Der letzte, halbfertige Rest

Also noch einmal Clone Wars. Und nachdem was Dave Filoni auf der Celebration Anaheim erklärte, wird die Bad Batch Geschichte wohl der letzte Rest sein, den man uns visuell unter dem CW Legacy Banner liefern wird. Wie wir ebenfalls von der CA wissen gibt es zwar noch weitere zumindest roh animierte Szenen aus der 7. und vielleicht sogar 8. Staffel der Serie, aber scheinbar nichts, das (halb)fertig genug ist, um es veröffentlichen zu können. Und so dürft Christie Golden’s „Dark Disciple“ – eine Romanadaption von immerhin 8 Folgen der Serie – wohl der letzte Rest neuer Clone Wars Geschichten sein, den wir bekommen werden.

Doch zurück zum Bad Batch. Vor rund einem Jahr twitterte Brent Friedman, der Schreiber aller vier Episoden erstmals über die Existenz dieses Handlungsbogens, auch wenn damals noch nicht abschätzbar war, dass wir ihn je zu sehen bekommen würden. Nach der Premiere auf der Celebration Anaheim wurde er wenige Tage später dann auch für den Rest der Welt zugänglich gemacht.

Da diese – wie auch der Utapapau Arc letztes Jahr – im Form von sog. Story Reels veröffentlich wurde gehe ich hier auf die Optik dieses Vierteilers nur so weit ein, als dass  ich hier eine finale Animation aufgrund der Actionlastigkeit die Geschichte mehr vermisst habe als bei den ersten Story Reels: Explosionen und Ähnliches sehen einfach besser aus, wenn sie voll animiert und nicht nur als Kreise oder Sterne angedeutet sind. Aber was soll’s – selbst ein halbfertiges Star Wars ist besser als gar kein Star Wars.

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Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten

OK, bringen wir zunächst den unvermeidlichen Brüller hinter uns:

Also was die Qualität der Animation angeht hat es Lucasfilm bei der Utapau Geschichte echt verkackt. Da haben ja die Computerspiele in den 80ern besser ausgesehen!

So, nachdem wir uns nun alle schlapp gelacht haben, können wir ja jetzt zum Thema kommen:

Auch wenn die Gerüchteküche im Vorfeld schon etwas geköchelt hat, war es letztlich doch ein (willkommene) Überraschung, dass man uns noch einen ganzen komplett neuen Vierteiler unter der Überschrift „The Clone Wars: Legacy“ nachgereicht hat. Auch wenn ich immer noch massive Schwierigkeiten habe, mir Videos von der SW Homepage anzusehen, ohne, dass das Bild alle paar Sekunden einfriert. Aber das ist schon seit der PT Ära so (Flash ist tot, Leute – verwendet bitte eine Technologie aus diesem Jahrtausend!).

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Schnitzeljagd mit dem kleinen, grünen Freund (Teil 1)

Als Dave Filoni nach der Ausstrahlung der Mortis Trilogie gefragt wurde (und das wurde er oft), ob es zu dieser wohl je eine Fortsetzung geben würde, war seine Antwort stets, dass man zwar kein direktes Sequel plane, dass es aber eine Geschichte geben würde, die in eine ähnliche Richtung gehe.

Und dies ist sie nun!

Wobei ich sagen muss, dass mir Mortis letztlich doch besser gefallen hat. Die Gefahr, dass  etwas schiefgehen könnte und damit auch die Spannung war dort einfach größer. Ja, natürlich war klar, dass Anakin und Obi-Wan auf Mortis nicht sterben würden oder den „Ausgang“ nicht mehr finden könnten, trotzdem kam bei mir bei Yoda nie wirklich die Angst auf, dass er scheitern könnte und selbst wenn, was wäre schon passiert (dazu kommen wir noch).

Dennoch ist dieser Vierteiler sicher die beste Geschichte der sechsten Staffel und insgesamt gesehen auf alle Fälle ein Höhepunkt der Serie.

