Sie sind grau

Eigentlich wollte ich diesen Artikel „Shades of Grey“ nennen, nachdem dieser Titel derzeit jedoch anderweitig assoziiert wird, ist das vermutlich keine gute Idee. Man will ja keine falschen Erwartungen bei seinen Lesern wecken.

Und obiges Zitat von Fox Mulder gefällt mir auch ganz gut!

Doch kommen wir zum Thema:

Die Star Wars Mythologie lehrt uns einen gewissen Dualismus: es gibt die helle und die dunkle Seite der Macht – Ashla und Bogan – und ihre jeweiligen Vertreter, die Jedi und die Sith.

Doch das Expanded Universe hat eine ganze Reihe von Personen und Organisationen hervorgebracht, die sich nicht so einfach in eine dieser Kategorien einordnen lassen: Asajj Ventress, Quinlan Vos, Mara Jade, oder Qui Gon Jinn, sind nur einige Beispiele für Figuren, die weder ausschließlich den Jedi noch den Sith zugerechnet werden können und doch auch irgendwie beiden.

Werfen wir heute also einen kurzen Blick auf jene, die sich zwischen der hellen und der dunklen Seite bewegen:

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Runaway train

Obwohl „Bounty“ formal ein Teil der Nighsisters-Asajj Ventress-Savage Opress-Darth Maul Quadroligie ist, die die vierte Staffel von Clone Wars beendet, handelt es sich dabei eigentlich um eine eigenständige Folge. Sie hat mit den übrigen drei Episoden relativ wenig gemeinsam und ihre primäre Aufgabe ist es, einen Absprungpunkt für die Zukunft von Asajj Ventress zu liefern: Sie wird von Dooku und Grievous gejagt, kann sich nicht an die Jedi oder die Republik wenden und ihre „Familie“, die Nachtschwestern sind ausgelöscht (mehr oder weniger jedenfalls). Also lässt sie ihre Vergangenheit hinter sich und bricht auf in eine ungewisse Zukunft. Und was könnte eine bessere Metapher für so einen Aufbruch sein als ein Zug, der durch eine endlose Nacht jagt?

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Die Nacht der lebenden, toten Nachtschwestern

Von Zeit zu Zeit wagt sich Star Wars mehr oder weniger zaghaft in das Horror Genre vor. Abgesehen von diversen Sith Geistern gab es in den 90er Jahren die 12-teilige Buchserie „Galaxy of Fear“, die sich eher an ein junges Publikum wandte. Später dann Joe Schreibers „Death Troopers“ und „Red Harvest“ und ich erinnere mich vage daran, vor einigen Jahren ein Comic gelesen zu haben, in dem Han Solo und Chewie auf einem Planeten voller Zombies landen und diese von ihrem Fluch befreien.

Und in der zweiten Staffel von Clone Wars zeigte man uns tote Geonosianer, die durch „Gehirnwürmer“ wiedererweckt wurden.

Und nun, nun sind es eben untote Nachchtschwestern…

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Im Namen des Bruders

Mit „Witches of the Mist“ endet die Dathomir Trilogie und sie findet ein würdiges Ende. Dabei ist der Titel etwas missverständlich, denn tatsächlich spielen die Hexen in dieser Folge nur eine recht kleine Rolle.

Die eigentliche Hauptfigur ist jemand, der nur ganz kurz und auch dann nicht zur Gänze zu sehen ist. Aber dazu kommen wir noch.

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Männer sind leicht zu bekommen, schwer zu kontrollieren!

Gleich zu Beginn muss ich mich wieder einmal entschuldigen: ich habe in meiner Besprechung zur letzten Clone Wars Folge die Nightsisters als Hexen bezeichnet. Dabei ist es in Wirklichkeit so, dass es die Hexen von Dathomir UND die ebenfalls dort ansässigen Nightsisters gibt. Während die ersteren eher der hellen Seite der Macht anhängen, verwenden letztere die dunklen Mächte.

Nachdem die Nightsisters in der Serie aber selbst als „Witches“ bezeichnet werden, nehme ich an, dass mein Fehler eher lässlicher Art ist. 😉 Trotzdem: für die Puristen sei dies nunmehr richtig gestellt.

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Clone Wars ist endlich wieder Star Wars

Na, bitte, es geht ja! Soll noch einer sagen, dass die Macher von Clone Wars es verlernt hätten gute Geschichten zu schreiben!

