Mehr Respekt vor Sith Lords bitte!

Als Hondo Ohnaka in der Auftaktfolge zu Staffel 5 Obi-Wan vorwarf, dass die Jedi es zugelassen hätte, dass Florrum (und das gleichnamige System in dem es sich befindet) den Separatisten in die Hände fiel und Grievous Hondos Piratennest überrannt hätte, vermutete ich, dass dies möglicherweise eine Racheaktion für Dookus Entführung in Staffel 1 sein würde und dass wir diesen Angriff noch zu sehen bekommen würden. Und tatsächlich erzählt „A Necessary Bond“, die neunte Folge dieser Staffel und das Abschlusskapitel der „Young Jedi“ Geschichte genau von diesem Angriff.

Insgesamt ist diese Episode der (mit Abstand) beste Teil der Erzählung über Ahsoka Tano und ihre sechs Jünglinge, die zunächst Cyber Kristalle für ihre Lichtschwerter suchten und fanden, sich dann mit Hondo und seiner Piratenbande herumschlagen mussten und es nun auch noch mit Grievous und jeder Menge Droiden zu tun bekommen.

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Das große Repulsorgleiten (A Dug’s life)

Mehr noch als seine beiden Vorgänger vereint „Bound for Rescue“ – der dritte Teil der „Young Jedi“ Geschichte – Elemente, die perfekt in das Gefüge der übrigen Clone Wars Geschichten passen und solche, die sich doch ziemlich eindeutig an an sehr junges Publikum richten.

So gibt es einen ziemlich coolen, wenn auch (für meinen Geschmack) viel zu kurzen Weltraumkampf, in dem man etwa sieht, wie ein Klon aus seinem explodierenden Y-Flügler gesprengt wird. Kurz darauf zermalmt Grievous einen Klon unter seinen Krallen. Und auch wenn man dieses „Zermalmen“ selbst nicht explizit sieht (sondern nur hört), so ist allein die Vorstellung davon nicht unbedingt etwas, das ich 4-6 jährigen Kindern zumuten würde.

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Die Macht des Was-wäre-wenn

Von Zeit zu Zeit beglückt uns Hollywood, oder Deutschland, oder Österreich oder sonst ein Land, das Filme hervorbringt mit Geschichten in denen es darum geht, dass eine ganz normale Person einer sehr berühmten Person bis auf’s Haar gleicht und durch irgendwelche Zufälle dazu gezwungen wird, plötzlich die Rolle dieser berühmten Person einzunehmen. Dazu kommt noch, dass diese ganz normale Person diese Rolle dann auch meist wesentlich besser ausfüllt als ihr ursprünglicher und eigentlicher Inhaber.

„Shadow Warrior“ ist die Star Wars Variante dieser Geschichte, aber Gott sei Dank macht diese Doppelgänger-Handlung nur einen Teil der Episode aus.

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Shades of grey

„Heroes on Both Sides“ ist ein Zitat aus dem Opening Crawl von Episode III und tatsächlich zeigt diese Folge sehr gut, dass die Separatisten nicht nur aus Mieslingen wie Dooku, Grievous, Ventress und tausenden Droiden bestehen, sondern aus Menschen und Nicht-Menschen, die mit den Ereignissen in der Republik unzufrieden sind und sich einen Neustart wünschen, deswegen jedoch noch lange nicht alles vernichten wollen wofür die Republik steht.

Interessant wäre, ob wir irgendwann auch eine Folge sehen werden, die sich mit den Worten befasst, die auf die obigen folgen: „Evil Is Everywhere“? Wird es eine Clone Wars Episode geben, in der der Gruppe Klone im Blutrausch ein ganzes Dorf samt Bewohnern auslöscht?

Ich halte „Heroes on Both Sides“ für eine der besten Folgen der dritten Staffel. Dies deshalb weil sie endlich wieder etwas Action bietet, vor allem aber weil sie sich zwar – wie so viele Episoden in diesem Jahr – mit Politik befasst, allerdings nicht damit irgendwelchen Hinterweltplaneten irgendwelche Hilfslieferungen zukommen zu lassen, sondern mit der Politik des Krieges selbst. Weiterlesen…

Checkup

flagge_usa To the english version

In der Firma für die ich arbeite wird das Mitarbeitergespräch, das (theoretisch) einmal jährlich stattfinden sollte auf gut neudeutsch „Checkup“ genannt. Darin wird zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem besprochen, welche Ziele im letzten Jahr (oder eben auch länger) erreicht wurden und welche nicht und in welche Richtung es im kommenden Jahr weitergehen soll (z.B. ob man seine Fähigkeiten nicht besser beim operativen Facilitymanagement einsetzten sollte).
In gewisser Weise ist das was in „Lair of Grievous“ passiert die Sith Version eines solchen Checkups!

