Clone Wars aus der kleinen, schwarzen Kiste

Auf der Celebration Europe erklärte Pablo Hidalgo, dass Lucasfilm in Bezug auf die Veröffentlichung des sog. Bonus Content von Clone Wars (also die Staffel 5 1/2) auch unkonventionelle Wege in Betracht ziehe.

Und nun hat Jedi News vor wenigen Tagen das Gerücht publik gemacht, dass diese Episoden für einen beschränkten Zeitraum exklusiv über einen eigenen Apple TV Kanal zur Verfügung stehen werden.

Und schon brach ein regelrechter Shitstorm los!

Interessanterweise richtete sich dieser jedoch weniger gegen Lucasfilm oder Disney, sondern gegen Apple. Meldung wie „Diesen Apple Sch…dreck kaufe ich mir sicher nicht!“, oder „Apple? Ich wußte gar, dass es die noch gibt.“, zählten da noch zu den eher harmloseren Kommentaren. Naja, aber wer derzeit hipp sein will, der muss eben ein beständiges Apple bashing betreiben, selbst wenn er die Produkte dieser Firma noch nie aus der Nähe gesehen hat.

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The Maker über …den „iMaker“

Neben Star Wars ist mein zweites großes „Hobby“ Apple. Nein, nicht das Obst, sondern die Firma mit dem „i“. Ich glaube, ich habe hier schon einmal geschrieben, dass in meinem Haushalt alles was mit Informationstechnologie zu tun hat das Apfel-Logo trägt und ich bin stolz und glücklich, in einer Microsoft freien Umgebung leben zu können.

Umso überraschter und schockierter war ich, als ich am 25. August morgens im Radio hörte, dass Steve Jobs die Führung des Unternehmens abgegeben hat. In diesem Moment dachte ich ernsthaft darüber nach, an diesem Tag komplett in Schwarz zu gehen.

Jaja, schon klar, Apple schön und gut, aber das ist ein Star Wars Blog und was hat Jobs „Pensionierung“ damit zu tun? Nun, abgesehen davon, dass ich, wenn ich eines Tages morgens im Radio hören sollte, dass sich George Lucas zurückzieht oder, dass er gar gestorben wäre, wohl tatsächlich Trauerkleidung anziehen würde, haben die beiden Herren eine gemeinsame Vergangenheit:

Im Jahr 1986 brauchte GL ein wenig Bargeld für seine anstehende Scheidung und verkaufte daher die 1979 gegründete Firma „Lucasfilm Graphics Group“ an Steve Jobs, der gerade dabei war, nach seinem Rausschmiss bei Apple NeXT aufzubauen und das Unternehmen in Pixar umbenannte. Der Kaufpreis für Mann und Maus betrug damals 5 Mio. Dollar, aus heutiger Sicht wohl ein Peanut für eine Promischeidung, aber das war ja auch 1986.

Nur zur Relation: als Jobs Pixar 2006 an Disney verkaufte, erhielt er dafür 7,5 Mrd. Dollar. Keine schlechte Verzinsung, wenn ihr mich fragt!

Nun fühlte sich GL angesichts von Jobs Rückzug befleißigt folgendes über den „Maker“ des Macintosh, des iMacs, des iPods, des iPads und diverser weiterer „i“s zu sagen:

“Einer Person wie Steve Jobs begegnet man nur einmal im Leben. Steve’s Beiträge zu Technologie, Marketing und Design sind überwältigend. Er hat Amerika für immer zum Guten verändert und hat ein starkes Unternehmen aufgebaut, das auch weiterhin kreativ und erfolgreich sein wird“. 

Alles Gute Steve! Wir werden Dich vermissen!