„Nightsisters“ ist nicht nur die mit Abstand beste Folge der dritten Staffel (was keine Kunst ist), sondern auch eine der besten Episoden der gesamten Serie. All die Langeweile, die man uns in den bisherigen Geschichten zugemutet hat, sind hiermit vom Tisch gefegt.

Die Folge beginnt mit einer Raumschlacht, die in vieler Hinsicht an jene am Beginn von ROTS erinnert: Riesige Sternenkreuzer, die aus kurzer Entfernung aufeinander feuern, dazwischen zwei von einer ganzen Horde Droidenjäger verfolgte Jedi in ihren Starfightern. Einer von ihnen angeschossenund muss im Hangar eines feindlichen Kreuzers notlanden.

Kommt das jemandem bekannt vor?

Selbst die „Kamerafahrt“ während dieser Anfangssequenz ist ähnlich wie in Episode III und ich bin mir einigermaßen sicher dass, wenn man einzelne Szenen aus der Schlacht von Coruscant mit jenen aus der Schlacht von Sullust zusammenschneiden würde, es wäre wohl nicht ganz einfach zu sagen, was stammt aus dem Realfilm und was wurde aus der Animationsserie verwendet. Aber die optische Umsetzung war ja noch nie die Schwäche der Serie.

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Was bisher geschah

Das ist also das Prequel zum Clone Wars Kinofilm, „The Hidden Enemy“ in dem die Vorgeschichte zur Schlacht auf Christophsis erzählt wird, die am Beginn des Films tobt. Ergo dessen kommt in dieser Folge auch keine Ahsoka vor (die kommt ja erst später), dafür aber wieder mal Asajj Ventress!

Und es wird ein interessantes Thema auf Tapet gebracht, nämlich das Verhältnis der Klone zu ihren „Meistern“ – den Jedi.

Aber alles der Reihe nach:

Zu Beginn der Geschichte befinden sich Anakin und Obi-Wan jeweils in einem von zwei Hochhäusern als sie von Droiden angegriffen werden.

Angriff der Droidenkrieger

Angriff der Droidenkrieger

Da der Weg hinunter, hinüber und wieder hinauf zu weit ist, wählen Anakin und seine Truppe den direkten Weg durch das Fenster und mittels Kabeln hinüber zum anderen Turm:

X marks the Spot

X marks the Spot

Während die Klone beide Hände benützen, um sich an ihren Gewehren festzuhalten und über die Seile zu gleiten, verwendet Anakin hierfür nur eine Hand und hat somit die zweite frei, um mit dem Laserschwert die Schüsse der Droiden abzuwehren. Sehr vorausschauend! Auf der anderen Seite – was sollten die Klone in einer solchen Situation auch mir einer freien Hand anfangen? 😉

Anakin lässt sich hinunter (ähh hinüber)

Anakin lässt sich hinunter (ähh hinüber)

Einmal mehr wird die schwache Prozessorleistung, oder die schlechte Programmierung, oder beides der Kampfdroiden erkennbar, als Anakin von hinten kommend einen nach dem anderen in Stück haut und keiner auch nur auf die Idee kommt sich umzudrehen und auf ihn zu schießen. „Must be the programming!“

Auch ein taktischer Droide taucht wieder auf (ich kann mir nicht helfen, aber mir sind diese Typen irgendwie unsympathisch)…

Ein taktischer Droide in einem AAT

Ein taktischer Droide in einem AAT

… der in weiterer Folge in die SW Version eines Beamers umfunktioniert wird:

Der Droide ohne Unterleib

Der Droide ohne Unterleib

Und General Loathsom ist auch schon vor Ort:

General Loathsom (ohne seinen Hasendroiden!)

General Loathsom (ohne seinen Hasendroiden!)

Etwas seltsam finde ich (aber das finde ich bei den meisten Filmen und Serien, also könnte es auch an mir liegen), dass Anakin, Obi-Wan und die Klone auf’s Dach des Hochhauses flüchten. Nach oben rennen finde ich irgendwie doof, denn irgendwann ist oben aus und was macht man dann? Gut, in diesem Fall springt man in ein dort wartendes Landungsboot, aber grundsätzlich…

…ist das doof!

Der Kommandoraum der republikanischen Kaserne erinnert mich stark an jenen auf Yavin IV am Ende von ANH:

Der republikanische Kommandoraum

Der republikanische Kommandoraum

Und auch die Gänge, durch die Rex und Cody auf der Suche nach dem Verräter in den eigenen Reihen hetzen haben eine frappante Ähnlichkeit mit jenen des Todessterns.