Die Folge setzt die Ereignisse der vorangegangenen beiden fort, indem sich Kit Fisto auf die Suche nach dem Schiff macht, mit dem Nute Gunray und Ventress geflohen sind. Auf dem Weg dorthin wird er von Luminara und Ahsoka per Hologramm informiert und moralisch unterstützt:

Ahsoka, Kit Fisto und Luminara

Auf dem Planeten, von dem der Sender des republikanischen Schiffs aus sein Signal sendet, trifft Fisto seinen alten Padawan Nahdar Vebb, ein Mon Calamari, der mittlerweile zum Jedi Ritter geadelt wurde, irgendwie putzig aussieht und doch gewisse Anwandlungen der Dunklen Seite zeigt (haben wir den Satz „Don’t make me destroy you!“ nicht schon von irgendjemandem gehört, der dann kurze Zeit später einen schwarzen Anzug tragen musste?):

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Nahdar ist es übrigens auch, der in dieser Folge „ein ganz mieses Gefühl“ hat (langsam nervt das wirklich ein bisschen!).

Grievous‘ Behausung (dass es sich bei der Festung um genau diese handelt erkennen unsere Helden jedoch nicht von Anfang an – hier ist der Zuseher, der sich bis hierhin den Titel der Folge gemerkt hat im Vorteil) weist mit seinen höhlenartigen Gängen und den dunklen Kammern eine gewisse Ähnlichkeit mit Jabbas Palast auf und wirkt durchaus nicht ungruselig (bin mal gespannt, wie meine Padawans auf diese Szene reagieren werden, wenn die Folge in ein paar Wochen auf Pro7 läuft). Im Gegensatz zum Hutten legt der General jedoch Wert darauf zu wissen, wo sich seine „Gäste“ aufhalten und hat die Bude ziemlich verwanzt. Die Szenen, in denen Grievous die Jedi (und die zunehmend weniger werdenden Klonsoldaten) beobachtet, sind optisch recht nett umgesetzt:

I'll be watching you!

Apropos: der Hersteller dieser kugelförmigen Kameras (die wir seit ROTJ kennen) scheint eine ziemliche Monopolstellung in der Galaxis innezuhaben, da sie praktisch immer und überall verwendet werden (gut, die Kameras auf dem Todesstern waren ein anderer Typ).

Im Laufe der Folge sieht man ein bisschen was aus Grievous Vergangenheit, besser gesagt wie er vor seinem „Absturz“ ausgesehen hat. Meiner Meinung nach auch nicht sehr viel besser als jetzt:

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Grievous 2

In weiterer Folge muss sich Grievous temporär von seinem Unterleib trennen, was dazu führt, dass er sich eine Zeitlang als Spinnen- bzw. als Affenmann betätigen muss:

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Zu seinem Glück hält sich Grievous jedoch einen Haus- und Hofdoktor mit dem klingenden Namen A-4D, der ein bisschen wie ein verrückter Professor aussieht und sich auch so verhält (alternativ ließe er sich wohl auch mit Igor, dem Helfer von Dr. Frankenstein vergleichen).

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Tatsächlich nimmt sich der Droide gegenüber seinem Patienten ziemliche Frechheiten heraus, was er sich aber wohl leisten kann, da Grievous des öfteren Bedarf nach seinen Diensten zu haben scheint. Immerhin verliert er bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine Hand oder einen Arm.

Und wie Jabba, so hält sich auch Grievous ein eigenes Schoßtierchen – statt einem Rancor jedoch einen Roggwart mit dem Namen Gor. Possierliches Kerlchen:

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Wie wär's mit uns beiden?

Alles in Allem ist die Folge nicht schlecht, wenn auch nicht so gut, wie die vorige. Man erfährt ein bisschen über den Hintergrund von Grievous (wenn auch nicht wirklich viel) und wie er so lebt – wobei er sein Versteck jetzt vermutlich aufgeben muss, da die Republik nun weis, wo sich dieses befindet.

Was aber vielleicht wichtiger ist, man erfährt wieder ein wenig über das Wesen der Sith und auch einen weiteren Grund warum die Jedi Palpatine letztlich unterlagen sind (Hinweis: Yodas letzter Satz!).

