Der Schüler jagt den Meister

Also ehrlich gesagt fällt mir nicht wirklich sehr viel zu „Friends and Enemies“, der zweiten Folge der „Obi-Wans-Undercover-Mission“ Quadrologie ein. Das liegt nicht daran, dass diese Episode von Clone Wars langweilige wäre, wie schon ihr Vorgänger ist sie es nicht. Im Gegensatz zu dieser bietet sie jedoch den Vorteil, aus wesentliche weniger logischen Löchern zu bestehen.

Obi-Wan in seiner Rolle als sein eigener Killer Rako Hardeen ist gemeinsam mit Cad Bane (der hier endlich wieder einen Hut bekommt) und Moralo Eval (der von sich nur in der dritten Person spricht, und damit ist wohl nicht der Plural der Bescheidenheit gemeint) auf der Flucht und nebenbei auf dem Weg zu Dooku (was sie dort wollen und sollen erfahren wir in der nächsten Folge).

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C-3PO ist uralt

C-3PO geht einkaufen und R2-D2 gönnt sich ein Ölbad! Wenn der Absturz von Clone Wars in diesem Tempo weitergeht (was er – um es vorwegzunehmen, Gott sei Dank nicht tut), würden wir in einer der kommenden Episoden folgendes erleben:

Anakin schenkt sich ein Getränk ein, Obi-Wan kämmt sich den Bart und – als nervenzerfetzenden Höhepunkt – Padmes Bügeldroide hat eine Fehlfunktion und brennt ein Loch in ihre Lieblingsbluse.

Wer nun den Eindruck gewonnen hat, dass ich „Evil Plans“ nicht nur für eine absolut langweilige, unlogischen, sondern auch komplett überflüssig Folge halte, der…

… hat vollkommen recht damit.

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Der Jedi Kindergarten

Ich hab einige Zeit lang nicht verstanden, warum es für die Jedi so wichtig ist, dass die Ausbildung schon sehr früh beginnt (immerhin bin ich mit der OT aufgewachsen und Luke hat erst mit 19 begonnen, sich mit der Macht vertraut zu machen).

Mittlerweile habe ich es, denke ich begriffen und vielleicht kann man mit der Ausbildung zum Jedi auch am Besten ganz jung oder erst wenn man bereits erwachsen ist beginnen, nicht jedoch irgendwann dazwischen (so, sagen wir mal mit …9 Jahren…).

In „Cildren of the Force“ sehen wir zwei dieser ganz jungen „Machtfähigen“ und und wie schon bei „Innocents of Ryloth“ setzt auch diese Folge bis zu einem gewissen Grad auf den Knuddelfaktor:

Ahsoka und Roo Roo Page (ja, die heisst wirklich so!)

Ahsoka und Roo Roo Page (ja, die heisst wirklich so!)

Wee Dunn? (na anders!)

Wee Dunn? (na anders!)

Diese Folge beginnt mit den letzten Einstellungen der Folge davor, zeigt die weiteren Geschehnisse aber dann aus einer anderen Perspektive – ein interessanter Ansatz!

Ich habe mir das Ende von „Cargo of Doom“ mehrfach (sogar Bild für Bild) angesehen und man sieht tatsächlich nicht EINDEUTIG, ob des Bane ist, der da erschossen von der Brüstung stürzt (gut gemacht!). Auch wenn sich die Stimme des „Klons“ schon verdammt nach der der anderen Klone anhört?! Aber trotzdem eine schlaue Idee, den Kopfgeldjäger entkommen zu lassen – besser als man hätte Bane mit (oder in) einem Bruchstück der Fregatte wie einen Schiffbrüchigen durchs All treiben lassen. Und dass er schon in der zweiten Folge ins Gras beisst hat ja wohl keiner gedacht, oder?

Dafür sehen wir Bane in dieser Folge erstmals ohne seinen Hut und ohne seine „Atemschläuche“ (oder was immer das auch sein mag):

Wenn das Jango Fett sehen könnte...