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Wie man Erfolg hat ohne sich besonders anzustrengen

OK, alle die gedacht haben, dass Rush Clovis nach dem Ende von „Senate Spy“ von den Neimodianern erschossen und anschließend von Poggle the Lesser gefressen, oder von Poggle erschossen und anschließend von den Neimodianern gefressen wurde, jedenfalls, die davon ausgegangen sind, dass wir ihn nie wieder sehen werden, die heben jetzt bitte mal die Hand!

Ahja! Ich auch.

Doch anscheinend fanden George Lucas und Dave Filoni Padmes‘ etwas peinlichen Ex-Lover interessant genug, dass sie ihm diesmal sogar einen Dreiteiler gönnten.

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Kill Switch vergammelt

Bevor wir beginnen:

SABINE!?

Eine Graffiti-sprühende Mando-Tussi namens Sabine? Wirklich?

Was kommt als nächstes? Eine imperiale Agentin namens Schakeline Novacek, die nebenbei ein Nagelstudio auf Nal Hutta betreibt?

Sorry, aber das musste raus!

Und bevor wir wirklich beginnen:

  1. Ich konsumierte diesen Beginn der sechsten Staffel von Clone Wars, die eigentlich gar keine Staffel ist mit durchaus gemischten Gefühlen. Zum Einen ist da die Freude, dass mit Ahsokas Abschied nicht auch das Ende der Serie einherging und zum Anderen war da auch eine gewisse Melancholie aufgrund des Wissens, dass CW nach diesen 13 Episoden endgültig Geschichte sein wird (wenn man von dem Darth Maul Comic absieht, das im Frühjahr herauskommen wird).
  2. Es ist seltsam nach mehr als 5 Jahren, in denen ich die Folgen immer Wochen wenn nicht Monate vor der deutschen Ausstrahlung in ihrer Originalfassung gesehen habe, dies nun zum ersten Mal umgekehrt zu tun.

Doch nun lasst uns wirklich anfangen:

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Berühmte letzte Worte

OK, zwei Dinge bevor wir beginnen:

  1. Dies könnte heute etwas länger werden, aber ich denke, wir haben Einiges zu besprechen.
  2. Ich möchte diesmal von der üblichen Struktur der Besprechung ein wenig abgehen, aber immerhin ist auch „The Wrong Jedi“ – was das Ende betrifft von der sonst üblichen Struktur abgewichen.

Irgendwelche Fragen oder Einwände? Nein, gut.

Also, ich würde vorschlagen, das wir zuerst zu den sonstigen Aspekten dieser Clone Wars Episode kommen und uns anschließend dem eigentlichen Thema widmen:

Was die Aufklärung der Verbrechen und Missetaten, die in den vergangenen drei Folgen begangen wurden betrifft, so gab es die von Manchen erwartete oder gar erhoffte große Überraschung nicht: Barriss Offee war hier sowohl planerisch als auch ausführend tätig und sie hatte scheinbar keine Hintermänner (zumindest wurde nichts diesbezügliches  bekannt) und auch ihre Motive waren so wie vermutet: sie wollte ein Zeichen setzen gegen den Weg, den die Jedi eingeschlagen haben, gegen die Rolle, die der Orden in diesem galaxisweiten Krieg spielt (bzw. spielen muss) und gegen die zunehmend Ununterscheidbarkeit zwischen Gut und Böse.

Barriss groß im Bild

Barriss groß im Bild

An einer Stelle antwortet Barriss, als Anakin sie darauf hinweist, dass sie Ventress‘ rote Laserschwerter in den Händen hält mit „I think they suit me.“. Und diesen kurzen Satz kann man jetzt auf unterschiedliche Art und Weise auslegen: eine (recht offensichtliche) Erklärung wäre, dass sie auf die Seite der Sith gewechselt ist, oder wechseln möchte. Ich glaube jedoch eher, dass Barriss erkannt hat, dass das was sie getan hat (Terrorismus, Verrat und Hinterhalt) Taten sind, die ein Anhänger der dunklen Seite ausführen würde und sie in ihrem derzeitigen Status den Sith näher ist als den Jedi (wobei sie dieser Umstand nicht sonderlich zu betrüben scheint). Oder (vielleicht noch wahrscheinlicher) sie will damit ausdrücken, dass eigentlich alle Jedi mittlerweile rote Lichtschwerter verwenden müssten, denn das was sie seit knapp drei Jahren tun sind Akte der dunklen Seite.

