Die Eroberung des Universums durch ein stinkendes Kind

Als ich den Titel „How Star Wars Conquered The Universe“ das erst Mal las, dachte ich, das (gemeint ist Autor Chris Taylor) ist wieder irgend so ein Nerd, der hofft, dass sich sein Pamphlet besser verkauft, nur weil er SW in den Titel packt. Kurze Zeit später hörte ich ein paar Interviews mit Taylor, was dazu führte, dass ich meinen ersten Eindruck revidierte: zum einen schien Taylor nicht nur irgendein Nerd, sondern tatsächlich ein Star Wars Fan zu sein (und zwar keiner in der Art von: „Klar liebe ich Star Wars, speziell diesen großen Kerl in schwarz und diesen anderen Typen, der mit dem großen Hund herumfliegt“). Und zweitens ist sein Buch nicht irgendein Pamphlet, sondern ein durchaus ernsthaftes, unterhaltsames und gut recherchiertes Werk, für dessen Erstellung der Autor durchaus einige Mühen und Kosten auf sich genommen hat (nicht zuletzt flog er 2013 für einige Interviews zur Celebration nach Essen).

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Eine Mekka für Referate

Gestern abend lief auf Arte eine Dokumentation mit dem schlichten Titel „Star Wars“. Dabei handelt es sich um die eingedeutschte Version von „Star Wars: The Legacy Revealed“, die 2007 auf dem History Channel lief.

Wer sie verpasst hat, findet die komplette Sendung auf YouTube – einfach den Titel eingeben. Es lohnt sich!

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15 lang vergangene WOW! Momente

Einer der Vorteile wenn man jung ist ist (abgesehen von der Tatsache, dass man jung ist), dass man viele Dinge einfach staunend zu Kenntnis nimmt, ohne sie lange zu hinterfragen oder anzuzweifeln.

Leider „verlernt“ man diese Fähigkeit je älter man wird immer mehr und das was Stephen King so treffend das „Gewicht des Unglaubens“ genannt hat senkt sich immer mehr auf einen herab.

Als Star Wars in mein Leben trat lastet dieses Gewicht noch nicht auf mir und auch heute noch, wenn ich mir die Filme ansehe (speziell jene der Original Trilogie), gibt es Augenblicke, in denen es mir gelingt, mich wieder so zu fühlen als wäre dies mein erstes Mal Star Wars und ich einfach nur mit einem vom Herzen gefühlten WOW! auf das schaue was sich vor mir auf dem Bildschirm abspielt.

Diese Augenblicke sind selten (und meist nur kurz) und daher sehr kostbar und ich werde George Lucas für immer dankbar dafür sein, dass er es mir nach bald drei Jahrzehnten meines Star Wars Fandom immer noch ermöglicht sie zu erleben.

Was nun folgt sind 15 solcher WOW! Momente aus den Episoden IV – VI – Szenen, die mich als ich sie das erste Mal sah tief beeindruckten und faszinierten und es manchmal immer noch tun, wenn es mir gelingt, das „Gewicht des Unglaubens“ abzuschütteln und ich für einige Momente wieder zu einem 12 Jährigen werde, der seine erste Reise in die weit, weit entfernte Galaxis unternimmt.

Die Reihenfolge, in der die die folgenden Szenen anführe stellen keine Präferenz dar, tatsächlich könnte ich nicht sagen, welcher dieser Momente einen tieferen Eindruck bei mir hinterlassen haben. Und vermutlich würde ich, wenn ich mir Filme morgen wieder ansehen würde 15 andere Szenen finden, aber das ist nun mal der Reiz von SW…

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Und die Maus hebt ihr hässliches Haupt

Aufgrund der aktuellen Ereignisse verschiebe ich meinen Rückblick auf die fünfte Staffel von Clone Wars noch ein bisschen und bitte etwaige dadurch entstandene Unannehmlichkeiten zu entschuldigen!