Wenn das Jango Fett sehen könnte…

Appropos Bane: der Kerl hat grünes Blut – stammt seine Mutter vielleicht vom Vulkan (nein nicht dem feuerspeienden Berg, Du Dodel, dem Planeten, von dem auch Spock stammt) und er hat sich den Jedi Umhang aus der ersten Episode scheinbar nicht nur behalten, sondern schleppt ihn offenbar auch noch ständig mit sich herum:

Cad Bane - in seinem Äquivalent einer Schmusedecke

Cad Bane – in seinem Äquivalent einer Schmusedecke

Daneben erlebt diese Folge die großartige Rückkehr der Tooka Puppe (scheinbar ein sehr beliebtes Spielzeug im SW Universum) und wir besuchen praktisch sämtliche Planeten, die im Laufe der Episoden I – III und der ersten Staffel von CW so aufgetaucht sind (gut, das ist jetzt ein bisschen übertrieben) und erleben den meiner Meinung nach bisher höchsten Detailreichtum in Bezug auf die Animation. Wenn das so weiter geht, wechselt die Serie im Laufe der dritten Staffel von einer Animations- in eine Realserie über:

Cad Bane im Detail - most impressive!

Cad Bane im Detail – most impressive!

Man beachte den Detailreichtum der Landebucht

Man beachte den Detailreichtum der Landebucht

Ansonsten denke ich, dass mit dieser Folge ein weiteres Elemente aus dem Expanded Universe in den Canon aufgenommen wurde. Wenn man Sidious Pläne mit den „Baby-Jedi“ bedenkt, könnte man zum Schluss gelangen, das wir hier den Grundstein der „Emperor’s Hands“ erleben – der im Umgang mit der dunklen Seite der Macht bewanderten „Elitesoldaten“ des Imperators, zu denen beispielsweise auch Mara Jade gehörte?!

Aber vielleicht interpretiere ich da wieder einmal zuviel hinein.

Die obigen Bilder und noch viele mehr aus dieser Folge gibt es wieder auf meiner Flickr Seite!

Lücken in der Geschichte, da sind!

Warum müssen eigentlich alle neuen Staffeln immer im Herbst und dann auch noch immer alle gleichzeitig beginnen? Vor lauter „24-„, „Dr. House-“ und diversen „CSIs“ Schauen kommt man fast zu überhaupt nichts und dann ist auch noch in der Arbeit was zu tun. Wie soll man da in Ruhe bloggen können?

Aber darum geht es ja eigentlich gar nicht…

Und nur zur Sicherheit, bevor wir fortfahren: da die zweite Staffel bei uns erst Anfang November anläuft, ist das Folgende fast zwangsläufig voll mit SPOILERN!

Clone Wars geht also in die zweite Runde und wie schon vor einem Jahr mir einer Doppelfolge: „Holocron Heist“ und „Cargo of Doom“

Das Überraschendste für mich war zunächst, dass diese beiden Folgen keine unmittelbaren Fortsetzungen der letzten Episode von Staffel eins sind. Man erfährt weder was mit Zirro dem Hutten weiter passiert, noch wie es dem Rest von Bane’s Gang ergangen ist (gut, ein bisschen was in diese Richtung brachten die Online Comics, die auf starwars.com im Laufe des Sommers erschienen sind, aber wirklich erhellend war das ja auch nicht).

Die einzige Konstante zwischen diesen drei Folgen ist somit die Figur von Cad Bane selbst (auch zwischen „Holocron Heist“ und „Cargo of Doom“ gibt es nicht wirklich einen fließenden Übergang, wie dies bisher bei den Mehrteilern meist der Fall war – mal sehen, ob dies die ganze Staffel so bleibt… Man kann sich zwar zusammenreimen, was da passiert ist, aber, da sind eben doch Lücken!).

Zu Beginn der ersten Episode sehen wir Felucia, das so aussieht wie ein ROTS, jedoch anders als in „The Force Unleashed“ (aber vielleicht war Starkiller auch einfach in einer anderen Gegend, oder der Planet hat sich in den zwanzig Jahren zwischen den beiden Geschichten massiv verändert):

Felucia ala Clone Wars

Ahsoka baut dort Mist und wird deshalb strafweise zum Bibliotheksdienst im Archiv des Jedi Tempels versetzt, wo wir auf die animierte Version von Jocasta Nu treffen, die etwa so aussieht wie Palpatine aussehen würde wenn er eine Frau wäre:

Jocasta Nu - die Hütterin des Jedi Wissens

Jocasta Nu - die Hüterin des Jedi Wissens

Interessant finde ich, woher Sidious weiss, dass ein solches Holocron wie er es haben möchte überhaupt existiert und sogar wo es zu finden ist. Immerhin sehen die ja von außen alle gleich aus und es stehen ja keine Titel darauf. Naja, vielleicht hat ihm Dooku das ja mitgeteilt, der dürfte ja Zugang zum „Vault“ gehabt haben?!