Und nach der letzten Folge kommen auch in dieser die BARC Bikes wieder vor. BARC steht übrigens für „Biker Advanced Recon Commando“.

Wirklich gelungen finde ich die Darstellung der „Beziehung“ zwischen Obi-Wan und Ventress: obwohl sie auf  verschiedenen Seiten stehen und bei jeder Gelegenheit versuchen einander umzubringen, flirten die beiden fast miteinander. Sie nennt ihn „Dear“ und er sie „Sweet“. Sie könnten ein so süßes Paar sein, wenn ihnen nicht die Macht im Wege stehen würde.

Ventress - doch nicht in Obi-Wan verliebt!

Ventress - doch nicht in Obi-Wan verliebt!

Gelernt habe ich in dieser Folge, dass offensichtlich auch Lasergewehre nach einem Kampf gereinigt werden müssen (vermutlich fehlt mir hier aber einfach das technische Verständnis dafür, was eine Waffe, die gebündeltes Licht von sich gibt verdrecken kann…).

Und das Sammel von Fingerspitzen von erlegten Kampfdroiden gilt scheinbar in Klonkreisen als höchst unhip!

Der Hauptkritikpunkt an dieser Folge ist für mich, dass die Kampfszenen zu schnell geschnitten sind. Speziell der Kampf Anakin und Obi-Wan gegen Ventress wird immer nur für ein paar Sekunden gezeigt, dann wird schon wieder auf Rex und Cody geschnitten. Das nimmt dem Ganzen doch einigermaßen die Spannung und die Dramatik, auch wenn der Kampf  auf dem dreibeinigen „Spinnendroiden“, der an dem Hochhaus hängt nicht unbeeindruckend ist:

Along came a spider

Along came a spider

Bevor Ventress in einem wirklich coolen Schiff (ich glaube, das ist jenes, das am Anfang des Kinofilms die Segelbarke von Jabba buchstäblich „ergreift“) Christophsis verlässt, erwähnt sie noch kurz ihre nächste Mission. Die Entführung von Rotta muss also wirklich unmittelbar im Anschluss an diese Folge stattfinden.

Ventress' Schiff - die Trident

Ventress' Schiff - die Trident

Das eigentlich Interessante an dieser Folge ist für mich aber wie schon gesagt die Beleuchtung des Verhältnisses der Klone zu ihren Anführern. Von der ersten Folge der Serien an wurde deutlich, dass die Jedi die Klone nicht als im Prinzip identische und beliebig austauschbare Wesen und als Kanonenfutter erachten, sondern als wertvolle Individuen, deren Leben es zu schützen gilt. Die Klone selbst sehen sich jedoch vielfach als entbehrlich an und gar nicht wert beschützt bzw. gerettet zu werden. In dieser Folge treffen wir nun auf einen Klon, der sich und seinesgleichen sogar als Sklaven der Jedis und der Republik ansieht, die den Willen des Rates und des Senates auszuführen haben, unabhängig davon, ob sie damit einverstanden sind oder was das für sie bedeuten mag.

Ich halte diese Denkweise innerhalb des „Fussvolkes“ nicht für gänzlich abwegig und Dave Filoini deutet in seinem Videokommentar an, dass in den Klonen möglicherweise etwas „eingepflanzt“ ist, das ein solches Denken verhindert und bei manchen funktioniert das eben nicht ganz so gut.

Wie schon in den beiden Aalya Secura Folgen zeigt auch diese wieder, dass die Jedis durchaus nicht ausschließlich, immer und überall als die Guten und die Wächter des Friedens gesehen werden. Ich frage mich, ob wir irgendwann in der Serie vielleicht einen Aufstand einer ganzen Gruppe von Klonen gegen ihre Herren sehen werden – noch vor Order 66.

Obi-Wan und Anakin

Obi-Wan und Anakin

Desperate Jedi(wifes)

flagge_usa To the english version

Nach dem „Durchhänger“ letzte Woche mit „Bombad Jedi“ folgte diese Woche die meiner Meinung nach bisher beste Folge von Clone Wars: „Cloak of Darkness“

Was für ein Kampf!