Als ich am 30. Oktober 2012 auf dem Weg zur Arbeit las, dass die Disney Corporation Lucasfilm übernommen hatte und die Realisierung der Episoden VII bis IX plante, war ich buchstäblich entzückt: Star Wars würde auch nach dem Rückzug von George Lucas in guten Händen sein und die Möglichkeiten, die sich aus diesem Deal ergaben schienen endlos: neben der angekündigten Sequel Trilogie könnte es noch weitere Filme geben, Clone Wars würde wohl auf einem Disney Sender weitergeführt werden und auch für die am Regal verstaubende Realserie (aka „Underworld“) würde nun endlich das Geld für eine baldige Umsetzung zur Verfügung stehen.

Rund viereinhalb Monate später weicht diese Euphorie einer zunehmenden Ernüchterung. Ja, es stimmt, dass Disney einige Ankündigungen in Bezug auf seine Pläne mit der Star Wars Saga gemacht hat, aber gleichzeitig auch mindestens genausoviele Aufkündigungen.

Werfen wir daher heute einen Blick auf das was sein wird, was nicht sein wird und was vielleicht sein könnte:

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Es ist doch eine Frage des Alters

Als ich 1984 zum ersten Mal „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ sah hatte ich kein Problem damit, dass es pelzige, nur einen Meter große Teddybären waren, die wesentlich dazu beitrugen das Imperium in die Knie zu zwingen.

Es war zwar nicht so, dass ich nach dem Film völlig verzückt damit begann, mir eine Horde Plüschewoks zuzulegen und diese in meinem Bett zu stapeln, damit sie meinen Schlaf bewachten, aber irgendwie mochte ich die kleinen Kerle. Ich fand auch nichts dabei, dass Wicket, der sich kurz davor noch vor Leias Helm gefürchtet hatte plötzlich in der Lage war, ein Speederbike zu fahren (und das auch noch geschickter als die imperialen Scout-Trouper), oder dass es den Ewoks mit Pfeilen, Steinschleudern, Katapulten, Hängegleitern und Baumstämmen gelang, eine ganze Kompanie von Elitesoldaten und dazu auch noch einige AT-ST Walker zu überwältigen.

Damals hatte sich noch nicht das was Stephen King so treffend als das „Gewicht des Unglaubens“ bezeichnete über mich gelegt.

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Ha! Ganz vorne! Und das „Nein“ ist schon OK!

Man kann über die Qualität des Programms des österreichischen Rundfunks (ORF) durchaus geteilter Meinung sein. Ebenso darüber, ob es sich für einen öffentlich rechtlichen Sender geziemt, ein Programm zu bieten, das sich in Bezug auf sein „Niveau“ mit deutschen Privatsendern messen will/kann/muss.

Aber darum geht es hier nicht. Ein Bereich des ORF, der meiner Meinung nach durchaus eine gewisse Qualität hat ist der online-Arm des Unternehmens, flapsig ausgedrückt: seine Homepage. Und auf dieser entdeckte ich gerade folgendes:

Nicht schlecht – Star Wars hat es bis ganz vorne auf die ORF Homepage geschafft. Und nachdem die hinter dem Bild liegenden Artikel wohl in spätestens einige Stunden wieder von dort verschwunden sein werden, hier ist der entsprechende Link:

ORF über Star Wars

Nun, nicht alles was in den drei Beiträgen steht ist 100%ig korrekt, vieles ist etwas oberflächlich, aber da die Artiekl wohl von keinem Hardcore SW Fan geschrieben wurden, kann ich damit leben.

es gibt einen Aufstand der SW Jünger? Wo genau soll der bitte sein? Es stimmt schon, wann immer GL ankündigt etwas „Neues“ herausbringen zu wollen, finden sich in den diversen Foren sofort massenhaft Trolle, die sich furchtbar darüber aufregen: „George Lucas hat meine Kindheit gestohlen!“, „George Lucas soll in der Hölle braten, dafür, dass er Jar Jar Binks geschaffen hat!“, „Alles was Lucas will, ist nur noch mehr abcashen, darum bringt er seine vertrottelten Filme alle paar Jahre neu in die Kinos und jedes zweite Jahr gibt es neue DVDs!“ „George Lucas hat seit 1980 nicht brauchbares mehr gemacht!“ „Vaders‘ „No!“ ruiniert den gesamten Film!“ Ja, solche Kommentare liest man zuhauf und noch jedem Menge andere, die wesentlich unfreundlicher sind, aber abgesehen davon, dass ich diesen Hass auf den Mann und seine Schöpfung nicht verstehen kann, Leute, die so etwas schreiben sind nie und nimmer Fans der Saga! Wenn sich jemand von SW abwenden will, nur weil Greedo zuerst geschossen hat, oder Vader nun „Nein!“ ruft, bevor er den Imperator in der Reaktorschacht wirft, dann soll er das bitte tun und beim Gehen die Tür von außen zumachen. Ich lege keinen Wert darauf, mit solchen Menschen als Star Wars Fan bezeichnet zu werden! Seht Euch Star Trek an, oder Harry Potter, oder Avatar, oder sonst einen Scheiß, aber bezeichnet Euch nicht als „Star Wars Fans“!!! Niemals! Auf solche wie Euch können wir gerne verzichten!