Hat diese Folge jetzt meinen Respekt vor Grievous gesteigert?

Nein, nicht wirklich – Ventress ist viel besser! Die hat es in der letzten Folge mit zwei Jedis (gut einem Jedi und einem Padawan!) gleichzeitig aufgenommen und ist nicht schlecht dabei ausgestiegen, Grievous braucht sogar seine Leibwachen um gegen einen Jedi anzukommen. Wie es Dooku so diplomatisch auszudrücken pflegte:

„There is room for improvement!“



In the company that I work for, the the (theoretically) annual employees‘ conversation, is called „checkup“. It this the employee and his supervisor discuss the goals of the previous year and which of them have been achieved and which ones not, and in which direction the development within the next year should go.
In some aspects the events behind „Lair of Grievous“ are the Sith version of such a checkup!

The action sets forth the events of the previous two episodes, as Kit Fisto is searching for the ship on which Nute Gunray and Ventress have fled. During this trip he is informed and morally supported by Luminara and Ahsoka via hologram :

Ahsoka, Kit Fisto und Luminara

When Fisto traces the signal of the stolen ship to a planet, he meets his former Padawan Nahdar Vebb there, a Mon Calamari, who in the meantime has become a Jedi Knight and looks somehow cute, but shows some impulses of the Dark Side (haven’t we heard the sentence  „Do not make me destroy you!“ by someone, who had to wear a black suit a short time after?):

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It is Nahdar as well, who has „a very bad feeling“ in this episode (this is really beginning to suck!).

Grievous‘ habitation (that the fortress is precisely this, our heroes get to recognise a bit later – the viewer, who remembered the title of this episode has an advantage here) shows some resemblace to Jabba’s palace with its cave like iteriour and he dark passages and chambers and is kinda creepy (lets see how my Padawans will react to these scenes, when the episode is shown on Pro7 in a few weeks). In contrast to the hutt, the general, however, is ancious to know where his guests‘ are and has equipped his lair with a number of cameras. The scenes in which Grievous observes the Jedi (and the increasingly diminishing Clones) are realised visually quite impressivly:

I'll be watching you!

Apropos: the manufacturers of these ball-shaped cameras (that we know since ROTJ) seem to operate as a monopoly within the galaxy, as their product is used practically everywhere (well, the cameras on the death star were another type).

During the episode we get to see a little bit from what Grievous‘ past and how he looked like before his „crash“. In my opinion, not much better than now:

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Grievous 2

Later on Grievous is temporarily separated from his abdomen, wich leads to the necessity to operate as a spider- or a monkey man for some time:

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Luckily Grievous empoys a medical droid with the sounding name A-4D, who looks a bit like a loony proffesor and behaves as such (alternatively, he could probably be compared with Igor, the assistant of Dr. Frankenstein).

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Actually the Droid gets quite cheeky with his master, but he probably can do so, as Grievous seems to be in frequent demand for his services. After all, he loses a hand or an arm quite easily .

And like Jabba, Grievous has his own pet – instead of a Rancor, however, a Roggwart with the name of Gor.

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Wie wär's mit uns beiden?

All in all, the episode is not bad, though not as good as the previous one. We get to learn a bit about the background of Grievous (though not really much) and how he lives – but he will probably have to abandon his hideout, as the Republic now knows where it is located.

But perhaps more important is that one learns something about the nature of the Sith, and also another reason why the Jedi ultimately are defeated by Palpatine (Hint: Yodas‘ last sentence).

Has this episode increased my respect for Grievous?

No, not really – Ventress is much better! She took on two Jedis (OK, a Jedi and a Padawan!) simultaneously in the last episode and got out on top, and Grievous even needs his bodyguards to go against a singe Jedi. As Dooku put it so diplomatically:

„There is room for improvement!“

flagge-oesterreich Zurück zum deutschen Text

Bilder, Bilder… und so viele!!!

Da ich heute etwas schreibfaul bin, nachfolgend ohne größere weitere Erklärungen eine Reihe von Bildern aus der CW Folge „Duell of the Droids“.

Viele Spass!

Grievous HologrammHier spricht der General!


Skytop StationAnflug auf Skytop Station (oberhalb von Ruusan)


Ahsoka keckIs‘ was?


SilouettenAre you ready to jump?


Ahsoka & CloneAhsoka mit Bodyguards


Gha Nachkt & GrievousWas doch alles in so einem kleinen Astromech steckt!