Doch der Reihe nach: die Folge setzt die Geschehnisse der letzten Episode fort, indem Luminara Unduli und Ahsoka (diesmal empfiehlt es sich speziell, das Online-Comic auf starwars.com zu lesen, da man darin erfährt, wie und warum diese beiden Frauen für diesen Auftrag zusammengespannt werden) beauftragt werden, Nute Gunray an Board eines Sternzerstörers zu eskortieren, um ihn dort zu verhören und seiner gerechten Strafe zuzuführen. Für den Transfer benutzen sie einen Schiffstyp, den wir seit Episode I kennen:

Jedi Shuttle

An Board des Sternzerstörers befinden sich auch einige Senatswachen, die sich durch ein Helmdesign, das schon im alten Griechenland modern war auszeichnen und deren Anführer Captain Argyus eine durchaus interessante Frisur trägt:

Senate Guards

Auch taucht erstmal seit längerer Zeit Darth Sidious wieder auf, um Dooku auf die mangelnde moralische Integrität und den nicht gerade heldenhaften Mut des Neimodianers hinzuweisen:

Darth Sidious

Sidious ist nicht gerade erfreut darüber zu hören, dass Dooku Ventress damit beauftragen will, Gunray entweder zu befreien, oder, wenn dies scheitern sollte ihn zum Schweigen zu bringen.

Dabei frage ich mich wieviel Sidious wirklich über Ventress weis. Akzeptiert er wirklich, dass der Count sich einen eigenen Lehrling hält, der, wie der Ereignisse in dieser Folge zeigen durchaus im Umgang mit der Dunklen Seite geübt ist? Yoda weis von ihr und ihren Fähigkeiten, also ist auch zu vermuten, dass der Ober-Sith sie nicht nur für eine „normale“ Attentäterin hält. Passt nicht so recht zum Konzept der „Regel der Zwei“ von Darth Bane, nicht war?! Naja, vielleicht wird das noch irgendwie aufgeklärt, und Dooku hat in einer Folge der 2D Clone Wars Serie ja einmal selbst erklärt, dass er Ventress selbst NICHT für eine Sith hält.

Das Innere eines republikanischen Sternzerstörers weist doch einige Ähnlichkeiten mit dem des Todesstern auf (haben wohl den selben Architekten gehabt):

Gefängnisblock

Die Gänge eines Sternzerstörers

In einer Szene spielen Luminara und Ahsoka „guter Bulle, böser Bulle“. In dieser ähnelt das Verhalten von Ahsoka dem von Anakin in Episode II und III („Lass Dich vom Hass übermannen“ – sorry falsche Episode!). Auch wenn es wahrscheinlich nicht so gedacht war – wäre es nicht interessant, wenn die Dunkle Seite in ihr auch von Zeit zu Zeit herausbrechen würde und das immer mehr, je länger sie mir ihrem Meister zusammen ist? Ist das vielleicht der Schlüssel zu ihrer Zukunft?

Ahsoka wütend

Dann gibt es auf Sternzerstörern scheinbar eine Art Wall-e, nur dass er hier nicht für die Beseitigung des Mülls, sondern als eine Art Spürhund eingesetzt wird – eine Aufgabe, der er durchaus nicht gewachsen ist! Vielleicht fehlt ihm aber auch nur seine EVE.

screen-capture-8

Ach ja, Ventress: mein Gott, ist diese Frau scharf! Nicht, dass ich ihr in Wirklichkeit begegnen möchte, aber für mich wird sie wirklich immer mehr zum legitimen Nachfolger von Darth Maul! Dooku soll diesen Looser Grievous endlich auf den Müll werfen und nur noch Ventress für seine düsteren Taten hernehmen. Mit Ventress beweisen die Macher der Serie, dass diese durchaus nicht nur für Kinder gemacht ist, Und das meine ich in jeder Hinsicht ;-):

Vetnress 1

Ventress 2

Und schließlich: die Kämpfe! Meiner Meinung nach bietet diese Folge einen der besten (wenn nicht den besten) Laserschwertkampf, den man in der gesamten Saga gesehen hat! Er enthält Elemente der Kämpfe aus Episode I, Episode II aber auch aus „Force Unleashed“. Dinge und Personen werden mit einer Beiläufigkeit durch die Gegend geschmissen („Force Push“), die ihresgleichen sucht und die Schwertduelle sind unglaublich gut choreografiert. Ist schwer zu beschreiben, muss man gesehen haben, deshalb hier ein paar Eindrücke:

Ahsoka gegen Ventress

Luminara gegen Ventress

Luminara gegen Ventress 2

Todesengel

Luminara und Ahsoka gegen Ventress

Und schließlich schein es bei den Bösen langsam Usus zu werden, ihre Verbündeten von hinten zu erstechen: Vader macht es mit seinem Lehrling, Grievous macht  es mit Gha Nachkt und Ventress führt Captain Argyus ebenfalls einem entsprechenden Schicksal zu:

Ventress tötet Argyus

Alles in Allem eine Folge, in der einem bei mehr als einer Gelegenheit buchstäblich der Mund offen bleibt!



