Jäger der verlorenen Enten

Eine kleine editorielle Anmerkung zu Beginn:

Aus für mich nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen, zeigte SuperRTL am Samstag vor einer Woche sowohl die „Jar Jar und Freundin“ als auch die ersten beiden Teile der Yoda-Geschichte. Nachfolgend widme ich mich erster, während zweitere in der kommenden Woche eine Besprechung erhält.

Doch nun zum Thema:

Diese beiden Episoden zeigten für mich einmal mehr, dass Vieles in Star Wars eben doch eine Frage des Alters ist. Während sich mein jüngerer Sohn (9) sowie mein Neffe und meine Nichte (11 bzw. 8) im Vorfeld ob des Auftritts eines gewissen Gungans durchaus auf diese Geschichte freuten, fragte ich mich vorab, warum man von den nur 13 Folgen dieser  „Lost Missions“ quasi zwei schon prophylaktisch in die Tonne treten kann, indem man Jar Jahr Binks darin vorkommen lässt.

Doch soooo schlecht war die Geschichte dann letztlich gar nicht. Zumal Mace Windu darin vorkommt. Und Mutter Talzin.

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Es ist doch eine Frage des Alters

Als ich 1984 zum ersten Mal „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ sah hatte ich kein Problem damit, dass es pelzige, nur einen Meter große Teddybären waren, die wesentlich dazu beitrugen das Imperium in die Knie zu zwingen.

Es war zwar nicht so, dass ich nach dem Film völlig verzückt damit begann, mir eine Horde Plüschewoks zuzulegen und diese in meinem Bett zu stapeln, damit sie meinen Schlaf bewachten, aber irgendwie mochte ich die kleinen Kerle. Ich fand auch nichts dabei, dass Wicket, der sich kurz davor noch vor Leias Helm gefürchtet hatte plötzlich in der Lage war, ein Speederbike zu fahren (und das auch noch geschickter als die imperialen Scout-Trouper), oder dass es den Ewoks mit Pfeilen, Steinschleudern, Katapulten, Hängegleitern und Baumstämmen gelang, eine ganze Kompanie von Elitesoldaten und dazu auch noch einige AT-ST Walker zu überwältigen.

Damals hatte sich noch nicht das was Stephen King so treffend als das „Gewicht des Unglaubens“ bezeichnete über mich gelegt.

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Die Macht des Was-wäre-wenn

Von Zeit zu Zeit beglückt uns Hollywood, oder Deutschland, oder Österreich oder sonst ein Land, das Filme hervorbringt mit Geschichten in denen es darum geht, dass eine ganz normale Person einer sehr berühmten Person bis auf’s Haar gleicht und durch irgendwelche Zufälle dazu gezwungen wird, plötzlich die Rolle dieser berühmten Person einzunehmen. Dazu kommt noch, dass diese ganz normale Person diese Rolle dann auch meist wesentlich besser ausfüllt als ihr ursprünglicher und eigentlicher Inhaber.

„Shadow Warrior“ ist die Star Wars Variante dieser Geschichte, aber Gott sei Dank macht diese Doppelgänger-Handlung nur einen Teil der Episode aus.

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Wo ist Nass?

Theoretisch hätte man aus dem Titel der zweiten Folge der Mon Calamari Trilogie „Gungan Attack“ auch den Schluss ziehen können, dass in dieser Episode die Unterwasserbewohner von Naboo angegriffen werden – immerhin hat General Grievous ja bereits im Trailer zur vierten Staffel angekündigt, dass er diesen Planeten angreifen wird.

Tatsächlich wird dieser nun in der vierten Folge („Shadow Warrior“) stattfinden und ebenso tatsächlich geht es hier nicht um einen Angriff auf die Gungans, sonder um eine Attacke der Gungangs (Englisch-Puristen mögen jetzt auch einwenden, dass die Folge dann ja auch „Attack on the Gungans“ hätte heißen müssen, aber sei’s drum). Weiterlesen