Eine Mekka für Referate

Gestern abend lief auf Arte eine Dokumentation mit dem schlichten Titel „Star Wars“. Dabei handelt es sich um die eingedeutschte Version von „Star Wars: The Legacy Revealed“, die 2007 auf dem History Channel lief.

Wer sie verpasst hat, findet die komplette Sendung auf YouTube – einfach den Titel eingeben. Es lohnt sich!

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Post CVI Gedanken

Hier nun eine kurze Auflistung der aus meiner Sicht wichtigsten Ankündigungen und Erkenntnisse (abgesehen von „Detours“) aus der eben zu Ende gegangenen Celebration VI in Florida:

Celebration Europe II: als Lucasfilm vor Beginn der CVI ankündigte, dass es im Zuge der Schlusszeremonie einige wichtige Ankündigungen geben würde (also eine Ankündigungs-Ankündigung von sich gab) rechnete ich ziemlich fest damit, dass man uns mitteilen würde, dass es im kommenden Jahr  – zu Ehren des 30. Geburtstags von ROTJ – eine Celebration VII und das vermutlich wieder in Orlando gäbe. Doch nichts da: statt dessen trifft sich die SW Comunity im kommenden Juli in Essen zur Celebration Europe II.

Essen vermutlich deshalb, weil diese Stadt betrachtet man sie auf einer Europakarte ziemlich genau in der Mitte liegt und daher im Schnitt alle ein gleich weite Anreise haben werden. Nun, vermutlich hat die Auswahl des Ortes ganz andere, eher monetäre Gründe, aber das ist halt meine Theorie.

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Es ist doch eine Frage des Alters

Als ich 1984 zum ersten Mal „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ sah hatte ich kein Problem damit, dass es pelzige, nur einen Meter große Teddybären waren, die wesentlich dazu beitrugen das Imperium in die Knie zu zwingen.

Es war zwar nicht so, dass ich nach dem Film völlig verzückt damit begann, mir eine Horde Plüschewoks zuzulegen und diese in meinem Bett zu stapeln, damit sie meinen Schlaf bewachten, aber irgendwie mochte ich die kleinen Kerle. Ich fand auch nichts dabei, dass Wicket, der sich kurz davor noch vor Leias Helm gefürchtet hatte plötzlich in der Lage war, ein Speederbike zu fahren (und das auch noch geschickter als die imperialen Scout-Trouper), oder dass es den Ewoks mit Pfeilen, Steinschleudern, Katapulten, Hängegleitern und Baumstämmen gelang, eine ganze Kompanie von Elitesoldaten und dazu auch noch einige AT-ST Walker zu überwältigen.

Damals hatte sich noch nicht das was Stephen King so treffend als das „Gewicht des Unglaubens“ bezeichnete über mich gelegt.

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Und 2012 ist schon wieder vorbei

Nachdem ich es aus familiären und finanziellen Gründen nicht schaffen werde, die Celebration VI zu besuchen und ich aus Prinzip keine X-Box besitze (mein Haus bleibt Microsoft frei) und mich daher das im Frühjahr erscheinende Kincect (schreibt man das so?) Star Wars Spiel nicht einmal ein Schulterzucken kostet hielt das SW Jahr 2012 für mich zwei Höhepunkte bereit:

  • Das Erscheinen des Darth Plagueis Romans
  • Episode I in 3D im Kino

Beides habe ich nun hinter mir, d.h. für mich ist das Jahr mehr oder weniger gelaufen!

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More than a feeling…

Anders als seine beiden Nachfolger, kam Star Wars Episode I nicht mehr oder weniger weltweit am gleichen Tag in die Kinos. Während der Film in den USA am 19. Mai 1999 Premiere feierte, dauerte es in Österreich rund drei Monate länge, bis er Mitte August auch bei uns zu sehen war. Während dieser Zeit hatte man ausgiebig die Möglichkeit, sich im Internet die unzähligen Reviews und Kritiken (die meisten davon katastrophal negativ), sowie – wenn man es darauf anlegte – minutiöse Beschreibungen jeder einzelnen Szene, geschrieben von Leuten, die den Film schon gesehen hatten durchzulesen.