Lady in red

Lady in red

Ihr Geständnis beendet Barriss damit, dass sie behauptet, die Republik wird in sich zusammenstürzen und dass dies bald passieren wird. (Logische) Vermutung oder eine Jedi Vision der Zukunft?

All das spielt natürlich einmal mehr Palpatine in die Hände, wobei es wie gesagt keinen Hinweis darauf gibt, dass er ebendiese im Spiel hat: Wie furchtbar ist es doch, dass er, der sich jahrelang als der oberste Verbündete des Ordens positioniert hat, der die Jedi bei jeder Gelegenheit verteidigt und ihre unbeugsame Loyalität gegenüber der Republik und dem Senat nie angezweifelt hat nun einmal mehr von den Hütern des Friedens und der Gerechtigkeit aufs Schändlichste ge- und enttäuscht wurde. Und vielviel leichter wird es nun doch sein, in ein paar Wochen oder Monaten den Orden als einen Haufen machtgieriger Verräter darzustellen, die die gesamte Galaxis unter ihre Herrschaft bringen wollen. Armer, alter Mann!

Dabei entsteht der Eindruck, das Palpatine durchaus zufrieden damit ist, dass Ahsoka für all diese Taten angeklagt und sogar zum Tode verurteilt wird. Schon bei ihren wenigen bisherigen Begegnungen entstand nicht gerade der Eindruck, dass der Kanzler viel von Anakins Padawan hält, wobei dies jetzt nicht unbedingt an der Person Ahsokas hängen muss, sondern an seinem allgemeinen Missfallen darüber, dass es (neben Padme und Obi-Wan) noch jemandem gibt, der möglicherweise zwischen ihm und seinem zukünftigen Schüler steht und Einfluss auf ihn hat.

Apropos Palpatine: dieser wird hier erstmal von Tim Curry gesprochen und ich muss sagen, das ich angenehm überrascht war. Klar, seine Stimme ist anders als die von Ian Abercrombie und von Ian McDiarmid, aber sie passt zu Palaptine. Nur ein einziges Mal hat sie mich aus der Story gerissen, als er „away“ wie „äwäiii“ aussprach.

Auf dem hohen Ross, äh Thron

Auf dem hohen Ross, äh Thron

Als dies passierte (nämlich das „äwäiii“ Bringen von Barriss) war mein erster Gedanke, dass sie nun ebenfalls zum Tode verurteilt und (möglichst öffentlichkeitswirksam) hingerichtet wird. Doch was wäre, wenn Palpatine/Sidious mit Barriss, so wie mit Maul für „other uses“ verwenden möchte. Nachdem Barriss zwangsläufiger Ausschluss aus dem Orden ohnehin schon dem EU widerspricht, könnte sie doch gleich in eine Karriere als Attentäterin des Imperators einsteigen. Werden wir es erfahren, ob es so kommt? Nein, ich denke nicht, dass Barriss Offee noch einmal auftauchen wird.

Und bevor wir sie verlassen noch ein weiterer Gedanke: Luminara Unduli teilt aufgrund der hier stattgefundenen Ereignisse das Schicksal von Qui-Gon Jinn, von Yoda und (in Bälde) das von Obi-Wan: sie ist als Meisterin gescheitert, hat ihre Schülerin nicht nur offensichtlich nicht gut genug ausgebildet und unterstützt, sondern sie praktisch an die dunkle Seite verloren. Mag sein, dass ihre Beziehung zu Barriss eine andere war als die zwischen Anakin und Ahsoka (wie wir in der Geonosis Geschichte in der zweiten Staffel gesehen haben) und Luminara nicht mehr lange mit dieser Schmach leben wird müssen, trotzdem möchte ich nicht in ihrer Haut stecken, wenn sie in den Jedi Tempel zurückkehrt.