Ansonsten treffen wir in dieser Folge eine Reihe von alten Bekannten. Neben Bane selbst sind so ziemlich alle Jedis aus der ersten Staffel zumindest irgendwann kurz zu sehen. Neben den obligatorischen Anakin, Obi-Wan und Ahsoka, sind dies auch Mace Windu, Yoda, Kit Fisto, Plo Koon und Aalya Secura:

Aalya, Yoda, Mace Windu und Kit Fisto

Aalya, Yoda, Mace Windu und Kit Fisto

Aalya Secura und Meister Yoda

Aalya Secura und Meister Yoda

Und sogar Luminara Unduli huscht in einer Szene kurz durchs Bild.

Und wir treffen mit Cato Parasitti (was für ein grenzgenialer Name!) auf eine Clawdite, jene Rasse von Gestaltwandlern zu der auch Zam Wessel aus Episode II gehörte. Scheinbar sehen die alle nicht besser aus:

Cato Parasitti - eine Clawdite

Cato Parasitti - eine Clawdite

Schließlich wäre noch zu vermelden, dass sich auch Cade Bane (ebenso wie Grievous) einen kleinen Roboter mit übersteigertem Ego hält (nicht, dass ihm das letztlich etwas nützen würde), dieser hier heißt Todo 360 und ist ab dem zweiten Mal Ansehen der Folge gar nicht mal mehr sooo nervig:

Banes Hausroboter

Bane's Hausroboter

Etwas seltsam allerdings fand ich, dass Anakin und Obi-Wan, obwohl sie wissen, dass Bane hinter einem Holocron her ist, dann doch lieber in Richtung der Kommunikationszentrale laufen, anstatt im Safe, in dem die Holocrone lagern auf den Kopfgeldjäger zu warten. Zuerst dachte ich, dass sie Bane eine Falle stellen wollen, aber scheinbar doch nicht.

Obwohl das Drehbuch zu dieser Geschichte von Paul Dini stammt, der mit „Cloak of Darkness“ meine Lieblingsfolge der ersten Staffel geschrieben hat, muss ich sagen, dass mir „Cargo of Doom“ dann doch besser gefallen hat.

Darin sehen wir Ahsoka erstmals mit einer anderen Kleidung, nämlich einem roten Overall, der mir persönlich etwas zu einfach „umgesetzt“ vorkommt (als hätten die Animateure einfach eine rote Textur auf ihren „gezeichneten“ Körper aufgebracht). Aber wenigstens haben die Macher der Folge daran gedacht, ihr überhaupt etwas Anderes zum Anziehen zu geben, denn bauchfrei im Weltall führt bestimmt schnell zu argen Nierenschmerzen!

Ahsoka ganz in rot

Ahsoka ganz in rot und nein, Bane ist nicht tot!

Außerdem erleben wir in dieser Folge gleich drei mal, dass Admiral Yularen Anakin widerspricht, bzw. nicht sehr glücklich darüber ist, unter ihm dienen zu dürfen/müssen. Wenn dieser Konflikt in den kommenden Folgen weiter aufgegriffen wird, könnte das interessant werden!

Optisch beeindruckend umgesetzt ist die Landung der AT-TEs AUF der feindlichen Fregatte und der Kampf zwischen Anakin und den „Seinen“, sowie Bane und den Droiden in der Schwerelosigkeit im Inneren des Schiffes. Wirklich gut gelungen!

Und die Szenen in denen Bolla Ropal gefoltert und letztlich ermordet wird, sind vermutlich für recht junge Sehen tatsächlich etwas hart. Die zweite Staffel wird tatsächlich dunkler. Die Szene, in der der Magma Droide seine Lanze in die Seite des Rodianers rammt, um zu prüfen, ob dieser tatsächlich tot ist erinnerte mich an die Kreuzigung Christi’s und an den Hauptmann Longinus, aber vielleicht interpretiere ich hier zu viel hinein.

