Vom Ausgraben alter Fossilien

Für sich alleine genommen ist „The Lost Commanders“, die zweite Episode der zweiten Staffel von „Rebels“ eher wenig aufsehenerregend. Sie bildet jedoch in mehrfacher Hinsicht einen Übergang bzw. eine Vorbereitung auf das was in den kommenden Folgen  wohl noch passieren wird. Das betrifft zum einen Ashoka, die zu Beginn der Folge die Crew der „Ghost“ verlässt, um mehr über den mysteriösen Sith-Lord herauszufinden, der in der vorhergehenden Folge fast im Alleingang die Rebellenflotte ausgelöscht hätte. Und dann sind da natürlich die Klone selbst, Rex, Wolffe und Gregor auf die wir gleich noch näher zu sprechen kommen und nicht zuletzt deren Beziehung zu Kanan, oder besser gesagt Kanans‘ Beziehung zu ihnen.

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Zu neuen Ufern (Teil 1)

Wie die erste Staffel, so begann auch Season 2 von „Rebels“ mit einer Doppelfolge. Ungleich Staffel 1 jedoch diesmal nicht im Kino, sondern „nur“ im Fernsehen und anders als im letzten Herbst auch nicht eher langsam und bedrohlich, sondern ziemlich abrupt mit einer actiongeladenen Raumschlacht. So abrupt, dass ich zunächst dachte, ich hätte die ersten Sekunden dieser Geschichte verpasst.

Diese Raumschlacht erinnert was das Setting und die Kameraführung betrifft weit mehr an  Episode IV als an die Klonkriege. Hier gibt es keine dutzenden Schiffe unterschiedlicher Bauarten, die gleichzeitig über den Bildschirm huschen, sondern nur eine Handvoll und dennoch (oder vielleicht deswegen) schafft es die Serie den Bewegungen der Schiffe eine gewisse „Trägheit“ zu verleihen (was in Anbetracht dessen, dass das Ganze im Weltall spielt schon fast wieder absurd ist): Wenn Hera mit der Steuerung der „Ghost“ kämpft und das Schiff in eine harte Kurve nach rechts reißt, hat man als Zusehen fast das Gefühl sich ebenfalls in diese Richtung lehnen zu müssen um nicht umzukippen. Ich weiß nicht wie das Animationsteam von Lucasfilm das hinbekommt, aber sie machen das ziemlich gut.

Wir hier jemandem schlecht?

Wir hier jemandem schlecht?

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Was jetzt noch zu tun ist

Ich habe es hier in den letzten Monaten schon mehrfach angesprochen und ich tue es jetzt noch ein weiteres Mal (dann ist aber Schluss damit für die nächste Zeit – versprochen!): was „Rebels“ so interessant macht ist, dass die einzelnen Episoden weitgehend aufeinander aufbauen oder wenigstens Bezug aufeinander nehmen. Es gibt also keine wirklichen Story-Arcs (nicht einmal die Mehrteiler sind welche), sondern die gesamte  Staffel ist im Prinzip eine weitgehend zusammenhängende Geschichte.

Und so verwundert es auch kaum, dass nach diesen 13 Folgen viele der offenen Enden nun verknüpft sind.

Viele, aber lange nicht alle!

Werfen wir also einen Blick auf einige jener Themen, die in der kommenden zweite Staffel (wann immer diese auch starten wird) behandelt und vielfach auch abgeschlossen werden sollten. Die nachfolgende Aufstellung hat keine bestimmte Reihung, ich schreibe die einzelnen Punkte so auf wie sie mir einfallen:

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Level completed

Mit „Fire across The Galaxy“ endet also die erste (recht kurze) Staffel von Rebels, eine Folge, die im Vorfeld ihrer Ausstrahlung in den Medien doch recht massiv gehypt worden war und die meiner Meinung nach letztlich diesem Hype nicht wirklich gerecht wurde.