After the not so impressive „Bombad Jedi“ last week the season continued with what I believe is one of the best episodes of Clone Wars so far: Cloak of Darkness “

What a fight!
But one after the other: this episode follows the events of the last one, as Luminara Unduli and Ahsoka (this time it is specifically useful to read the online comic on starwars.com, in order to know how and why these two women are put together) are assigend to bring Gunray on board a Star Destroyer to interrogate him there and bring him to justice. For the transfer they use a type of ship, that we should know since Episode I:

Jedi Shuttle

On board the Star Destroyer, there are also some Senate Guards, with a helmet design that has been on-voge since ancient Greece, and an interesting hair cut of their leader – Captain Argyus:

Senate Guards

Also, we get to see Darth Sidious again, indicating to Dooku the lack of moral integrity and the not just heroic courage of the Neimodian:

Darth Sidious

Sidious is not exactly glad to hear that Dooku intends to send Ventress, either to free Gunray, or to silence him, should she fail to do so. Here, I wonder how much Sidious knows about Ventress . Does he really accept that the Count teaches his own apprentice, who – as the events in this episode proof quite well, is really capeable of using the Dark Side? Yoda knows of her and her abilities, so is likely that the Sith Lord does not judge her just as a „normal“ assassin. This does not quite fit into the concept of „rule of two“ of Darth Bane, does it?
Well, maybe this is will be eluded some day, and Dooku himself in the 2D series of Clone Wars once exclaimed , that he does NOT regard  Ventress as a Sith!.

The interior of a republic Star Destroyer has some similarities with that of the death star (probably they both have had the same architect):

Gefängnisblock

Die Gänge eines Sternzerstörers

In a scene Luminara and Ahsoka play the „good cop, bad cop “ game. In this the behavior of Ahsoka is a lot like that of Anakin in Episode II and III, when he gets angry. Although it is most probably not intended as that – wouldn’t it be interesting if the Dark Side in her broke out from time to time and more and more so, the longer she is together with her master? Is that perhaps the key to their future?

Ahsoka wütend

Apparently there is  a sort of  Wall-e on board the Star Destroyers, only that he is not here for the allocation of garbage, but as a kind of sniffer dog – a task to which he is not grown! Perhaps he is missing his EVE.

screen-capture-8

Oh yes, Ventress: my God, this woman is hot! Not that I would like to meet her in reality, but for me she really becomes more and more the legitimate successor of Darth Maul! Dooku should finally put this looser Grievous  into the garbage and just throw Ventress in for his dark deeds. With Ventress the makers of the series prove  that this is not just for children.  And I mean this in all aspects ;-):

Vetnress 1

Ventress 2

And finally, the battles! In my opinion, this episode offers one of the best (if not the best) lightsabre battles, that we have seen in the whole saga so far! It contains elements of the fight from Episode I, Episode II, but also from „Force Unleashed.“ Things and persons are thrown around with an unparalleld casualness ( „Force Push“), and the sword duels are incredibly well choreographed.
It is difficult to describe, you must have seen them, so here are a few impressions:

Ahsoka gegen Ventress

Luminara gegen Ventress

Luminara gegen Ventress 2

Todesengel

Luminara und Ahsoka gegen Ventress

And finally, apparently the bad guys are getting used to stab their allies in the back: Vader does this with his apprentice, Grievous with  Gha Nachkt and Ventress also puts Captain Argyus to his destiny in this manner:

Ventress tötet Argyus

All in all an episode that leaves you jaw-dropping in more than one occasion!

flagge-oesterreich Zurück zum deutschen Text

Ich glotz‘ Star Wars

Nun ist es also vollbracht!

SW ist nach 30 Jahren, nach dem „großartigen“ Holiday Special wieder ins Fernsehen zurückgekehrt! Sieht man von den beiden Ewok Filmen Mitte der 80er Jahre (die in Amerika ja für’s Fernsehen produziert wurden, in Europa jedoch in die Kinos kamen) und den „Droids“ und der „Ewok“ Zeichentrick-Serien ab, die jedoch nicht unter dem Titel “ Star Wars“ liefen.

Clone Wars tut dies jedenfalls!