Und einmal mehr zeigt sich der Jedi Rat hier von seiner schwächsten Seite. Als es in der zweiten Folge dieser Geschichte darum ging, ob die Verhandlung gegen Letta Turmond vor einem Gericht der Jedi oder des Senates erfolgen sollte, gaben Yoda und Windu recht schnell nach, da es sich bei der beschuldigten Person um eine Zivilistin und nicht um ein Mitglied des Ordens handelte. Hier jedoch, mit Ahsoka ist es eindeutig eine der ihren und doch beugen sie sich einmal mehr dem Willen Tarkins (und vermutlich Palpatines), Ahsoka vor ein Militärgericht zu stellen, nur um ja nicht den Eindruck zu erwecken etwas verbergen zu wollen. Yoda wird in den zwei Jahrzehnten auf Dagobah wirklich eine Menge darüber nachzudenken haben, zu was für einen Haufen Feiglinge und Weicheier der Orden unter seiner Leitung doch verkommen ist.

Und Anakin wird sich durch die schnelle Vorverurteilung seines Padawans einen weiteren Schritt vom Orden entfernen und eine noch leichtere Beute für Palpatine werden.

Was es sonst noch zu erwähnen gibt:

  • Die Rüstung der Tempelwachen trägt wohl auch nicht unbedingt dazu bei, den Orden als offen und vertrauenserweckend erscheinen zu lassen.
  • Padmes etwas seltsamer Haarschmuck (sieht ein bisschen wie ein eingelaufener Ritterhelm aus) erinnert an Leias Schneckenfrisur aus Episode IV.
  • Der riesige Verhandlungssaal – wie überhaupt der gesamte Militärstützpunkt der Republik erinnert in seiner Farbe, seinem Design und Baustil schon sehr stark an einen imperialen Sternzerstörer oder den Todessern.
  • Lt. Palpatine kam der Schuldspruch und das Todesurteil über Ahsoka durch die anwesenden Senatoren mit überwältigender Mehrheit zustande. Das ist insofern bemerkenswert, als sich unter den „Geschworenen“ Bail Organa, Mon Mothma und Riyo Chuchi befinden und alle drei nicht unbedingt im Ruf stehen Jedi Hasser zu sein.
  • Als Anakin gegen Barriss kämpft drischt er an einer Stelle in der gleichen Art und Weise auf Offee ein, wie Luke in ROTJ auf Vader (mit vertikalen Hieben auf den zu Boden gegangenen Gegner).
  • Zum Abschluss noch zur Musik: wohl nie zuvor in der Serie war diese so großartig wie in dieser Folge. Das Stück am Ende der Episode, das das „Force Theme“ zitiert und anschließend in den Nachspann übergeht zählt für mich zu den großen Hymnen der Saga. Ein ganz dickes Lob an Kevin Kiner und das Orchester, das ihm hier zur Verfügung stand.

Und war es das jetzt? Nein, ich habe Euch ja gewarnt, dass das heute lange wird! Kommen wir also zum wichtigsten Teil dieser Folge: Ahsokas Schicksal.

Am 28.1.2009 (also zu Zeiten von Staffel 1) schrieb ich einen Artikel mit dem (zugegebenermaßen reißerischen) Titel „Was wurde eigentlich aus…Ahsoka Tano„. Es ist der bis heute meistgelesen und meistkommentierte Beitrag dieses Blogs.

Es geht mir jetzt nicht darum zu sagen: „Ha, seht her, ich habe es gewusst!“, denn unter den vielen dort beschriebenen möglichen Schicksalen der jungen Togruta musste fast zwangsläufig eines zutreffen: sie verlässt (mehr oder weniger freiwillig) den Orden und verschwindet (bis auf Weiteres) von der Bildfläche.

Time to say goodbye

Time to say goodbye

Halte ich dieses Ende für eine gute Lösung? Ja!

