Und es ist doch Galen Marek

In meiner Besprechung zu „The Soft War“ habe ich drei Wünsche an das abschließende Kapitel der Onderon Quadrologie geäußert. Und naja, eineinhalb davon wurden auch erfüllt. Das ist zwar nicht berauschend, aber immerhin ist ja auch noch nicht Weihnachten.

Was sich wohl zweifellos sagen lässt ist, dass „Tipping Point“ die beste Episode dieses Vierteilers ist. Die Zeit des Guerilla-Kampfes ist vorbei und auf Onderon bricht ein offener Krieg aus. Und dieser ist durchaus beeindruckend. Und hat eine gewisse Parallelität mit dem Kampf der Rebellion gegen das Imperium (mehr zu diesem Thema etwas später): auf der einen Seite die Separatisten mit einer zahlenmäßigen Übermacht an Material (sprich Droiden) und Feuerkraft. Besonders beeindruckend in dieser Hinsicht fand ich die HMP Droiden Gunships (ich weiß, eine furchtbare Kombination aus Deutsch und Englisch), die uns zum ersten Mal in Episode III begegnet sind und wie eine Mischung aus den Alien-Jägern aus „Independence Day“ und den Cylonen Jägersn als der klassischen  „Galactica“ Serie aussehen, denen man einen Vorläufer eines AT-AT Kopfes angeflanscht hat.

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Magna-Wachen gesondert erhältlich

Ich muss sagen, dass ich „The Soft War“ – den dritten Teil der Onderon Geschichte – für den bisher besten dieser Quadrologie halte. Dabei tue ich mir jedoch ein wenig schwer dies auch rational zu begründen, denn diese Folge enthält (so wie ihre beiden Vorgänger) recht wenig von dem, was für mich eine wirklich starke Clone Wars Folge ausmacht:  eine Menge Action und/oder eine Geschichte, die einen eher mehr als weniger großen Einfluss auf die Saga im Ganzen hat.

Vielleicht liegt es aber daran, dass die Story nach den beiden ein wenig behäbigen ersten Folgen nun langsam ins Rollen kommt. Die verschiedenen Puzzle-Stücke, die man uns in den vergangenen 45 Minuten vorgelegt hat, beginnen sich in diesen 22,5 nun langsam zu einem größeren Ganzen zusammenzufügen.

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Die Jedi sind dann mal weg!

Der zweite Teil der Onderon Quadrologie – „Fronter Runners“ – folgt genau dem Handbuch für den kleinen Drehbuchschreiber: ging es im ersten Teil primär um die Vorstellung der handelnden Figuren und ihrer Konflikte, so wird die Charakterentwicklung hier weitgehend in den Hintergrund gedrängt und man setzt mehr auf Action, um die Zuseher bei der Stange zu halten. Jedoch nicht zuviel Action, denn es muss ja noch Potential für die restlichen beiden Episoden übrig bleiben. Und man führt am Ende einen neuen Opponenten ein, der in der weiteren Geschichte noch wichtig werden wird (dazu kommen wir noch…).

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Boccia für Rebellen

Mit „A War on Two Fronts“ beginnt der Onderon-Vierteiler, in dem wir angeblich unter Anderem auch die Geburtsstunde der Rebellion erleben werden. Ursprünglich war diese Folge ja sogar als Intro für die fünfte Staffel von Clone Wars vorgesehen, bevor man sich entschied, doch lieber zu zeigen, was Opress und Maul seit dem Ende von Staffel vier so getrieben haben. Dies wirft jedoch das „Problem“ auf, dass Adi Gallia in dieser Folge vorkommt, was ja nach den Ereignissen von „Revival“ letzte Woche nur noch recht schlecht möglich ist, aber vielleicht wird man diese Jedi hier einfach als Stass Allie ausgeben, den die lebt erstens noch und zweitens kann die beiden Cousinen sowieso kaum einer auseinanderhalten. Die Augenfarbe passt jedoch nicht so ganz…

Aber darum geht es ja eigentlich gar nicht. Ich halte die Entscheidung, die Staffel mit der Maul-Folge zu beginnen für durchaus berechtigt, denn ehrlich gesagt war „A War on Two Fronts“ schon ein wenig zäh. Ich kann jetzt schon mit Sicherheit behaupten, dass dies nicht die beste Folge dieser Staffel wird!

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Auf Kuschelkurs?

Ich muss zugeben, dass mich der Titel zunächst Schlimmes befürchten ließ: „A Friend in Need“ klingt irgendwie nach einem Wohltätigkeitsdinner, das Padme für eine alte Schulfreundin gibt, die jetzt ein Waisenhaus in den untersten Ebenen von Corsucant leitet.

Tatsächlich war diese Episode jedoch eine der besten der vierten Staffel und das liegt nicht nur an dem wilden, hemmungslosen und minutenlangen Sex zischen Ahsoka und Lux Bonteri!

Ähm, nein! Es gab keinen Sex zwischen den beiden. Nicht wild, nicht hemmungslos und schon gar nicht minutenlang! Sorry, Leute!

Auf der anderen Seite,…wenn man Irvin Kershners‘ Analogie heranzieht, laut der ein Kuss in Star Wars so viel bedeutet, wie eine Sexszene in anderen Filmen…Hm!?

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