Kurzbericht – Rebels

Dave Filoni war auf der SWCE ein durchaus beschäftigter Mann. Neben seinem „Secrets of The Clone Wars“ Panel und einer improvisierten Frage und Antwort Session mit Pablo Hidalgo und Leland Chee (dazu kommen wir noch), gab er uns am Samstag Mittag (eine Stunde nach dem Ende des Kathleen Kennedy Panels) einen ersten Einblick in die neue SW Animations-Serie „Rebels“.

Und um es gleich vorwegzunehmen: wir sahen keine Clips, denn angeblich gibt es noch keine. Richtig, es ist noch keine Sekunde „Film“ entstanden, was in Anbetracht dessen, dass die Serie in etwas mehr als einem Jahr Premiere feiern wird durchaus bemerkenswert ist. Noch bemerkenswerter sogar, wenn man bedenkt, dass Clone Wars eine rund drei jährige Vorlaufzeit hatte, aber seit GL in Pension ist und Disney das Ruder übernommen hat scheinen die Abläufe bei Lucasfilm überhaupt einigermaßen beschleunigt zu sein.

Aber darum geht es hier ja gar nicht.

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Kurzbericht – Kathleen Kennedy

Tag 2 der SWCE begann für mich mit dem Panel von Lucasfilm CEO Kathleen Kennedy. Dieses war für 10:30 angesetzt und ich war kurz nach 9 in der Grugahalle und fand mich etwa an 30. Position der Warteschlang ein. Vor mir standen zwei deutsche Mädchen, die sich die Wartezeit damit vertrieben, ständig zu kichern und idiotische Texte zum Leitmotiv von SW zu singen. Texte, die obwohl sie einem extrem auf die Nerven gehen, einen dann den ganzen restlichen Tag nicht mehr los lassen.

Aber darum geht es ja eigentlich gar nicht.

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Tag 1 – Who let the geeks out?

Zu den durchaus sehr angenehmen Dingen einer SW Celebration gehört, dass man sich unter lauter Gleichgesinnten befindet und diese auch sehr leicht als solche erkennen kann. Schon im Flugzeug von Wien nach Düsseldorf befanden sich (mindestens) zwei weitere Personen, die Star Wars T-Shirts trugen, womit klar war, dass diese ebenfalls zur SWCEII (eigentlich ist die offizielle Abkürzung nachdem man die römischen Ziffern weggelassen hat ja jetzt SWCE…) wollten.

Spazierte man durch Essen, so traf man ständig Personen, die T-Shirts mit Darth Vader, Han Solo, Boba Fett oder anderen SW Insignien trugen.

Kam man in der Früh am Bahnsteig der U11 für die Züge Richtung Messe/Gruga an, so konnte man sicher sein, dort bereits jede Menge Leute vorzufinden, die ein SW T-Shirt trugen und/oder ein Plastik-Lichtschwert schwenken oder überhaupt wie eine SW Figur verkleidet waren.

Und Steve Sansweet traf man dort auch!

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Der Tag danach

Editorelle Einleitung:

Ja, ich weiß, dass noch viele Berichte über die SWCEII fehlen, aber nachdem dies mein letzter Artikel für einige Zeit sein wird, dachte ich, dass es vermutlich besser wäre, mich mit meinem Resümee der Celebration in die Sommerpause zu verabschieden und den Rest dann später nachzuschießen.

Nun aber zum Thema:

Wieder sicher zu Hause angekommen, blicke ich mit einer (nicht unerwarteten) Mischung aus Euphorie und Enttäuschung auf die letzten vier Tage zurück.

Euphorisch weil die Zeit auf der Star Wars Celebration Europe II einfach fantastisch und unvergesslich war. So viele Stunden unter Menschen zu verbringen, die meine Leidenschaft für Star Wars nicht nur zur Kenntnis nehmen bzw. erdulden, sondern voll und ganz teilen und die alle das Ziel haben, die größte Filmsaga aller Zeiten zu feiern, zählt (so pathetisch dies jetzt auch klingen mag) sicher zu den emotionalen Höhepunkten meines Lebens.

Hat die Celebration also meinen Erwartungen entsprochen? Ja, voll und ganz!

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Kurzbericht – Ian McDiarmid

Am Freitag Abend stand dann – was die „Bedeutsamkeit“ der Gäste des ersten Tages der SWCEII anbetraf – der erste Höhepunkt auf dem Programm: ein Abend mit dem Imperator.