Am 3. Oktober zeigte Cartoon Network die beiden ersten Folgen von insgesamt ca. 20 der ersten von (vermuteten) fünf Staffeln der SW Zeichentrick- (oder besser Animations) Serie in 3D: „Ambush“ und „Rising Malevolence“ (letztere heißt übrigens – ich musste nachschauen – soviel wie Bösartigkeit!).

„Ambush“ ist eine Yoda Folge, in der er zusammen mit den spärlichen Resten seines Battalions versucht die Toydarianer (ja, die Rasse aus der auch Wattoo der Schrotthändler stammt) davon zu überzeugen, die Republik eine Basis in ihrem System bauen zu lassen. Ventress (hat mMn eine andere Stimme als im Film, aber die Frau ist immer noch unglaublich cool!!!) und Dooku versuchen dies zu verhindern, indem sie dem Jedi Meister und seinen drei Gefolgsleuten tonnenweise Droiden entgegenschicken. Im Laufe der Folge stellt sich der König der Toydarianer als durchaus netter Kerl heraus (Wattoo ist wohl keine Zierde seiner Rasse) und Yoda zeigt den Droiden und am Schluss auch Ventress wo der Bartl den Most holt. In der Mitte gibt es eine Szene, in der, wie bereits des Öfteren angesprochen die Klonsoldaten nicht nur als maskiertes (und somit anonymes) Kanonenfutter, sondern als (wenn auch äußerlich recht ähnliche) durchaus individuelle Wesen gezeigt werden.

In „Rising Malevolence“ hat erstmals Plo-Koon eine sprechende Rolle (ich hätte eine etwas andere Stimme erwartet) und auch Grievous taucht endlich auf! Es geht im Prinzip um eine Rettungsaktion, die Anakin und Ahsoka gegen die Willen des Jedi Rates und auch gegen Palpatines Wunsch (warum wohl!?) durchführen, um Plo-Koon zu finden, dessen Flotte von Sternzerstörern von einer Ionen Kanone auf Grievous‘ Schiff zunächst kampfunfähig gemacht und anschließend in Stücke geschossen wurde (zimlich beeindruckend umgesetzt). Die Separatisten wollen keine Überlebenden, sodass niemand über die Existenz der neuen Superwaffe erfahren kann. Auch hier zeigt sich wieder, dass die Jedi den Klonsoldaten durchaus eine ziemliche Wertschätzung entgegenbringen.

Wer den Film im Sommer nicht gesehen hat, hat keinen Nachteil. Es gibt keinen inhaltlichen Zusammenhang zwischen den Geschehnissen in der Kino-Version und den ersten beiden Folgen der Serie.

Die Darstellung der einzelnen Szenarien, sei es im Weltall oder auf einem Planeten ist, wie schon im Kino außerordentlich gut gelungen und an das „hölzerne“ Aussehen der Figuren hat man sich sehr schnell gewöhnt (Yoda hat übrigens eine Menge Haare am Hinterkopf!). Die Musik passt sich wieder sehr gut in die Handlung ein (so wird in „Ambush“ wenig überraschend das Yoda-Thema recht intensiv bemüht!). Meiner Meinung nach sind die beiden Folgen auch deutlich weniger auf das sehr junge Publikum zugeschnitten als der Kinofilm (wiewohl die Kampfdroiden wieder für Slapstick Einlagen sorgen – scheinbar der Runnign Gag der Serie – ist aber nicht so intensiv, dass es einen wirklich nervt!)

Die (im Vorfeld öfters gehörte) Aussage, dass zumindest diese beiden ersten Folgen besser sind als der Film hat eine gewisse Berechtigung, die Handlung ist zwar (naturgemäß – eine Folge hat 22 Minuten) „weniger“, dafür aber intensiv und sehr gut umgesetzt.

Interessant fand ich übrigens, dass zu Beginn anstelle von „A long time ago…“ das „Motto“ der jeweiligen Folge erscheint. In „Ambush“ ist dies „Great leaders inspire greatness in others“ und in „Rising Malevolence“ „Believe is not a matter of choice but of conviction“.

Alles in Allem ist die Rückkehr von SW ins TV aus meiner Sicht mehr als geglückt und wenn es den Machern gelingt, das hohe Niveau zu halten stehen uns fünf interessante Jahre mit einer wöchentlichen Dosis an Star Wars bevor!

Übrigens, Ahsoka Tano sieht im wirklichen Leben so aus:

Ashley Eckstein (Ahsokas‘ Stimme) – durchaus sehr niedlich!