Gha Nachkt's EndeI deal with this slime myself!

Magna GuardsDiener ihres Herren

Ahsoka

Schau mir in die Augen Grievous!

Ahsoka & Grievous

Battle of the Heroes? (nein, nicht wirklich!)

Grievous

Katzenauge Grievous

Ahsoka mit Laserschwert

It’s not easy being green!

Ahsoka & Grievous 2

Ihr wird doch nichts passieren, oder?

Anakin & AhsokaOnly two there are: a master and an apprentice

R2-D2Taxi für einen Astromech

Ahsoka ist tot!!!!

Nein, natürlich nicht, der reißerische Titel dient ausschließlich dazu, die Aufmerksamkeit meiner geschätzten Leserschaft zu wecken (ja, das ist billig, ich gebe es ja zu!) und wurde tatsächlich durch eine seinerzeitige Stellenanzeige in der Jobmappe der Hochschülerschaft an der WU inspiriert, in der auf einer A4 Seite fast ganzflächig das Wort

SEX

stand und darunter – in ungleich kleinerer Schrift – „Schön, dass wir Ihre Aufmerksamkeit geweckt haben!“. Tatsächlich hatte der Job absolut nichts mit Geschlechtsverkehr zu tun (ich glaube es war irgendeine Telefonmarketing-Geschichte, so wie ca. 99% aller Studentenjobs), aber ich fand die Idee, nun ja, irgendwie kreativ.

Also nochmals: Ahsoka ist NICHT tot! Aber tatsächlich hat die Wahl der Überschrift einen weiteren Grund auf den ich gleich zu sprechen komme.

Vorher muss ich mich allerdings wieder einmal selbst korrigieren: die R2-D2 Trilogie in der letzten- und in dieser Woche ist gar keine solche, sondern „nur“ eine Duologie (also 2 Folgen). Ich entschuldige mich für sämtliche Umstände, sowie persönliche- und berufliche Nachteile, die durch diese Missinformation entstanden sein könnten!

Nun aber zurück zum Thema:

  • R3-S6 ist (Achtung SPOILER!) gar nicht der Volldodel, der er vorgab zu sein und als der er allen erschienen ist, sondern ein mieser Verräter, der für General Grievous arbeitet. Ich persönlich habe das ja schon letzte Woche vermutet (gut, es war auch ziemlich offensichtlich) und es tut gut, recht zu behalten. Aber R2 zeigt dem Schwein schon wo der Bartl des Most holt! Geschieht ihm ganz recht!
  • Wir lernen das Innenleben des kleinen Astromechs kennen und erfahren auch, dass seine Einzelteile alle über Steckverbindungen verfügen und ohne Werkzeuge und Einsatz von Klebstoff zusammengebaut werden können, was speziell für feinmotorisch beschränkte Menschen wie mich angenehm ist und unnötige Frustration erspart.
  • Die Szene, in der Grievous in seinen Starfighter springt und flüchtet trägt zur Senkung der Produktionskosten bei, da sie nur einmal gedreht werden musste und seitdem in praktisch jeder Folge wiederverwendet werden kann. Der Kerl ist wirklich feiger als jeder Neimodianer!
  • Ahsoka trifft erstmals mit dem Droidengeneral zusammen (etwas das Anakin immer noch verwehrt geblieben ist und eigentlich auch bin zu dessen Eintreffen auf der „Invisible Hand“  verwehrt bleiben müsste, wenn man dem diesbezüglichen Dialog am Beginn von Episode III Glauben schenken kann) und macht in dem kurzen Kampf, nun ja, nicht gerade eine sehr gut Figur, aber sie ist ja auch noch ein Padawan und immerhin überlebt sie.

Jedenfalls war ich mir in dem Moment als Grievous Ahsoka praktisch überwältigt (oder zumindest hart bedrängt) für einen Moment absolut sicher, dass er die kleine Togruta nun mit seinem Laserschwert durchbohren würde. Dumm klar, immerhin hat Ashley Eckstein ja schon erklärt, derzeit an der 2. Staffel zu arbeiten.

Aber wäre das nicht der Hammer gewesen?

Völlig unvermittelt und ohne dass es irgendjemand hätte ahnen können stirbt Anakins Padawan noch in der ersten Hälfte der ersten Staffel. Und vermutlich würde man Episode III mit anderen Augen gesehen, wenn man bedenkt, dass eines von Grievous‘ grünen Schwertern das von Ahsoka ist, oder zumindest sein könnte!

