er also da, der Trailer zu „The Force Awakens“ und das zwei Monate bevor der Film in die Kinos kommt. Ich kann mich nicht erinnern, dass zwischen einem Kinostart und der Veröffentlichung des zugehörigen Trailers je ein so geringer Zeitraum lag. Zu mindest nicht bei einem Blockbuster und zumindest nicht in Bezug auf den ersten Trailer.

Apropos Trailer: tatsächlich fühlen sich diese knapp 2:20 Minuten wesentlich mehr nach einem weiteren Teaser als nach einem „echten“ Trailer an. So wie seine Vorgänger setzt sich auch dieser im Prinzip ausschließlich aus sehr kurz geschnittenen Szenen zusammen und wer zuvor wenig oder nichts über den Inhalt des Filmes wusste, tut dies nun nach wie vor nicht. Natürlich sollte ein Trailer nicht zufiel vom Inhalt eines Filmes verraten, aber vielmehr Nicht-Verraten als hier ist nun auch schon fast wieder schwer.

Tatsächlich erhalten wir aus dem Kinoposter zu TFA (das ich übrigens im Gegensatz zu vielen Anderen als durchaus gelungen erachte) mehr Informationen über den Film als aus dem Trailer. So erhaschen wir hier einen ersten Blick auf Maz Kanata (Lupita Nyong’os‘ Prophezeiung, dass wir die von ihr gespielte Figur erstmals im Kino sehen werden trifft also doch nicht zu), während wir im Trailer nur ihre Stimme hören:

Maz Kanata

Und wir sehen erstmals die Starkiller Base (ein Name, der mich auch nach mehreren Monaten immer noch nicht so recht glücklich macht – er ist mir einfach zu holzhammermäßig mit Star Wars verknüpft):

Starkiller Base

Scheinbar ein Todessern, der diesmal jedoch tatsächlich ein Stern und kein komplett künstlicher erschaffener Planet ist. OK, streng genommen ist auch der Planet auf dem sich die Starkiller Base befindet kein Stern, aber Todes-Planet klingt irgendwie nach einem billigen SF-Film aus den 50er Jahren…

Wer die Gerüchte über die Handlung des Filmes jedoch kennt, der findet in diesem Trailer eine eindeutige Bestätigung dessen was die verschiedenen Web-Sites (allen voran Makingstarwars.net) in den vergangenen Monaten ausgegraben und präsentiert haben. Zu vieles von dem was über den Inhalt des Filmes geschrieben wurde passt haargenau zu dem was uns Lucasfilm bisher gezeigt hat, als dass dies alles nur eine große Täuschung von J.J. Abrams sein könnte. Und auch dass Luke Skywalker weder auf dem Plakat noch im Trailer selbst vorkommt (abgesehen von der einen Szene, die wir bereits aus dem zweiten Teaser kennen) hat einen guten Grund.

Ist dieser Trailer also das was ich mir davon erwartet habe? Nicht unbedingt. Hätte man dieses Stück auf der SDCC oder der Disney D23 gezeigt wäre es wohl etwas anderes, aber nachdem diese knapp zweieinhalb Minuten wohl die letzten bewegten Bilder sein werden, die wir vor dem 17.12 sehen, ist er für mich doch ein wenig zu „teaserhaft“.

Auf der anderen Seite spielt dies zwei Monate vor dem Kinostart wohl auch keine große Rolle mehr. Die Vorfreude ist da und sie wird von Tag zu Tag größer.

Und für eine ordentliche Portion Gänsehaut sind diese 2:20 immer noch gut.

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Die schwarze Frau

Bevor wir beginnen noch zwei Dinge zur Einleitung:

  1. Der Titel dies Artikels könnte vielleicht als rassistisch ausgelegt werden. Falls sich also irgendjemand dadurch gekränkt fühlen sollte so tut es mir leid und ich möchte mich entschuldigen.
  2. Die nachfolgenden Ausführungen enthalten Spoiler in Bezug auf Episode VII. Wer also über den Inhalt des Filmes nichts weiß bzw. nichts wissen will, sollte von hier an nicht mehr allzuweit weiterlesen.