Bevor wir beginnen möchte ich noch vorwegschicken, dass dieser Artikel  eine Reihe von Spoilern enthalten wird. Wer es also irgendwie geschafft hat, bis hierhin nicht zu erfahren, wer Fulcrum ist oder wer in Staffel zwei nicht mehr dabei sein wird, der sollte nun demnächst mit dem Lesen aufhören, denn beides wird nachfolgend thematisiert werden.

Und noch Einiges mehr.

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Die Prioritäten von Fulcrum

OK, na gut! Gemäß allgemeiner Ansicht ist Fulcrum also doch Ashoka Tano. Diese allgemeine Ansicht wird zudem noch dadurch gestützt, dass die Dame, die in der französischen Fassung von Clone Wars Anakins Palawan ihre Stimme lieh vor Kurzem erklärte, dass sie Texte für einen Fulcrum „alias Ashoka Tano“ aufgenommen hat (und sich damit wohl nun sicher einen neuen Job wird suchen müssen).

So interessant es sicher auch sein wird zu sehen, wie sich die junge Togruta in den vergangenen 14 Jahren entwickelt und verändert (und damit nicht zuletzt auch die endgültige Bestätigung zu erlangen, dass sie Order 66 und die danach erfolgte Jedi Säuberung überlebt hat), so hätte ich es aus Sicht der gesamten Saga für die bessere Lösung gehalten, wenn sich Leia hinter Heras mysteriösem Informanten verborgen hätte.

Und da „Jedi Resolve“ als Folge relativ unspektakulär war, werden wir uns im Folgenden großteils Fulcrum widmen.

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Die geheimnisvolle Ms. X

Ok, gehen wir das kurz durch: wir hatten Zeb und Ezra, dann Kanan und Ezra und nun Sabine und Hera. Damit hätten wir 3 aus 10 möglichen Paarungen der Crewmitglieder der „Ghost“ durch (3 aus 15 wenn man Chopper mitzählt, aber wer will das schon…).

War es im Interesse der Charakterentwicklung noch durchaus sinnvoll, Ezra mit seinem Zimmergenossen und später mit seinem Lehrmeister zusammenzuspannen, um deren Konflikte zu thematisieren, so wirken die Spannungen zwischen Hera und Sabine im vorliegenden Fall – „Out of Darkness“ schon ein wenig konstruiert. Aber das trifft auf so Manches in dieser Folge zu.

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Schnitzeljagd mit dem kleinen, grünen Freund (Teil 2)

Wo waren wir?

Ach ja, Dagobah! Doch bevor wir uns dahin begeben noch eine paar Worte zu Meister Yodas‘ „Visionen“. Als Qui Gon sich ihm offenbahrt tut er dies nicht nur als Stimme, wie wir es bereits in AOTC gehört haben, sondern er manifestiert seine Präsenz auch dadurch, dass er Gegenstände und auch Yoda selbst mithilfe der Macht bewegt. Dies ist meines Wissens nach eine der ganz wenigen Situationen, in denen Machtgeister tatsächlich mit ihrer physischen Umwelt interagieren (zumindest solche der hellen Seite – zu den anderen kommen wir später noch). Ja, man mag einwenden, dass Obi-Wan als er Luke auf Dagobah seine „certain point of view“ Geschichte erzählte auf einem Baumstamm „saß“, aber dies geschah meiner Meinung nach primär aus Gründen der Dramaturgie und der Kameraeinstellung (es hätte vermutlich seltsam ausgesehen, wenn der alte Ben fünf Minuten lang wie ein Prediger herumgestanden hätte und für einen Spaziergang durch die Sümpfe von Dagobah reichte der Platz auf der Sound Stage wohl nicht aus).

Insgesamt fand ich diese Szene irgendwie „spooky“ (was sie wohl auch sein sollte), mir hätte Qui Gons‘ Stimme auch gereicht.