Zweifellos hätte es spektakulärere und schockierendere Möglichkeiten gegeben, Ahsoka aus der Serie verschwinden zu lassen. Vader hätte sie töten, Rex sie bei Order 66 erschießen können, oder sie wäre bei dem Versuch umgekommen Palpatine als Sith Lord zu entlarven.  Aber ich denke, es ist besser sie lebt. Dies lässt mehr Möglichkeiten offen und ist einer (bis zu einem gewissen Grad zumindest immer noch) auf ein junges Publikum zugeschnittenen Serie angemessener. Scheinbar teilt zwar Dave Filoni diese Meinung, George Lucas jedoch nicht, denn der war (immer schon) ein Verfechter der These, dass Ahsoka sterben sollte (was mich doch etwas überrascht).

Ahsokas letzte Worte zu Anakin, als er ihr gesteht, wie oft auch er daran gedacht hat den Orden zu verlassen sind „I know.“ und so wie Han Solos identische Antwort auf Leias Liebesbekenntnis in ESB halte ich diesen kurzen Satz für für absolut großartige letzte Worte zwischen dem Jedi und seinem Padawan. Sie sagen so viel und lassen doch alles offen.

Doch wissen wir nun wirklich was aus Ahsoka Tano wird? Prinzipiell hätte sie die Möglichkeit, in der ersten Folge der sechsten Staffel (FALLS es eine solche überhaupt geben wird- doch darüber reden wir ein anderes Mal) wieder zurückzukommen. Der Rat hat ihr am Ende die Ritterschaft angeboten (der Versuch, ihre Unschuld zu beweisen war quasi ihre Prüfung) und das macht ihren Austritt nur noch schmerzhafter. Doch wird es diese Rückkehr der Jedi Ritterin geben? Ashley Eckstein hat vor Kurzem in einem Chat erklärt, dass sie seit einem Jahr keine Szene mehr mit Matt Lanter, James Arnold Taylor und Dee Bradley Baker aufgenommen hat. Ja, ich weiß, das kann bedeuten, dass sie statt dessen nur mit Clare Grant, Nika Futterman und  Jason Spisak im Aufnahmestudio war, aber für mich bedeutet diese Aussage, dass sie seit dieser Zeit nicht mehr in die Rolle der Ahsoka geschlüpft ist, also glaube ich auch nicht, dass wir sie noch einmal sehen werden.

Interessant wird es zu sehen, ob es dem Expanded Universe erlaubt sein wird, über das weitere Schicksal der jungen Togruta zu schreiben. Wenn ja, dann denke ich werden wir vielleicht schon im heurigen Sommer das erste Comic über Ahsokas weiteren Lebensweg zu sehen bekommen. Doch ich glaube nicht wirklich daran.

Und will ich denn eigentlich wissen wie es mit ihr weitergeht, wenn sie keinen Platz mehr in der Serie hat? Und möchte ich, dass sie – und sei er auch noch so kurz – nach diesem Ende einen weiteren Auftritt in Clone Wars hat?

Ich weiß es nicht. Irgendwie gefällt mir der Gedanke, dass Ahsoka irgendwo da draußen in der Galaxis ist, vielleicht am Leben vielleicht auch tot, auf einem Raumschiff, in einem Palast oder in einer feuchten Höhle unter einem riesigen Baum. Mit einer Familie oder völlig allein. Glücklich oder ständig den Moment verfluchend, in dem sie in den Tempel geholt wurde. Ahsoka ist nun eine weitere verlorene und einsame Seele unter trilliarden verlorenen und einsamen Seelen in einer Galxis die in Dunkelheit versinkt.

Und manchmal ist es besser, wenn manche Dinge nicht erzählt werden.

Irgendwie würde es mir gefallen, wenn dies das Letzte ist, das wir von Ahsoka jemals sehen:

Ahsoka

Und ich hätte nie gedacht, dass eine Figur, die einerseits fiktiv und andererseits nicht aus Fleisch und Blut ist, solche Emotionen in mir auslösen könnte.

