Mit Bomben und Granaten

Mit „Shades of Reason“ liefert die Serie die bisher beste Folge dieser 5. Staffel (die übrigens diesmal nur 20 anstelle der sonst übrigen 22 Folgen lang ist) ab. Ich habe jedoch die starke Vermutung, dass die kommende Episode dies noch toppen könnte.

In Summe gibt es recht wenig, das an dieser Folge auszusetzen wäre:

Wie schon in der Vorwoche hat man auch diesmal ziemlich viel Handlung in die knapp 22 Minuten gequetscht, was zur Folge hat, dass speziell die Szenen am Beginn, als Maul, Opress und ihre Gangsterbande aus Pykes und Black Sun Anschläge und Überfälle auf verschiedene Orte der mandalorianischen Hauptstadt Sundari verüben ein wenig „unfertig“ und irgendwie nicht richtig „ausbalanciert“ wirken. Meiner Meinung nach wäre es hier besser gewesen, diesen Abschnitt  mehr im Stil der Jedi Hinrichtungen nach Order 66 aus ROTS zu inszenieren, mit Szenen, die jeweils nur ein paar Sekunden lang sind und zeigen, wie Gebäude gesprengt werden und sich Menschen entweder auf der Flucht befinden oder bei den Anschlägen umkommen. Dies hätte die Intensität wohl noch gesteigert und dunkel ist diese Folge ohnehin schon.

Aber das ist im Prinzip Jammern auf hohem Niveau und diese „Schwäche“ im ersten Drittel wird durch den Kampf zwischen Maul und Vizsla im letzten Akt mehr als ausgeglichen.

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Abschaum und Verkommenheit

Als wir Savage Opress und Darth Maul am Ende von „Revival“ das letzte Mal sahen, hatte der rote Zabrak eines seiner mechanischen Beine und der gelbe einen Arm sowie eines seiner Hörner verloren. Ihr Schiff war angeschossen und sie mussten in eine Rettungskapsel flüchten, um nicht auf Florrum abzustürzen.

Am Beginn von „Eminence“ werden die beiden Sith nun im All treibend von der Death Watch gefunden. Und zwar in einer Szene, die eine 1:1 Kopie des Beginns von „Aliens“ aus dem Jahr 1986 ist. Abgesehen davon, dass hier keine Frau, sondern eben zwei Zabraks gerettet werden und dass sie sich auch nicht eine einer Schlaftruhe befinden. Und abgesehen davon, dass ihre Reise keine 56 Jahre, sondern vermutlich nur ein paar Tage oder Wochen gedauert hat. Und schließlich haben die beiden auch keine rote Katze namens Jones an Bord – zumindest sieht man keine. Aber ansonsten ist es ganz genauso wie in „Aliens“!

Noch ganz genausoer wäre es nur gewesen, wenn die Death Watch zunächst einen fliegenden Droiden in die Kapsel geschickt hätten, der das Innere mit einem roten Strahl scannt, aber so etwas passt wohl nicht zum Stil der Mandos.

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