Und dabei zeigte sich etwas, das sich auch in den folgenden Panels auf der „Celebration Stage“ fortsetzte: Warwick Davis ist ein großartiger Host. Höflich, witzig und ständig mit seiner Körpergröße (oder besser der Abwesenheit einer solchen) kokettierend, ohne es dabei zu übertreiben, schafft er es, den Gästen Antworten zu entlocken, ohne dabei zu einem sterilen Frageautomaten zu verkommen. Apropos Automat. Davis steht auf der Bühne ein etwas vorlauter Astromech zu Seite, der zwar in jedem Panel weitgehend dasselbe sagt und tut, aber zumindest beim ersten Mal ist das witzig!

Me & Mini-Me

Me & Mini-Me

Und allen Gästen gemeinsam ist, dass sie Anthony Daniels für eine plappernde Nervensäge halten und ich glaube nicht, dass sie das nur im Scherz meinen.

McDiarmid wiederholte einerseits wie er zur Rolle des „Herrschers der Galaxis“ in Episode VI und später in der PT gekommen ist und dass ihm zunächst nicht klar war, dass Palpatine und Sidious ein und dieselbe Person waren.

Es war ihm jedoch bewusst und er war auch zufrieden damit, dass Lucas die Szene mit Vader in Episode V mit ihm nach- bzw. neudrehte.

Wie viele Schauspieler (speziell der OT) hat er inzwischen seinen Frieden mit der Saga gemacht und sieht diese nicht (mehr) als eine Art „Jugendsünde“ an. Wenn er etwas anderes tut (z.B. Shakespeare spielen) denkt er zwar nicht mehr an seine Rolle als Kanzler/Sith Lord, bei Veranstaltungen wie dieser wird ihm jedoch wieder bewusst, welche Bedeutung seine Darstellung auf das weltweite Fandom hat.

Dass McDiarmid nicht unbedingt täglich in der Wookieepedia stöbert wurde später auch dadurch offensichtlich, dass er von den zehn Quiz-Fragen, die Davis ihm stellte nur fünf richtig beantworten konnte. So scheiterte er etwa an der Frage, welche drei Jedi Mace Windu begleiteten, um Palpatine festzunehmen, wie die Hauptstadt von Naboo heißt (nein, nicht Tatooine) und wie man die Wesen nennt, die „Utini“ sagen. Gut, aber ich hätte aus dem Stand heraus jetzt auch nicht sagen können, wie die Söhne von Duncan in „Macbeth“ heißen.

Der Imperator und das Wesen, das zu seinem Untergang beigetragen hat

Der Imperator und das Wesen, das zu seinem Untergang beigetragen hat

Das Panel endete damit, dass Davis und McDiarmid die Szene aus Episode III nachstellen sollten, in der Yoda Sidious in einem Büro besucht und die beiden miteinander im Senat kämpfen. In Ermangelung von schwebenden Podien und Laserschwertern bewarfen sich die beiden am Ende mit Plüsch-Ewoks und das Publikum tobte.

Yoda vs. Sidious - Rematch

Yoda vs. Sidious – Rematch

Kurzbericht – Ben Burtt

Am Freitag Nachmittag stand für mich das Panel von Ben Burtt, dem Sound Designer von Star Wars auf dem Programm.

Wenn man die „Making of“ Bücher zu den Episoden IV und V sowie „The Sounds of Star Wars“ gelesen hat, war die Anzahl der Neuigkeiten, die man dabei erfuhr eher gering: so erzählte Burtt, wie er das Geräusch eines Laserschwerts aus dem Brummen eines Filmprojekters, dem Rauschen eines Fernsehers sowie der Bewegung eines Richtmikrofons zusammengestellte. Wie das Brüllen von Chewbacca (übrigens das erste Geräusch, mit dessen Kreation er beauftragt wurde) aus dem Brummen eines jungen Bären entstand, dem man buchstäblich das Essen vor der Nase wegschnappte. Und das Geräusch von Laserschüssen geht letztlich auf Burtts Ehering zurück, der gegen ein Stahlseil geschlagen wurde, das einen Funkmast stabilisiert.

Der Ton-Meister

Der Ton-Meister

Daneben erfuhren wir, wie er auf verschiedenen Air Force Basen Geräusche von Flugzeugen aufnahm (und manchmal auch vertrieben wurde, da ihn die Luftwaffe scheinbar für einen Spion hielt) und mit George Lucas darüber diskutierte, ob es im Weltall überhaupt Geräusche geben sollte. Lt. GL sollte es, denn immerhin hört man dort ja auch die Musik von John Williams.