Ist „The Wrong Jedi“ nun die beste Folgt der Serie? Ich denke nicht, aber sie ist definitiv in den top fünf, vielleicht sogar top drei.

Und der Gedanke, dass dies vielleicht die letzten Worte sind, die ich je über eine Clone Wars Folge schreiben werde ist irgendwie seltsam und beunruhigend.

Die obigen Bilder und noch viele mehr gibt es wie immer auf meiner Flickr Seite.

Die erste Hand?

War’s das also? Können wir den Fall des Bombenangriffs auf den Jedi Tempel, die Ermordung von Letta Turmond und Ahsokas beinahe Ermordung guten Gewissens zu den Akten legen und einfach sagen, dass es Barriss Offee war?

Nun ja, ich würde sagen…fast! Was wir nun – nach „To Catch A Jedi“, dem dritten Akt dieses Vierteilers und der vorletzten Folge dieser Staffel jedoch mit Sicherheit wissen ist, dass es sich bei Ahsokas Widersacher eindeutig um eine Frau handelt. Das ist eindeutig an ihrer Körperform erkennbar! Und wir wissen weiters, dass es nicht Asajj Ventress sein kann, es sei denn, die Gute würde es schaffen sich selbst KO zu schlagen um sich anschließend den Helm und die Laserschwerter wegzunehmen.

Und wenn man sich dann die Liste der in der Besprechung zur letzten Folge aufgestellten Verdächtigen ansieht, so bleibt eigentlich nur…

…Barriss Offee übrig.

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Ist der Mörder wieder der Gärtner?

Ging es im ersten Teil dieser abschließenden Geschichte der 5. Staffel noch eher ruhig und gemäßigt zu (mal abgesehen von der kurzen Schlacht um Cato Neimodia am Beginn), so geht es in „The Jedi Who Knew Too Much“ schon mehr zur Sache.

Apropos Titel: dieser ist – wie alle 4 Episoden dieser Quadrologie eine Referenz auf Filme von Alfred Hitchcock. Doch um der jetzt vielleicht aufkommenden Hoffnung gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: ich fürchte es wird nicht funktionieren, sich die beiden „Originale“ „To Catch A Thief“ und „The Wrong Man“ anzusehen, um zu erfahren, was aus Ahsoka wird bzw. wer Letta Turmond tatsächlich ermordet hat. Die vier Folgen sind zwar lose an die Filme von Hitchcock angelehnt, aber die Betonung liegt dabei auf lose. Sorry!

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CSI: Coruscant

Mit „Sabotage“ beginnt der letzte Handlungsbogen dieser 5. Staffel von Clone Wars, an dessen Ende wir lt. Dave Filoni mit hängender Kinnlade dasitzen werden, dessen letzte Folge jene Szene enthält, in der nur Matt Lanter und Ashley Eckstein anwesend sein durften und alle anderen Schauspieler nach draußen geschickt wurden und in der wir einen mehr oder weniger deutlichen Hinweis darauf erhalten werden, was letztlich aus Ahsoka wird.

Un wenn man sich anhört was Filoni und Eckstein über diese letzte Folge beim Google+ Hangout zu sagen hatten, dann bin ich mir nicht mehr so sicher, ob wir in der kommenden Staffel noch eine Ahsoka Tano sehen werden (vorausgesetzt, es gibt überhaupt eine 6. Staffel).

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Die Jedi sind dann mal weg!

Der zweite Teil der Onderon Quadrologie – „Fronter Runners“ – folgt genau dem Handbuch für den kleinen Drehbuchschreiber: ging es im ersten Teil primär um die Vorstellung der handelnden Figuren und ihrer Konflikte, so wird die Charakterentwicklung hier weitgehend in den Hintergrund gedrängt und man setzt mehr auf Action, um die Zuseher bei der Stange zu halten. Jedoch nicht zuviel Action, denn es muss ja noch Potential für die restlichen beiden Episoden übrig bleiben. Und man führt am Ende einen neuen Opponenten ein, der in der weiteren Geschichte noch wichtig werden wird (dazu kommen wir noch…).

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