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Mit 150 Millionen ist niemand zufrieden

Beeindruckende 191 Millionen hat „Avengers: Age of Ultron“ also am ersten Wochenende allein in den USA in die Kassen von Marvel und Disney gespült. Dies macht ihn zum zweit erfolgreichsten Film aller Zeiten was die Einspielergebnisse in den ersten paar Tagen betrifft.

Dumm nur, dass der erfolgreichste Film in dieser Kategorie ausgerechnet der erste Avengers Film mit 207 Millionen Dollar ist…

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Chewie, wir sind zu Hause

Das Wichtigste zuerst: JJ Abrams trug eine Apple Watch! Und wenn man den Konfigurationsmöglichkeiten auf der Apple Site glauben mag, dann wohl sogar eine, die es in dieser Kombination für uns Normalsterbliche nicht gibt. Aber das ist in Ordnung, immerhin weckt JJ die Macht wieder auf.

Kathleen Kennedy trug keine Apple Watch, dafür ein Armband, das irgendwie Spenden sammeln kann (den Teil hab ich nicht ganz mitbekommen). Und sie hatte ein Star Wars T-Shirt an, das sie lt. eigenen Angaben am Vorabend des Beginns der Celebration Anaheim selbst gekauft hat. Wenn man einmal davon ausgeht, dass diese Aussage stimmt und sie das Teil nicht von irgendjemandem geschenkt bekommen oder von einem ihrer Minions hat kaufen lassen, so wage ich gar nicht, mir die Überraschung des- oder derjenigen vorzustellen, der vor ihr an der Kassa des Celebration Stores angestanden hat. Als ich am Tag vor Beginn der Celebration Europe in so einer Schlange stand und plötzlich David Collins hinter mir auftauchte, war ich fast wie vom Donner gerührt und jetzt stelle man sich mal vor: Kathleen Kennedy!

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Was jetzt noch zu tun ist

Ich habe es hier in den letzten Monaten schon mehrfach angesprochen und ich tue es jetzt noch ein weiteres Mal (dann ist aber Schluss damit für die nächste Zeit – versprochen!): was „Rebels“ so interessant macht ist, dass die einzelnen Episoden weitgehend aufeinander aufbauen oder wenigstens Bezug aufeinander nehmen. Es gibt also keine wirklichen Story-Arcs (nicht einmal die Mehrteiler sind welche), sondern die gesamte  Staffel ist im Prinzip eine weitgehend zusammenhängende Geschichte.

Und so verwundert es auch kaum, dass nach diesen 13 Folgen viele der offenen Enden nun verknüpft sind.

Viele, aber lange nicht alle!

Werfen wir also einen Blick auf einige jener Themen, die in der kommenden zweite Staffel (wann immer diese auch starten wird) behandelt und vielfach auch abgeschlossen werden sollten. Die nachfolgende Aufstellung hat keine bestimmte Reihung, ich schreibe die einzelnen Punkte so auf wie sie mir einfallen:

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George? George… wer?

“The ones that I sold to Disney, they came up to the decision that they didn’t really want to do those. So they made up their own. So it’s not the ones that I originally wrote.”

Dieser Satz (und ich habe ihn hier bewusst auf englisch und nicht in einer der manchmal etwas unglücklichen deutschen Übersetzungen zitiert) sorgte in den letzten Tagen unter Star Wars Fans für eine gehörige Portion Aufregung.

Und warum auch nicht? Immerhin gibt der Schöpfer der Saga hier unumwunden zu, dass Disney, Kathleen Kennedy, J.J. Abrams oder wer auch immer seine Konzepte für die Sequel Trilogie einfach in die Mülltonne getreten und sich stattdessen etwas komplett Eigenständiges ausgedacht haben. Der „Maker“ und seine Vorstellungen ist also komplett außen vor, sein Vermächtnis mausetot und überhaupt: George Lucas, wer soll das sein?