Versteht mich nicht falsch, die Kleine ist mir mittlerweile einigermaßen ans Herz gewachsen, ich finde sie ist ein wichtige Figur in der Serie und es wäre schade sie so früh zu verlieren! Sie ist süß, niedlich, mutig und durchaus fähig im Umgang mit der Macht (wenn ihr Grievous derzeit auch noch eine Stufe zu groß ist – und das buchstäblich!), aber allein aus dramaturgischer Sicht wäre eine Szene , die jener nachempfunden ist, in der Grievous Shaak Ti niederstreckt durchaus interessant gewesen.

Wenn auch auch strategischer Sicht der gesamten Serie nicht sehr intelligent!

Aber interessant! Und schockierend!

Mind the Gap

Was ich bisher in meinen Gedanken zu „Clone Wars“ vergas zu erwähnen: das Ganze enthält natürlich zwangsläufig SPOILER, alle, die also auf die deutsche Erstausstrahlung (ab 23.11. auf ProSieben!!!) warten wollen, oder die Serie aus sonst noch irgendeinem Grund (noch) nicht gesehen haben und nichts darüber wissen wollen:

YOU HAVE BEEN WARNED!!!

(…gut, jetzt ist zugegebenermaßen reichlich spät dafür!)

Nun aber zum Thema:

  • Die „Malevolence“ ist also zerstört (das ist vielleicht die einzige wirkliche Kritik an dieser Folge, denn hier hätte ich mir ein bisschen mehr erwartet, etwa so etwas: man sieht die „Twilight“ von Vorne, wie sie sich von Grievous Flaggschiff entfernt. Schnitt auf die Droiden auf der Brücke, die versuchen den Hyperantrieb zu aktivieren. Eine Stimme aus den Lautsprechern: „Alles bereit, alles bereit!“. Einer der Droiden legt einen Schalter um. Schnitt zurück auf die „Twilight“ von vorne. Die „Malevolence“ explodiert in einem Feuerball, der sich ringförmig ausbreitet. Also kurz gesagt eine Hommage an das Ende von Epsisode IV, nachdem Luke den Photonentorpedo abgefeuert hat).
  • Unabhängig davon, dass sie gut gezeichnet sind: speziell für diese Folge finde ich es wichtig das „Präcomik“ (ab Seite 22) auf StarWars.com gelesen zu haben. Zwar erklärt Padme kurz was sie vorhat und wo sie hinwill, die Szene ist jedoch sehr kurz und im Comic erfährt man auch, warum sie vorhat, was sie vorhat.
  • Apropos Padme: sie sieht in dieser Folge wirklich nett aus. In ihrem Outfit könnte sie problemlos auch in jeder Rosamund Pilcher Romanze die Tochter des verwittweten Reitlehrers spielen. Nagut, für die bauchfrei Fraktion ist ja jetzt Ahsoka zuständig. Nein, im Ernst, sieht sieht gut aus und ihre Rolle ist dut dargestellt. An die Stimme muss man sich zunächst gewöhnen, weil man irgendwie die von Natalie Portman erwartet. Obwohl Cat Amber, die Padme ihrer Stimme leiht wirklich ungemein attraktiv ist- villeicht sogar noch fescher als Ashley Eckstein und das heißt was:

  • Dafür schmilzt mein Respekt von Grievous zunehmend: Hatte er bei seinem erstmaligem Auftritt in der 2D CW Serie noch den Nimbus des unbesiegbaren Jedikillers, der es mit mehreren Rittern gleichzeitig aufnehmen konnte, so entwickelt er sich zunehmend zu einem asthmakranken Choleriker mit Hydraulikelementen aus Nirosta, dessen strategische Fähigkeiten hauptsächlich darin liegen, auf alles was sich bewegt feuern- bzw. einschlagen zu wollen.
  • Dafür ist sein Schiff (entgegen seines Namens) durchaus höflich: als Grievous einen der Lastzüge verlässt, die kreuz und quer durch das Schiff verkehren, weist ihn dieses auf folgendes hin:

Das ist eine jene Kleinigkeiten, die (wenn auch für die Handlung nicht wirklich erforderlich) diese Serie so sehenswert machen.