Neu war für mich, dass Burtt in den Anfangstagen der Entstehung von Episode IV quasi als Mädchen für alles agierte. Neben der Aufgabe, alle nur erdenklichen Geräusche aufzunehmen und zu verfremden, durfte er auch Personen und Gegenstände von A nach B fahren und sich nicht zuletzt um Carrie Fishers Frisur kümmern.

Ben Burtt verpasst Prinzessin Leia eine Kopfmassage

Ben Burtt verpasst Prinzessin Leia eine Kopfmassage

Schließlich war er auch an der Entstehung der ersten CGI Aufnahmen für SW beteiligt (etwa an einer dreidimensionalen Darstellung eines TIE Fighters), das Einzige was es davon jedoch in den fertigen Film geschafft hat, war die schematische Darstellung des Todessterns, anhand derer General Dordonna die Strategie für den Angriff auf die Kampfstation erklärt.

Wie viele im Publikum teilt auch Ben Burtt die Ansicht, dass man oft zu besseren Ergebnissen gelangt, wenn Geräusche auf „natürliche“ Weise entstehen und nicht komplett im Computer erzeugt werden.

Auf dieses Thema kommen wir bei der Besprechung des Panels von Kathy Kennedy noch einmal zurück.

Kurzbericht – Ahsoka und der große, böse Wolf

Hier die Zusammenfassung des Clone Wars Panels von heute Nachmittag mit Pablo Hidalgo und Dave Filoni:

Pablo Hidalgo & Dave FiloniDas wichtigste zuerst: es gab keine Ankündigung, wann wir den „Bonus Content“ sehen werden. Hidlago kündigte jedoch eine baldige Ankündigung diesbezüglich an (also eine Ankündigungs-Ankündigung).

Sie nennen das Ganze „Bonus Content“, weil es vom Inhalt her keine ganze Staffel (6) sein wird und ihnen scheinbar kein anderer Name eingefallen ist. Nachdem Staffel 5 aus 5 Arcs bestanden hat, wird der Bonus Conent offenbar maximal 4 Arcs haben (sonst wäre es ja wieder eine Staffel!).

Am 15. Oktober erscheint die 5. Staffel auf DVD/Bluray gemeinsam mit einem Box-Set der Staffeln 1-5, aber ohne Bonus Content.

Es war eine Geschichte geplant, in der Ahsoka auf einem großen, weißen Wolf reiten sollte.

Die auf dem Wolf reitet

Die auf dem Wolf reitet

Weiters war eine Story in Überlegung, in der Padme es schaffen sollte, genug Unterstützung zu bekommen, um den Krieg per Senatsbeschluss zu beenden. Gerade als sie das dem Kanzler präsentieren will, wird Coruscant angegriffen und und Palpatine entführt. Die Geschichte hätte also direkt in Episode III gemündet. Das Ganze ist aber über die Konzeptphase nie hinausgekommen, auch da man Padme hier schon hätte schwanger zeigen müssen und sie in der Geschichte einiges an Action erlebt hätte.

  • Wir sahen eine Rohanimation einer Szene, in der Wookiees und Klone auf Kashyyk von großen Insekten angegriffen wurden, die eine Art giftige Spinnennetze schleudern. Diese Geschichte wird nicht Teil des Bonus Content sein!
  • Yoda reist zu einem Sith Tempel (ich nehme mal an nach Korriban). Ich vermute, dass das die Geschichte ist, in der Anakin Yoda zur Flucht verhelfen muss. Den Trailer dazu, den es bereits bei den Disney Weekends gab haben wird nochmal gesehen.
  • Es war vorgesehen, dass Ex-Kanzler Valorum in einer Geschichte vorkommen sollte.
  • Ventress sollte wieder Haare bekommen
  • Cad Bane sollte ein recht cooles Raumschiff haben
  • Ein Schamane der Tusken Räuber sollte in einer Geschichte vorkommen
  • Es war nie geplant, die Geschichte des Zillo Biestes fortzuführen.

Gute Nacht und bis morgen!

Kurzreport – Dark Horse/Paninni Panel

Nachdem das mit dem Live-Bloggen aus technischen Gründen nicht so recht funktioniert, hier die Kurzzusammenfassung des Comic Panels von heute Mittag:

Anwesend waren (neben Stage Host Pablo Hidalgo) Randy Stradley, Editor bei Dark Horse, der Boss von Paninni, die die deutschen Rechte an sämtlichen SW Comics haben sowie ein Comic Zeichner aus Italien, der mir nichts sagte und dessen Namen ich mir auch nicht gemerkt habe.

