Waffenschmuggel mit Star Tours 1.0

Zu den inhaltlichen Unterschieden zwischen Clone Wars und Rebels zählt auch, dass sich die Protagonisten von Ersterem im Prinzip nie über Geld, Nahrung oder andere lebenswichtige Ressourcen Sorgen machen mussten. Alles was sie brauchten wurde ihnen vom Jedi Orden oder dem Senat zur Verfügung gestellt (na gut, dafür mussten sie auch täglich in einem galaxisweiten Krieg kämpfen).

Der Crew der Ghost geht es ressourcenmäßig nicht ganz so gut, deshalb sind sie immer wieder auf das Ausführen von etwas unsauberen Aufträgenfür Cikatro Vizago angewiesen, um ein Auskommen mit dem Einkommen sicherzustellen. Wie auch in „Droids in Distress“.

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Unlogik in der Autobombe

Mit „Point of No Return“ endet die Frosch und Nervensäge Geschichte so wie sie vor Weihnachten begonnen hat: ziemlich schwach. Dabei hat diese Folge einige wirklich fantastische Minuten (gegen Ende – dazu kommen wir noch!), die sie davor bewahren, in die Unterirdischkeit der ersten beiden Teile dieser Quadrologie abzugleiten.

Für alle, die die letzten drei Folgen nicht wach überstanden, oder irgendwann entnervt das Handtuch geworfen haben, hier noch eine kurze Zusammenfassung was bisher geschah: „Frosch“ Meebur Gascon, dessen einzige Qualifikation darin besteht, dass er klein genug ist, um in das Innere eines Astromechdroiden zu passen, „Nervensäge“ WAC-47 (ein sprechender Pit-Droide) und 4 Astromechs (darunter R2-D2) haben ein Verschlüsselungsmodul von den Separatisten entwendet, sind auf dem Rückflug nach Coruscant auf einem trostlosen Planeten notgelandet, haben dort einen vergesslichen Republic Commando „reaktiviert“ und sind nun mit einem Shuttle auf dem Weg zu einem Sternzerstörer der Venator Klasse, mit dem Sie hoffen, wieder zur Hauptwelt der Republik  zurückkehren zu können.

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Zum 100er wenigstens ein Klon

Alle, die brav mitgezählt (oder die Berichterstattung auf der offiziellen Star Wars Site verfolgt) haben, werden wissen, dass „Missing in Action“ die 100. Episode von „Clone Wars“ ist.

Die Macher der Serie hätten diesen Umstand beispielsweise dazu verwenden können, um uns eine Folge zu präsentieren, in der Yoda über seine Kindheit und Jugend erzählt.

Oder sie hätten uns eine Fortsetzung der Mortis Geschichte bringen können. Oder eine Folge, die Sidious‘ Mechanismen und Intrigen zeigt. Oder eine epische Raumschlacht. Oder – zur Abwechslung – mal eine Geschichte, in der Obi-Wan UND Anakin UND Ahsoka vorkommen…

Statt dessen handelt Folge 100, wie schon 98 und 99 zuvor von „Frosch“ Gascon und Nervensäge WAC-47!

Wobei ich sagen muss, dass „Mission in Action“ der mit Abstand beste Teil der bisherigen Geschichte ist. Gut, das ist jetzt auch keine große Kunst.

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Clone Wars wird zu einer Cartoon Show

Dave Filoni hat hat die Folge „A Sunny Day in The Void“ im Vorfeld als experimentell bezeichnet. Das mag stimmen, wenn man experimentell mit handlungsarm und langweilig gleichsetzt.

Darüber hinaus soll diese Folge gewissermaßen ein Hommage an den im heutigen März verstorbenen französischen Comiczeichner Moebius und seinen Stil sein und ja, das lässt sich bis zu einem gewissen Grad erkennen.

Schließlich soll diese CW Episode noch Anklänge an George Lucas‘ Erstlingswerk THX 1138 haben und naja, um das zu erkennen braucht man schon Einiges an Fantasie.

Was diese Folge aber zweifellos tatsächlich geworden ist, ist der bisherige Tiefpunkt der Serie. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass es möglich ist, das Niveau von „Secret Weapons“ noch zu unterbieten, doch das ist ohne größere Probleme gelungen.

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Warum gibt sich Mace Windu für so etwas her?

Beginnen wir die Besprechung von „Secret Weapons“ damit, dass ich zunächst niederschreibe, was mir an dieser Folge gut gefallen hat:

So, nun das dies erledigt ist, können wir uns den wichtigen Dingen widmen:

Ich bin nicht sicher, ob diese Folge, oder „Evil Plans“ (ja, die, in der C-3PO eine Frucht kaufen geht) die Schlechteste der Clone Wars Serie ist. Wäre ich masochistisch, könnte ich mir jetzt beide Episoden hintereinander ansehen und dann entscheiden, welche von beiden ich weniger mag, aber ich denke, das werde ich eher lassen. Ehrlich gesagt, hoffe ich, diese Folge in absehbarer Zeit (seit sagen wir, so für die nächsten 60-70 Jahre) nicht mehr sehen zu müssen.

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Freunde – dreidimensional

Einen Teil des Humors der 80er Jahre Cartoonshow „Droids“ (Freunde im All) bestand darin, dass immer dann, wenn C-3PO sagte, dass etwas gleich passieren würde (oder auch nicht passieren würde) spätestens 2,5 Sekunden danach genau das Gegenteil davon eintrat. Ein Teil des Humors der Clone Wars Folge „Nomad Droids“ basiert auf eben diesem Prinzip. Mehr noch als die vorhergegangene Episode „Mercy Mission“ ist „Nomad Droids“ quasi eine 3D Umsetzung der damaligen Serie, man könnte auch sagen, eine Übertragung in die heutige Zeit, oder – liebevoll ausgedrückt – eine Hommage an „Droids“.

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Blaudomchen, der große, böse Wolffe und die 7 Aleena

Die Folge „Evil Plans“ aus der dritten Staffel von Clone Wars ist für mich bis heute die schwächste Episode der gesamten Serie. Für die, die sich nicht mehr erinnern, oder erinnern wollen: es geht darin um C-3PO und R2-D2, die ausgeschickt werden, um eine exotische Frucht zu kaufen. Zwischendurch gönnt sich R2 ein Ölbad und die beiden Droiden werden von Cad Bane entführt. Soweit, so schnarch!

Warum ich dieses Thema heute wieder aufwärme? Nun die Hauptfiguren in „Mercy Mission“ (wie auch in der nachfolgenden Episode „Nomad Droids“ sind eben diese beiden Droiden, was nun nicht gerade Gutes vermuten ließ.

Und doch hat diese Folge durchaus ihre Qualitäten, wenn man sie – um es frei nach Ben Kenobi zu sagen – von „einem bestimmten Standpunkt aus“ betrachtet. Weiterlesen

C-3PO ist uralt

C-3PO geht einkaufen und R2-D2 gönnt sich ein Ölbad! Wenn der Absturz von Clone Wars in diesem Tempo weitergeht (was er – um es vorwegzunehmen, Gott sei Dank nicht tut), würden wir in einer der kommenden Episoden folgendes erleben:

Anakin schenkt sich ein Getränk ein, Obi-Wan kämmt sich den Bart und – als nervenzerfetzenden Höhepunkt – Padmes Bügeldroide hat eine Fehlfunktion und brennt ein Loch in ihre Lieblingsbluse.

Wer nun den Eindruck gewonnen hat, dass ich „Evil Plans“ nicht nur für eine absolut langweilige, unlogischen, sondern auch komplett überflüssig Folge halte, der…

… hat vollkommen recht damit.

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