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Kurzbericht – Ahsoka und der große, böse Wolf

Hier die Zusammenfassung des Clone Wars Panels von heute Nachmittag mit Pablo Hidalgo und Dave Filoni:

Pablo Hidalgo & Dave FiloniDas wichtigste zuerst: es gab keine Ankündigung, wann wir den „Bonus Content“ sehen werden. Hidlago kündigte jedoch eine baldige Ankündigung diesbezüglich an (also eine Ankündigungs-Ankündigung).

Sie nennen das Ganze „Bonus Content“, weil es vom Inhalt her keine ganze Staffel (6) sein wird und ihnen scheinbar kein anderer Name eingefallen ist. Nachdem Staffel 5 aus 5 Arcs bestanden hat, wird der Bonus Conent offenbar maximal 4 Arcs haben (sonst wäre es ja wieder eine Staffel!).

Am 15. Oktober erscheint die 5. Staffel auf DVD/Bluray gemeinsam mit einem Box-Set der Staffeln 1-5, aber ohne Bonus Content.

Es war eine Geschichte geplant, in der Ahsoka auf einem großen, weißen Wolf reiten sollte.

Die auf dem Wolf reitet

Die auf dem Wolf reitet

Weiters war eine Story in Überlegung, in der Padme es schaffen sollte, genug Unterstützung zu bekommen, um den Krieg per Senatsbeschluss zu beenden. Gerade als sie das dem Kanzler präsentieren will, wird Coruscant angegriffen und und Palpatine entführt. Die Geschichte hätte also direkt in Episode III gemündet. Das Ganze ist aber über die Konzeptphase nie hinausgekommen, auch da man Padme hier schon hätte schwanger zeigen müssen und sie in der Geschichte einiges an Action erlebt hätte.

  • Wir sahen eine Rohanimation einer Szene, in der Wookiees und Klone auf Kashyyk von großen Insekten angegriffen wurden, die eine Art giftige Spinnennetze schleudern. Diese Geschichte wird nicht Teil des Bonus Content sein!
  • Yoda reist zu einem Sith Tempel (ich nehme mal an nach Korriban). Ich vermute, dass das die Geschichte ist, in der Anakin Yoda zur Flucht verhelfen muss. Den Trailer dazu, den es bereits bei den Disney Weekends gab haben wird nochmal gesehen.
  • Es war vorgesehen, dass Ex-Kanzler Valorum in einer Geschichte vorkommen sollte.
  • Ventress sollte wieder Haare bekommen
  • Cad Bane sollte ein recht cooles Raumschiff haben
  • Ein Schamane der Tusken Räuber sollte in einer Geschichte vorkommen
  • Es war nie geplant, die Geschichte des Zillo Biestes fortzuführen.

Gute Nacht und bis morgen!

Das Ahsoka Notfall Paket

Sollten die Gerüchte wirklich stimmen und das was man uns als „Bonus Content“ zu Clone Wars angekündigt hat tatsächlich nur noch aus zwei Geschichten (dem Order 66 Probegalopp und möglicherweise/vermutlich der Clovis Rückkehr) besteht, so stehen die Chancen noch einmal eine animierte Ahsoka zu erleben wohl genau 0,0 Prozent. Und ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht, dass sie in Episode VII vorkommen wird, ganz abgesehen davon, dass ich mir auch gar nicht sicher bin, ob mir eine Ahsoka aus Fleisch und Blut gefallen würde…

Doch auch wenn die Togruta ein „Kind“ der Fernsehserie ist, so ist diese doch nicht der einzige Ort im Star Wars Universum an dem sie aufgetreten ist: Anakins Padawan war in etlichen Werken des Expanded Universe vertreten, seien es nun Bücher, Comics oder Videospiele.

Sehen wir uns also an, was der unter akutem Ahsoka Entzug leidende Fan tun kann, um sich wenigstens ein bisschen etwas vom Geist der entschwundenen Togruta zu erhalten:

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