Versteckspielen im Sandsturm

All jenen, denen „The Lost Commanders“ zu wenig action-lastig war, werden mit der Fortsetzung „Relics of The Old Republic“ mehr als entschädigt. Praktisch die gesamte Folge besteht nur aus einer wilden, rasanten und halsbrecherischen Verfolgungsjagd in einem Tempo, das selbst Podrennen lahm aussehen lässt!

Nun ja…

…nicht ganz…

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Vom Ausgraben alter Fossilien

Für sich alleine genommen ist „The Lost Commanders“, die zweite Episode der zweiten Staffel von „Rebels“ eher wenig aufsehenerregend. Sie bildet jedoch in mehrfacher Hinsicht einen Übergang bzw. eine Vorbereitung auf das was in den kommenden Folgen  wohl noch passieren wird. Das betrifft zum einen Ashoka, die zu Beginn der Folge die Crew der „Ghost“ verlässt, um mehr über den mysteriösen Sith-Lord herauszufinden, der in der vorhergehenden Folge fast im Alleingang die Rebellenflotte ausgelöscht hätte. Und dann sind da natürlich die Klone selbst, Rex, Wolffe und Gregor auf die wir gleich noch näher zu sprechen kommen und nicht zuletzt deren Beziehung zu Kanan, oder besser gesagt Kanans‘ Beziehung zu ihnen.

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Der letzte, halbfertige Rest

Also noch einmal Clone Wars. Und nachdem was Dave Filoni auf der Celebration Anaheim erklärte, wird die Bad Batch Geschichte wohl der letzte Rest sein, den man uns visuell unter dem CW Legacy Banner liefern wird. Wie wir ebenfalls von der CA wissen gibt es zwar noch weitere zumindest roh animierte Szenen aus der 7. und vielleicht sogar 8. Staffel der Serie, aber scheinbar nichts, das (halb)fertig genug ist, um es veröffentlichen zu können. Und so dürft Christie Golden’s „Dark Disciple“ – eine Romanadaption von immerhin 8 Folgen der Serie – wohl der letzte Rest neuer Clone Wars Geschichten sein, den wir bekommen werden.

Doch zurück zum Bad Batch. Vor rund einem Jahr twitterte Brent Friedman, der Schreiber aller vier Episoden erstmals über die Existenz dieses Handlungsbogens, auch wenn damals noch nicht abschätzbar war, dass wir ihn je zu sehen bekommen würden. Nach der Premiere auf der Celebration Anaheim wurde er wenige Tage später dann auch für den Rest der Welt zugänglich gemacht.

Da diese – wie auch der Utapapau Arc letztes Jahr – im Form von sog. Story Reels veröffentlich wurde gehe ich hier auf die Optik dieses Vierteilers nur so weit ein, als dass  ich hier eine finale Animation aufgrund der Actionlastigkeit die Geschichte mehr vermisst habe als bei den ersten Story Reels: Explosionen und Ähnliches sehen einfach besser aus, wenn sie voll animiert und nicht nur als Kreise oder Sterne angedeutet sind. Aber was soll’s – selbst ein halbfertiges Star Wars ist besser als gar kein Star Wars.

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Boccia für Rebellen

Mit „A War on Two Fronts“ beginnt der Onderon-Vierteiler, in dem wir angeblich unter Anderem auch die Geburtsstunde der Rebellion erleben werden. Ursprünglich war diese Folge ja sogar als Intro für die fünfte Staffel von Clone Wars vorgesehen, bevor man sich entschied, doch lieber zu zeigen, was Opress und Maul seit dem Ende von Staffel vier so getrieben haben. Dies wirft jedoch das „Problem“ auf, dass Adi Gallia in dieser Folge vorkommt, was ja nach den Ereignissen von „Revival“ letzte Woche nur noch recht schlecht möglich ist, aber vielleicht wird man diese Jedi hier einfach als Stass Allie ausgeben, den die lebt erstens noch und zweitens kann die beiden Cousinen sowieso kaum einer auseinanderhalten. Die Augenfarbe passt jedoch nicht so ganz…

Aber darum geht es ja eigentlich gar nicht. Ich halte die Entscheidung, die Staffel mit der Maul-Folge zu beginnen für durchaus berechtigt, denn ehrlich gesagt war „A War on Two Fronts“ schon ein wenig zäh. Ich kann jetzt schon mit Sicherheit behaupten, dass dies nicht die beste Folge dieser Staffel wird!

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Auf Umbara nichts Neues

„Plan of Dissent“, die dritte Folge der Umbara Quadrologie ist für mich die Schwächste der vier Episoden, was nicht bedeutet, dass sie wirklich schlecht ist, allerdings dümpeln die ersten zwei Dritteln etwas dahin und man erfährt nicht wirklich sehr viel Neues. So oft schon hatte die Serie Schwierigkeiten, die Handlung einer Folge in den 22 Minuten unterzubringen, hier wäre es meiner Meinung nach sogar möglich gewesen, die 4 Teile auf drei zu reduzieren.

Krell ist immer noch ein absolutes Ekel (wenn man das Ende berücksichtigt, sogar mehr als je zuvor) und Captain Rex ist mehr und mehr zerrissen zwischen seiner (zunehmend zerbröckelnden) Loyalität zu seinem Vorgesetzten und dem Versuch einen offene Aufstand seiner Soldaten zu vermeiden. In dieser Situation entscheidet er sich für die Variante, die wohl die meisten Personen in einer solchen „Sandwich“ Position wählen würden: tut was Ihr nicht lassen könnt, aber wenn Ihr erwischt werdet kann ich Euch nicht mehr helfen!

All das haben wir in den beiden vorangegangenen Folgen auch schon erlebt und auch wenn sich die Spannungen sowohl zwischen den Klonen und Krell als auch innerhalb der Klonkrieger selbst weiter aufbauen (Dogma wird zunehmend als zumindest verdächtig eingestuft), bringt uns die Folge in dieser Hinsicht keine wirklich neuen Erkenntnisse.

Und dennoch gibt es einige Dinge, die an dieser Folge durchaus interessant sind:

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