Bolla Ropal wird gefoltert

Bolla Ropal wird gefoltert

Schließlich bleibt noch zu sagen, dass es der Kyber Kristall mit dieser Folge endgültig in den G-Level Kanon geschafft hat. Dieser Kristall war in den ersten drei Entwürfen des Drehbuchs zu Episode IV mehr oder weniger prominent vorhanden, verschwand mit der vierten Fassung und taucht in etwas anderer Form (und mit anderem Namen) im Buch „Spinter of the Mind’s Eye“ wieder auf.

Die obigen Bilder (in Größer), sowie noch eine ganze Reihe weiterer gibt es auf folgenden Seiten:

Holocron Heist

Cargo of Doom

Yippee-ki-yay, Schweinebacke

Ein Mann will seine Frau an ihrem Arbeitsplatz besuchen. Sie hat einen wichtigen Job und arbeitet in einem modernen Büro in einem großen Gebäude. Während er auf sie wartet, wird das Gebäude von einer Gruppe bestens ausgestatteter und zu allem bereiter Terroristen gestürmt, die auch vor Mord nicht zurückschrecken und das Gebäude abriegeln. Die Terroristen nehmen die Frau und einige andere Mitarbeiter als Geiseln.

Unbewaffnet und allein nimmt der Mann den Kampf gegen die Gangster auf. 

Wer jetzt an „Stirb langsam“, Bruce Willis und das Nakatomi Gebäude denkt liegt richtig. Gleichzeitig ist es jedoch auch die Ausgangsposition und etwa die erste Hälfte der letzten Folge der ersten Staffel von „Clone Wars“. Padme ist Holly McClane, Anakin ist ihr Mann John und Jack Gruber ist ein Wesen namens Cad Bane, der in dieser Episode seinen ersten, nicht jedoch seinen letzten Auftritt in dieser Serie hat.

Cad Bane - der Boba Fett der Klonkriege

Cad Bane - der Boba Fett der Klonkriege

Bane ist ein Duros, eine weitere Spezies, der wir erstmals 1977 in der Cantina in Mos Eisly begegnet sind. Allerdings waren diese Wesen bisher immer grau und hatten dunkle Augen (quasi die Akte X Aliens des SW Universums) und nicht blau mit roten Augen. Naja, vielleicht hatte Banes Mutter ja etwas mit einem Chiss?! 

Bane entert das Senatsgebäude jedoch nicht allein. Zum einen hat er Aurra Sing dabei, die ihren ersten Leinwandauftritt seit Episode I hat, eine interessante Frisur trägt und durchaus ein bisschen mehr Sonnenlicht und dafür etwas weniger Lidschatten vertragen könnte. Aber sonst ist sie ganz süss.

Aurra Sing

Aurra Sing

Weiters gehören einige IG-88 Droiden mit einem interessanten Design, Kommando Droiden, ein Wequay und der kleine Bruder des Wesen aus der schwarzen Lagune – ein Kerl namens Robonino – zu Banes Gang.

Ein IG-88 mit dem Union Jack als Design

Ein IG-88 mit dem Union Jack als Design

Robonino

Robonino

Und hurra – was bei Mulder und Scully ganze neun Staffeln gedauert hat, pasiert hier schon am Ende der ersten – nämlich ein Kuss zwischen Anakin und Padme:

Kiss me Pad(me)

Kiss me Pad(me)

Die Szene, in der Anakin versucht Padme von der Größe seiner Liebe zu ihr zu überzeugen und die letztlich dazu führt, dass er sich weitgehend unbewaffnet (soweit man bei einem Jedi überhaupt von unbewaffnet sprechen kann) den Gangstern stellen muss, ist eine typische SW Liebesszene: hölzern und weitgehend unmotiviert. Ja, der Zweck heiligt die Mitteln, trotzdem hätten sich die Schreiber hier ein bisschen mehr einfallen lassen können, um Anakin seines Laserschwertes verlustig gehen zu lassen.