Lesen ja. Aber sehen konnte man TPM noch nicht…

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Star Wars und die Anderen (Teil 4)

Ich war nie ein großer Fan des Fantasy Genres. Es ist nicht so, dass ich Fantasy überhaupt nicht mag (wie des etwa bei Western der Fall ist – es gibt kaum ödere Geschichten als solche in denen Cowboys und/oder Indianer vorkommen), aber irgendwie waren Elfen, Drachen, Schwerter und Magie für mich nie ein wirklicher Ersatz für Wookiees, Sternzerstörer, Laserwaffen oder die Macht. Und es macht auch keinen großen Unterschied, ob es sich um „alte“, also Geschichten mit Burgen unter denen Drachen wohnen, oder um „moderne“ Fantasy handelt, in denen die Zauberer Broker an der Wall Street und die Hexen Bardamen in Underground Clubs sind, die mit Harleys fahren statt auf Besen zu reiten.

Von daher mag es auch nicht wundern, dass ich weder als Kind noch später Tolkins „Herr der Ringe“ gelesen habe. Früher erschien es mir sogar etwas seltsam, dass ein Autor für seine Geschichten nicht nur eine eigene Welt, sondern sogar eigene Sprachen für die dort ansässigen Bewohner entwickelt. Aber so etwas gibt es im SW Universum ja schließlich auch…

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Star Wars im Ballsaal

Im österreichischen Fernsehen läuft derzeit (immer Freitags) eine Show namens „Dancing Stars“. Eine solche Sendung gibt es in einigen Ländern (in England heisst sie, glaube ich „Strictly come dancing“ und in Deutschland „Let’s Dance“). Für alle, denen das jetzt überhaupt nichts sagt: dabei geht es darum, dass Profitänzer mehr oder weniger bekannten Promis (meist eher weniger als mehr bekannt) das Tanzen beibringen sollen. Jede Woche ist ein neuer Tanz dran und am Ende der Sendung wird einer der Promis (und sein Profi mit ihm) aus der Sendung gewählt. Also so ähnlich wie das Dschungelcamp, nur ohne Maden und Dirk Bach.

Einer der Tänze, die in der Sendung vom 8. April am Programm standen war der Paso doble, der mir eigentlich recht gut gefällt, zumal dabei oft auch recht gute, meist sehr wuchtige  Musik gespielt wird. Schon öfters habe ich mir bei diesem Tanz gedacht, dass sich Stücke aus SW recht gut als Basis für einen Paso doble eignen würden und am 8.4. war es dann endlich so weit: Alfons Haider und Vadim Garbuzov tanzen zu einem Stück, das wir alle schon gehört haben und spästens am 10.Febraur 2012 wieder hören werden:

Alfons Haider und Vadim Garbuzov mit „Star Wars“ (Paso doble)

Für alle, die sich jetzt wundern, warum hier zwei Männer tanzen: Alfons Haider ist bekennender Homosexueller, der darauf bestanden hat, mit einem Mann zu tanzen (sein Tanzpartner ist übrigens hetero)!

Haider kennt aber SW wenigstens gut genug um zu wissen, dass „der alte Jedi“ stirbt und der „junge Jedi“ (jeweils O-Ton) den Bösewicht am Ende in zwei Hälften teilt!

Und nein, die beiden sind mit dieser Leistung nicht ausgeschieden!

Werden die Ohren aus der Leinwand ragen?

Dies ist die sechste gemeinsame Diskussionsrunde der Konföderation unabhängiger Star Wars Blogs (KUB), die sich aus gegebenem Anlass mit dem Thema „Star Wars in 3D“ befasst. Der gegebne Anlass ist, dass Episode I in rund 10 Monaten weltweit in einer dreidimensionalen Fassung in die Kinos kommen wird. Also los:

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Die Rückkehr der Jedi Ritter

Das Jahr 1998 war ein durchaus aufregendes für mich, vermutlich sogar das aufregendste meines Lebens.

Im März trat ich eine Stelle bei einem Unternehmen an, das auch tatsächlich über die finanziellen Voraussetzungen verfügte, mir regelmäßig ein Gehalt zu zahlen (etwas das in den 12 Monaten davor nur sehr selten der Fall gewesen war).

Im April lernte ich meine Frau kennen und im Mai starb meine Mutter (nach langer, schwerer Krankheit, wie man so sagt) und damit verlor ich meine letzte lebende Verwandte.

Und noch etwas passiert 1998: mein Star Wars Fandom kehrte endgültig zurück. Der große Bär (vielleicht ist es auch ein Wampa), auf den ich mich hier immer wieder beziehe und der quasi das Symbolbild meines Geektums ist, hatte sich etwa 12 Jahr zuvor (als es so aussah als wäre SW am- und zu Ende) in seine Höhle zum Winterschlaf zurückgezogen und war nur hin und wieder kurz erwacht, um zu sehen, ob es sich schon wieder lohnte seine Höhle zu verlassen.
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