Ach ja, zu Vaders „Nein!“: Seht/hört Euch den Clip bei YouTube an. Ich finde das „No!“ an sich besser als jenes, das er am Ende von ROTS von sich gibt. Und noch etwas: GL liebt es „Kreise zu schließen“ und so sehe ich die beiden „Nos“ für mich folgenermaßen: Als Anakin bewusst wurde, dass Padme tot ist und damit alle seine Bemühungen umsonst waren war dieses „No!“ das erste Wort, das er wirklich als Darth Vader von sich gab und als er Lukes Qualen unter den Machtblitzen des Imperators sah und beschloss dem ein Ende zu machen, war dieses „No!“ das erste Wort, das er wieder als Anakin Skywalker sprach.

The Circle is complete.

Star Wars und die Anderen (Teil 4)

Ich war nie ein großer Fan des Fantasy Genres. Es ist nicht so, dass ich Fantasy überhaupt nicht mag (wie des etwa bei Western der Fall ist – es gibt kaum ödere Geschichten als solche in denen Cowboys und/oder Indianer vorkommen), aber irgendwie waren Elfen, Drachen, Schwerter und Magie für mich nie ein wirklicher Ersatz für Wookiees, Sternzerstörer, Laserwaffen oder die Macht. Und es macht auch keinen großen Unterschied, ob es sich um „alte“, also Geschichten mit Burgen unter denen Drachen wohnen, oder um „moderne“ Fantasy handelt, in denen die Zauberer Broker an der Wall Street und die Hexen Bardamen in Underground Clubs sind, die mit Harleys fahren statt auf Besen zu reiten.

Von daher mag es auch nicht wundern, dass ich weder als Kind noch später Tolkins „Herr der Ringe“ gelesen habe. Früher erschien es mir sogar etwas seltsam, dass ein Autor für seine Geschichten nicht nur eine eigene Welt, sondern sogar eigene Sprachen für die dort ansässigen Bewohner entwickelt. Aber so etwas gibt es im SW Universum ja schließlich auch…

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Werden die Ohren aus der Leinwand ragen?

Dies ist die sechste gemeinsame Diskussionsrunde der Konföderation unabhängiger Star Wars Blogs (KUB), die sich aus gegebenem Anlass mit dem Thema „Star Wars in 3D“ befasst. Der gegebne Anlass ist, dass Episode I in rund 10 Monaten weltweit in einer dreidimensionalen Fassung in die Kinos kommen wird. Also los:

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Das war’s dann wohl!

Nachdem sich das Jahr 2010 rapide seinem Ende entgegenneigt und ich nicht damit rechne, dass in den kommenden drei Tagen – was Star Wars betrifft – noch bahnbrechende neue Ereignisse auftreten werden halte ich dies für eine passende Gelegenheit, um eine persönlichen Rückblick auf mein SW Jahr 2010 zu ziehen.

Da trifft es sich insofern ganz gut, als dies auch das fünfte Thema der KUB ist, wobei ich das mit dem Rückblick zugegebenermaßen etwas frei interpretiere, denn eigentlich lautet das Thema: „Die schönsten/besten/traurigsten/wasauchimmer Momente in Star Wars“. Ich schränke das halt auf die letzten 12 Monate ein…

Wundert Euch also nicht, wenn Ihr bei Lichtschwert und graval eine etwas andere Herangehensweise an dieses Thema vorfindet!

Doch genug der Einleitung, hier sind also mein 10 schönsten/besten/traurigsten/wasauchimmer Momente in Star Wars des Jahres 2010:

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