Viele Figuren, denen wir im Laufe der vergangenen 21 Folgen begegnet sind tauchen in dieser Episode wieder auf: da ist zunächst der Rodianer Onaconda Farr aus „Bombad Jedi“ (nein, Padme nennt ihn hier nicht Onkel!), dann taucht auch Riyo Chuchi aus „Trespass“ wieder auf (sie trägt übrigens recht beeindruckende Plateaushuhe – gut bei ihrer „Größe“ ist das entschuldbar). Weiters sehen wir die Senatswachen aus „Cloak of Darkness“ wieder, eben auch einen Weequay, einen Hasendroiden, Orn Free Ta aus der dritten Ryloth Episode und nicht zuletzt erscheint auch der im Rahmen des CW Films inhafitierte Ziro the Hutt wieder und macht einen äußerst intelligenten Eindruck:

Ziro mit intelligentem Gesichtsausdruck

Ziro mit intelligentem Gesichtsausdruck

Und wir sehen einen animierten Bail Organa:

Padme und der Stiefvater ihrer Tochter

Padme und der Stiefvater ihrer Tochter

Interessant finde ich, dass Orn Free Taa scheinbar sehr rasch erkennt was gespielt wird: Er bringt Palpatine den Holoprojektor, mittels dem Bane mit ihm Kontakt aufnimmt (woher hat er den?) und er ist sich auch sofort sicher, dass der Kanzler und er eingeschlossen und das Kommunikationssystem im Senat lahmgelegt worden ist. Ist der fette Twi’lek vielleicht auch einer der Handlanger von Dooku?

Weniger verblüffend ist, dass Palpatine zwar immer schnell den starken Mann spielt und Bane droht, ebenso schnell dann aber den Schwanz einzieht und sich der scheinbaren Übermacht der Kopfgeldjäger ergibt ?!

Anakins einsamer Kampf gegen die Terrorisiten ist durchaus gut gelungen umgesetzt, auch wenn der Zeitraum ab dem Moment ab dem Bane Anakin (den er übrigens sofort erkennt) entdeckt (und damit von Padme abgelenkt wird) und dem Augenblick, in dem er sich schließlich doch noch Padme zuwendet, um sie nach irgendwelchen Kommunikationsenrichtungen zu durchsuchen (was er ja eigentlich tun wollte als Anakin auftauchte) doch ziemlich lang ist. Was hat er in der Zwischenzeit gemacht? Er hätte sie längst durchsuchen und ihr das Laserschwert abnehmen können.

Einmal mehr ist die Musik in dieser Folge hervorzuheben. Auch wenn ich mich wiederhole – ich wünschte wirklich, es gäbe einen Soundtrack zur ersten Staffel!

Was gibt es sonst noch zu sagen?

Im Vorfeld ist kommuniziert worden, dass diese Episode die „dunkelste“ der ganzen ersten Staffel und nicht unbedingt für kleine Kinder geeignet ist. Das stimmt bis zu einem gewissen Grad auch. Bane bricht einem der Wachen des Genick, Sing schießt einer in den Kopf (auch wenn man das nicht direkt sieht) und Bane einem Senator kaltblütig in den Rücken (das sieht man).

Der Weequay sagt „What have we here?“ – wobei ich mir inzwischen nicht mehr sicher bin, ob dies wirklich eine Referenz auf Lando aus Episode V ist.

Etwas seltsam finde ich auch, dass die Klone am Ende durch das Fenster von Palpatines Büro krachen und dieses quasi verwüsten. Der Kanzler selbst war doch gar keine Geisel?!

Das Büro des Kanzlers ist gesichert (und verwüstet)!

Das Büro des Kanzlers ist gesichert (und verwüstet)!

Die Staffel endet nicht wirklich mit einem Cliffhanger, bzw. genausviel oder genauswenig mit einem solchen, wie beispielsweise das Ende von „Shadow of Malevolence“ ein Cliffhanger war: Die Geschichte muss und wird zwar weitergehen, die Endcredits kommen jedoch nicht gerade im spannensten Moment.

Die große Stärke dieser Folge ist sicher die Figur von Cad Bane. Angefangen mit seinem Äußeren, seiner Stimme und seiner Coolness trägt er die Episode im Wesentlichen, woebei auch Aurra Sing und die IG-88 Droiden durchaus „badass“ sind. Totzdem gibt es auch „komische“ Figuren bzw. Momente, wie etwa Robonino, Ziro oder den Gefangenenaustausch mit Orn Free Taa, dem Palpatine  seinen Platz in der „Nahrungskette“ zeigt.

Orn Free Taa - nicht glücklich!

Orn Free Taa - nicht glücklich!

Alles in Allem wohl ein würdiger Abschluss der ersten Staffel – für mich (vor allem aufgrund der oben angeführten Schwächen) jedoch nicht die beste Folge, aber speziell die erste Hälfte ist wirklich gut gelungen und spannend umgesetzt und macht Lust auf ein Wiedersehen mit Bane im Herbst.