  • Auch beginne ich mich immer mehr mit dem (unfreiwilligen) Humor der Droiden anzufreunden: ja, sie sind zuweilen lächerlich, ja, sie sind auch manchmal peinlich, aber ja, manches ist auch echt witzig! Und wie sonst wäre es zu erklären, dass eine Armee, die jener der Republik zahlenmäßig weit überlegen ist, und deren Soldaten aus prozessortgesteuerten Wesen besteht, von Clonen und Jedis regelmäßig so aufgemischt wird. Wie es einer der Kampfdroiden selbst so treffend ausführte: „It must be the programming!“
  • Obi Wan hat sich weiterentwickelt: mussten er und Qui-Gonn zu Beginn von Episode I vor den Doidekas noch das Weite suchen, so hat er inzwischen gelernt, diese einfach „zurückzurollen“. Ziemlich genial!

Auch wenn das Obengesagte jetzt vielleicht vielfach so klingt, als würde ich das Alles in Lächerliche ziehen – ich finde wirklich und ernthaftig, dass die Serie von Folge zu Folge besser wird (und der Film war schon ziemlich gut!).

Die Stories sind gut geschrieben, die Umsetzung ist beeindruckend (auch wenn durch die Animation vielleicht manches einfacher ist, als bei einem „Realfilm“) und man vergisst schon nach kurzer Zeit, dass es eine Animation ist und keine „wirklichen“ Personen sind, die man da beobachtet.

Und – und das ist das Wichtigste (vor allem langjährige Fans):

Die Serie IST Star Wars!

In jeder Szene, in jemdem Moment! Möglicherwerweise sogar mehr SW als die PT.

Streichhölzer im Weltraum

Am 10.10. also „Shadow of Malevolence“, die dritte Folge der Clone Wars Serie und die Fortsetzung von „Rising Malevolence“. Nachdem das Ganze offenbar als Dreiteiler angelegt ist, nehme ich ab sofort Wetten an, welchen Titel die dritte Folge haben wird: „xxx Malevolence“ (und das „xxx“ hat nichts mit Pornos zu tun).

Was ich aus dieser Folge gelernt habe:

  • „Malevolence“ heißt nicht nur Bösartigkeit, sondern ist auch der Name des Flaggschiffs von Grievous (ja, das mit der Ionen-Kanone; übrigens es wirklich coole Waffe – ich frage mich, warum das Imperium die nicht weiterverwendet hat; naja, vielleicht erfahren wir das noch?!)
  • Einer der Kampfdroiden spricht den legendären Satz: „I have a bad feeling about this!“, was in mehrfacher Hinsicht paradox ist.
  • Apropos Kampfdroiden: als Grievous einen davon im Jähzorn zu Klump haut warnt ihn Dooku, dass die Dinger teuer sind – sogar das SW Universum ist also von der Finanzkrise betroffen („Galaktischer Senat stützt den Bankenclan mit 700 Mrd. Credits! San Hill warnt vor einer Verstaatlichung!“ – OK, das kommt in der Folge nicht vor, passt aber irgendwie so gut in die aktuelle Situation).
  • Apropos Gievous: wenn ich mich nicht verhört habe, hustet der General zu Beginn der Folge, was seltsam ist, da er hier eigentlich noch gar nicht husten sollte (zumindest wenn man davon ausgeht, dass diese Folge vor der Episode 25 der 2D Clone Wars spielt)?! Naja, vielleicht ist er einfach nur erkältet.
  • Ein Klon-Soldat mit einer Glatze heißt „Matchstick“ (wäre GL so etwas auch eingefallen? Und wofür werden im Weltall Streichhölzer gebraucht?)
  • Die legendären Y-Flügler haben ihren ersten Auftritt. Sie sind so neu, dass sie noch nicht mal durch den TÜV durch sind (ab Seite 16).
  • Apropos Y-Flügler: Die Kampfsequenzen sind meiner Meinung nach eine Hommage an den Angriff auf den ersten Todesstern am Ende von Episode IV, sowohl was die Dialoge, als auch die Kameraeinstellungen betrifft. Toll gemacht!
  • Auch im Weltall lauern in Nebeln Kreaturen, denen man im Sonnenschein nicht unbedingt begegnen möchte! Eine visuell ungemein gut umgesetzte Szene!
  • Und noch etwas ist mir aufgefallen: die Figuren wechseln ihre Kleidung nicht! Also entweder hat Ahsoka ihr Top (nennt man diesen Stofffetzen so?) und ihren Minirock palettenweise zum Großhandelspreis gekauft, oder ich sehe schwarz für ein echtes Rendez-Vous, wenn sie die ganzen Klonkriege lang damit rumläuft!

Alles in Allem war auch Folge 3 wieder ziemlich gut geschrieben und auch gut „gespielt“! Weiter so!