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Gib acht, heut Nacht die Macht erwacht und lacht

Man kann Lucasfilm eigentlich keinen Vorwurf machen. Es wäre wohl wirklich zu viel verlangt zu prüfen, ob der englische Titel eines Filmes in seiner wörtliche Übersetzung in andere Sprachen vielleicht unbeabsichtigt komisch klingt. Und tatsächlich haben wir ja auch tatsächlich noch keinen offiziellen deutschen Titel!

Und ja, „Die Macht erwacht“ klingt definitiv doof! Und nein, das wird nicht der deutsche Titel des nächsten Star Wars Filmes sein. Falls er überhaupt einen bekommt (und viele Filme in den letzten Jahren haben dies ja gar nicht), wird es „Das Erwachen der Macht“ sein.

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Eindeutige Suchthinweise

Im Laufe meines Lebens bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass es im Prinzip nur zwei elementare Wahrheiten gibt, die immer und überall gelten:

1. Man kann nie zu viel Star Wars im Leben haben

Dies sollte wohl allgemein einleuchtend sein und hier wird auch niemand widersprechen!

Die zweite elementare Wahrheit ist ein wenig sexistisch, darum erwähne ich sie nicht allzu gerne, aber da wir hier ja unter uns sind, kann ich das ja nun wohl tun:

2. Ein Rock kann nie zu kurz sein

Das geht einfach nicht – weder theoretisch noch praktisch!

Nachdem es in diesem Blog aber weniger um Rocklängen (oder die Abwesenheit derselben) geht, sondern um Star Wars findet der geschätzte Leser nachfolgend eine Auflistung von einhundert Hinweisen, die die Vermutung zulassen, dass man süchtig auf SW ist.

Die Idee zu diesem Artikel stammt von Starkiller 1138, der mir auch gleich eine ganze (laaaaaange) Liste an solchen Hinweisen zukommen ließ, wofür ich ihm hiermit meine aufrichtige Dankbarkeit versichere. Ich habe diese, seine Liste ein wenig gekürzt (wofür ich nicht hiermit entschuldige, aber sie war wirklich laaaaang!), dafür aber um ein paar eigene Gedanken erweitert und wer Lust hast, kann diese in den Kommentaren natürlich gerne weiter fortführen.

Ach ja, noch etwas: Starkillers Liste trug ursprünglich den Titel „Du guckst zu viel Star Wars, wenn…“, nachdem dies aber gemäß elementarer Wahrheit Nummer eins gar nicht möglich ist, habe ich den Titel ein wenig geändert.

Doch nun aber los:

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Herumspintisieren zu Episode VII (Teil 1)

Lacht nicht! Dass „random thoughts“ mit herumspintisieren übersetzt wird ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das steht auf dict.cc!

Also, was nun folgt sind ein paar Gedanken und Meinungen zu Episode VII, die für sich genommen nicht für eigene Artikel ausreichen würden, aber trotzdem aus meinem Kopf hinauswollen:

  • Ich finde es wirklich bucht in Ordnung, sollte das Gerücht stimmen, dass Simon Pegg tatsächlich eine Rolle in Episode VII hat. Jemandem, der seinen Hass auf alles was seit 1983 unter dem Star Wars Banner herausgebracht wurde derart offen zur Schau stellt, muss man nicht auch noch unterstützen. Was die Tatsache, dass Pegg überhaupt an SW dichtmacht über seinen Charakter aussagt, steht wieder auf einem anderen Blatt. Schon ihn in Clone Wars mitwirken zu lassen war ein Fehler und sollte er jetzt tatsächliche eine Rolle im nächsten SW Film haben – und sei sie auch noch so klein – so ist das ein Schlag ins Gesicht aller echten SW Fans! Aber gut: ich behaupte jetzt hier in aller Öffentlichkeit, dass ich Jar Jar echt sch… finde. Darf ich jetzt Daisy Ridleys‘ Lover spielen?

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