Pablo Hidalgo & Randy StradleyZunächst zeigte Stradley jene Präsentation, die er auch am vergangenen Wochenende auf der SDCC vorstellte:

  • „Dawn of the Jedi“ wird mit einem Arc namens „Force Wars“ fortgesetzt, in dem Xesh endgültig auf die Seite der Guten wechselt und gegen Mutanten der Rakata kämpfen muss.
  • „Dark Times“ nächste Geschichte – „A Spark Remains“ (Band 1 ist bereits erschienen) beinhaltet angeblich ein Menge Schmuserei, Darth Vader wird verprügelt und ein überraschendes Ende
  • „Legacy“ erhält für den nächsten Arc einen neuen Zeichner, der Stil wird jedoch ähnlich sein.
  • „Ewoks – In The Shadows of Endor“ wird sich angeblich eher an Kinder richten und Elemente aus ROTJ, den beiden Ewok Filmen und der Zeichentrickserie aus den 80ern enthalten
  • Zu „The Star Wars“ kommt Ende August ein Trailer heraus, den wir heute schon sehen durften. Das wird ein cooles Comic!

Anschließend wurde der Prozess der Entstehung eines Comics beleuchtet, angefangen vom Schreiben des Skripts über die verschiedenen Iterationen der Entstehung der Zeichnungen bis zur Erstellung der Übersetzungen.

Danach erstellte der italienische Zeichner drei schnelle Skizzen, bevor er von einer jungen, etwas spärlich bekleideten Dame aus dem Publikum ein wenig düpiert wurde, die eine wesentlich gelungenere Twi’lek zustandebrachte als er.

Hier noch ein paar Punkte aus der Q&A:

  • Der Dark Horse Vertrag mit Lucasfilm/Disney läuft noch bis Ende 2014
  • John Jackson Miller könnte eventuell auch Zeichner wieder zurückkommen
  • Cade Skywalker könnte in „Legacy“ wieder auftauchen
  • Die „Clone Wars“ Comics verkaufen sich in Deutschland scheinbar besser als in den USA
  • SW ist für Pannini wichtiger als die Superhelden Comics
  • Ein „Force Unleashed III“ Comic ist nicht geplant (kein Wunder, es wird auch kein TFU III geben)
  • Es sind keine Comic Adaptionen der Rough Drafts von Episode V und VI geplant, da diese lt. Stradley nicht „weit genug von den Filmen entfernt“ seien. Das war übrigens meine Frage und ich tendiere dazu, ihm hier zu widersprechen, tat es aber selbstverständlich nicht!

Tag 0 – Wenn das SW Universum ein helles Zentrum hat…

…dann liegt es an diesem Wochenende in Essen!

Nach einer unspektakulären Anreise bin ich also am Tag vor der Eröffnung der Celebration Europe II unbeschädigt in Essen angekommen.

Eigentlich hatte ich heute nur vor, kurz die Stadt zu besichtigen (Essen ist sehr nett!), mir meinen Medienpass abzuholen und dann in den Celebration Store zu schauen, den ich aufgrund meines Status als Medienvertreter schon heute besuchen durfte. Ich ging davon aus, dass am Tag vor der Eröffnung wohl nicht zu viele Menschen dort sein würden und ich nicht Gefahr liefe, mich endlos anstellen zu müssen.

Und dann verlief der heutige Nachmittag ganz anders als erwartet…

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Ka Zeit fia nix!

Alle Personen, die ich kenne und die schon einmal auf einer Star Wars Celebration waren (wobei dies vermutlich auch für jede andere Convention gilt) haben mir erzählt, dass die Zeit, die sie dort verbracht haben irrsinnig geil war, gleichzeitig aber auch enorm anstrengend. Man geht täglich (sehr) spät ins Bett, dafür steht man dann aber auch umso früher auf. Daneben hat man kaum Zeit etwas Vernünftiges zu essen und ernährt sich daher hauptsächlich von Schokoriegeln und Energy-Drinks. Dazu hetzt man ständig umher und hat am Ende erst recht nur maximal die Hälfte von dem gesehen, was man eigentlich sehen wollte.

Aber das was man erlebt hat ist dafür umso toller!

Nachdem nun der offizielle Panel-Plan für die Celebration Europe II veröffentlicht wurde und ich meine eigene Planung für das was ich unbedingt, was ich ziemlich sicher und was ich sicher sehen will gemacht habe, kann ich zumindest den letzten Punkt voll und ganz unterschreiben.

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