Und auch Grievous ist ohne seine Maske gar nicht so furchterregend:

Mathew Wood (Sound Designer und die Stimme von Grievous)

Bring in the Clones

Hier nun also der versprochene Review von „Clone Wars“ nach mehrmaligem Ansehen des Films sowohl in deutsch als auch in der Originalfassung.

Nur kurz zur Handlung: die auf TheForce.net (bzw. auf deutsch auf starwarsunion.de) abgedruckte Inhaltsangabe (siehe auch hier) war weitgehend korrekt. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Also weiter:

The Good…

  • „das Setting“: nachdem es während der Entstehung von Clone Wars immer wieder Gerüchte und „Befürchtungen“ gegeben hat, dass die Serie (und damit auch der Film) primär für Kinder gedacht ist (quasi eine Art Fortführung von „Droids“ und „Ewoks“ Serien), ist dies meiner Meinung nach nicht der Fall. Obwohl eine der Zielgruppen sicher junge Menschen sind (quasi die „Post-PT Generation“), ist der Film durchaus auch für Fans gedacht und gemacht, die mit der OT aufgewachsen sind. Der Stil und der Ton des Films sind der Bezeichnung „Star Wars“ durchaus würdig.
  • die Kampfszenen: diese sind zumindest auf einem Niveau mit jenen aus Episode II und III, unabhängig davon, ob es sich um Boden-, Raumschlachten oder Gefechte mit dem Lasterschwert handelt. Die Szenen sind extrem detailreich gemacht, sodass man kaum je den Eindruck hat, dass es sich nicht um einen „Realfilm“ handelt und teilweise passiert so viel auch einmal, dass man sich eine Zeitlupenfunktion wünscht, um jedes Manöver, jeden Schuss und jede Explosion einzeln „würdigen“ zu können (naja, die DVD erscheint ohnehin schon im November, da lässt sich das ja nachholen).
Clone Soldaten bei der Arbeit
Obi-Wan in Bedrängnis
  • die Musik: obwohl natürlich einiges Material aus dem Fundus von John Williams verwendet oder zumindest zitiert wird, ist der Soundtrack doch völlig anders als der der bisherigen sechs Filme. Statt ausschließlich einem großen Orchester gibt es auch Gitarren, Synthesizer und Schlagzeug, alles klingt somit etwas „moderner“ und ich muss sagen, es gab Szenen (vor allem während der Raumschlachten), da dachte ich mir: „Wow, das hätte zu den ursprünglichen Filmen auch gut gepasst!“.
  • die Wochenschau: wie bereits berichtet, wurde der Lauftext durch eine wochenschauartige Einleitung ersetzt mit Bildern und kurzen Szenen, die von einer Stimme unterlegt sind, die die Situation erklärt. Obowohl ich etwas skeptisch war funktioniert das ziemlich gut, im Prinzip ist es als würde der Lauftext „vorgelesen“ und mit Filmsequenzen zusätzlich unterlegt. Eine gute Idee und auch gut umgesetzt. Scheint auch für die Serie beibehalten zu werden.
  • die Figuren: mit wenigen Ausnahmen sind die Figuren gut umgesetzt. Ja, sie sind deutlich einfacher gehalten als die Szenarien in denen sie sich bewegen und wirken teilweise etwas hölzern, was die Mimik betrifft, aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, fällt einem das irgendwann nicht mehr auf.

Obi-Wan, Yoda, Anakin und Ahsoka

Anakin & Obi-Wan

Speziell die Clone Soldaten sind sehr gut getroffen und weisen eine starke Ähnlichkeit zu ihrem „Ahn“ Temuera Morrison auf:

Captain Rex

Daneben sind speziell jene Figuren gut getroffen, die keine „Vorbilder“ aus den realen Filmen haben, wie Ahsoka Tano und Asajj Ventress:

Ahsoka Tano, Anakins‘ Padawan

  • Ahsoka & ihre Beziehung zu Anakin: wie bereits geschrieben war ich zu Beginn ein wenig skeptisch über Anakins‘ Padawan, da sie mir von den Bildern her doch ein wenig Tussi-haft erschien. Tatsächlich ist die Figur aber recht gut gelungen. Der große Kopf mit den Kulleraugen verleiht ihr ein irgendwie niedliches Aussehen (Stichwort: Kindchenschema). Vom Charakter her ist sie Anakin recht ähnlich: wild und recht ungestüm, gleichzeitig aber sehr geschickt und für ihr Alter stark in der Macht. Dementsprechend prallen sie und ihr „Meister“, der zumindest im Film noch nicht bereit ist, diese Rolle auch zu akzeptieren des Öfteren aufeinander, was dem Film aber bis zu einem gewissen Grad durchaus gut tut. Dementsprechend hört man von Anakin auch keine typischen und ziemlich abstrakten Jedi-Anweisungen wie: „Fühle die lebendige Macht!“, sondern eher „Bleib dicht hinter mir und mach was ich sage!“. Für die Serie bleiben hier noch viele Möglichkeiten ihre Beziehung weiter zu entwickeln.
  • Asajj Ventress: sie ist für mich die große Überraschung dieses Films. Hatte man in der 2D Clone Wars Serie noch teilweise den Eindruck es mit einer durchgeknallten Irren zu tun zu haben, die sich in ihrem Wahn für eine Sith hält, ist sie hier wirklich gut gelungen. Eine totale „bad ass“ Figur, kaltblütig und absolut cool, die Jedis nicht aus eigener Machtgier töten will, sondern einfach weil sie sie hasst. In diesem Sinn eine würdige „Nachfolgerin“ für den leider zu früh verschiedenen Darth Maul.

…the Bad…

  • Das Publikum: für ein Premierenwochenende erschreckend wenig Zuschauer! Sieht aus als wäre meine Befürchtung richtig gewesen. Der Film hat übrigens am ersten Tag $6,2 Mio. eingespielt, nicht so schlimm wie befürchtet, aber auch längst nicht so viel wie erhofft.
  • Die Kampfdroiden: schon in der PT war offensichtlich, dass die Kampfdroiden nicht mit einem überaus leistungsfähigen Denkprozessor ausgestattet waren. Hier verkommen sie jedoch vollständig zur Lächerlichkeit, mit Slapstick-artigen „Unfällen“ und viertellustigen Bemerkungen (ja, sie sagen außer „Roger, Roger“ noch was anderes!). Ist scheinbar auch auf das junge Publikum zugeschnitten, wirkte auf mich mit der Zeit aber ziemlich übertrieben bis peinlich. Gut (für die Separatisten), dass sie noch über Droidekas und Superkampfdroiden verfügen, sonst wären die Klonkriege wohl ziemlich bald beendet gewesen.
  • Palpatine: die einzige Figur, deren Umsetzung meiner Meinung nach wirklich danebengegangen ist, ist jene der Kanzlers. Der sieht aus als wäre er vor einiger Zeit gestorben und begraben, später jedoch wieder ausgebuddelt und aufgewärmt worden. Der Kopf wirkt irgendwie deformiert und die Haut ist fleckig wie bei einem Zombie.
Palpatine’s Büro
  • Zero der Hutte: obwohl die Idee eines durch die Dekadenz von Coruscant buchstäblich gezeichneten Hutten interessant ist, ist die Figur von Jabbas Onkel in meinen Augen doch etwas daneben gegangen, wobei ich hinzufügen muss, dass das zum Teil auch an seiner entsetzlichen deutschen „Stimme“ (Martin – „sprich mit bob“ – Semmelrogge?) liegt, im Original kommt er nicht ganz so penedrant rüber. Trotzdem, alles in Allem eine überflüssige Figur.
Zero der Hutte
  • Ahsoka Tano: ja, ich weis, die hatten wir schon auf der „guten“ Seite. So erfrischend ihr Hick-Hack mit Anakin auch sein mag, zeitweise nervte die Kleine auch. Obwohl sie scheinbar 16 ist, benimmt sie sich zeitweise wie eine 10-jährige und das ist nicht immer angenehm. Wäre ich noch ein Teenager, ich glaube nicht, dass ich sie zur Freundin haben wollte. Andererseits fällt man mir ihr auf Parties garantiert auf…
Ahsoka, etwas weggetreten

…the Ugly…

Das ist eine Star Wars Film! Das einzige was daran eklig ist, ist scheinbar der Geruch von Jabbas Sohn!
Rotta, Jabbas Sohn
Wenn ich also die nunmehr sieben Filme reihen müsste, was würde dabei herauskommen? Ich denke Folgendes:
  1. Episode IV
  2. Episode VI
  3. Episode III
  4. Episode V
  5. Clone Wars (quasi Episode 2,5)
  6. Episode II
  7. Episode I
Wobei der Abstand zwischen CW und Episode II nur sehr gering ist.