Zu neuen Ufern (Teil 1)

Wie die erste Staffel, so begann auch Season 2 von „Rebels“ mit einer Doppelfolge. Ungleich Staffel 1 jedoch diesmal nicht im Kino, sondern „nur“ im Fernsehen und anders als im letzten Herbst auch nicht eher langsam und bedrohlich, sondern ziemlich abrupt mit einer actiongeladenen Raumschlacht. So abrupt, dass ich zunächst dachte, ich hätte die ersten Sekunden dieser Geschichte verpasst.

Diese Raumschlacht erinnert was das Setting und die Kameraführung betrifft weit mehr an  Episode IV als an die Klonkriege. Hier gibt es keine dutzenden Schiffe unterschiedlicher Bauarten, die gleichzeitig über den Bildschirm huschen, sondern nur eine Handvoll und dennoch (oder vielleicht deswegen) schafft es die Serie den Bewegungen der Schiffe eine gewisse „Trägheit“ zu verleihen (was in Anbetracht dessen, dass das Ganze im Weltall spielt schon fast wieder absurd ist): Wenn Hera mit der Steuerung der „Ghost“ kämpft und das Schiff in eine harte Kurve nach rechts reißt, hat man als Zusehen fast das Gefühl sich ebenfalls in diese Richtung lehnen zu müssen um nicht umzukippen. Ich weiß nicht wie das Animationsteam von Lucasfilm das hinbekommt, aber sie machen das ziemlich gut.

Wir hier jemandem schlecht?

Wir hier jemandem schlecht?

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Level completed

Mit „Fire across The Galaxy“ endet also die erste (recht kurze) Staffel von Rebels, eine Folge, die im Vorfeld ihrer Ausstrahlung in den Medien doch recht massiv gehypt worden war und die meiner Meinung nach letztlich diesem Hype nicht wirklich gerecht wurde.

Bevor wir beginnen möchte ich noch vorwegschicken, dass dieser Artikel  eine Reihe von Spoilern enthalten wird. Wer es also irgendwie geschafft hat, bis hierhin nicht zu erfahren, wer Fulcrum ist oder wer in Staffel zwei nicht mehr dabei sein wird, der sollte nun demnächst mit dem Lesen aufhören, denn beides wird nachfolgend thematisiert werden.

Und noch Einiges mehr.

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Die Prioritäten von Fulcrum

OK, na gut! Gemäß allgemeiner Ansicht ist Fulcrum also doch Ashoka Tano. Diese allgemeine Ansicht wird zudem noch dadurch gestützt, dass die Dame, die in der französischen Fassung von Clone Wars Anakins Palawan ihre Stimme lieh vor Kurzem erklärte, dass sie Texte für einen Fulcrum „alias Ashoka Tano“ aufgenommen hat (und sich damit wohl nun sicher einen neuen Job wird suchen müssen).

So interessant es sicher auch sein wird zu sehen, wie sich die junge Togruta in den vergangenen 14 Jahren entwickelt und verändert (und damit nicht zuletzt auch die endgültige Bestätigung zu erlangen, dass sie Order 66 und die danach erfolgte Jedi Säuberung überlebt hat), so hätte ich es aus Sicht der gesamten Saga für die bessere Lösung gehalten, wenn sich Leia hinter Heras mysteriösem Informanten verborgen hätte.

Und da „Jedi Resolve“ als Folge relativ unspektakulär war, werden wir uns im Folgenden großteils Fulcrum widmen.

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In Memoriam Dick & Doof

Bevor wir beginnen ersuche ich Sie alle sich für eine Schweigeminute für Kommandant Cumberlayne Aresko und Taskmaster Myles Grint zu erheben. Die beiden waren vielleicht nicht die hellsten Kerzen auf der imperialen Torte, aber sie haben sich doch stets bemüht, die ihnen gestellten Aufgaben zu erfüllen, auch wenn diese Bemühungen kaum jemals von Erfolg gekrönt waren.

Dennoch trifft uns ihr plötzliches und unerwartetes Ableben in diesen schweren Zeiten besonders hart.

Danke, Sie dürfen sich jetzt wieder setzen!

Wir fahren nun mit unserem normalen Programm fort.

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Worum’s eigentlich geht steht gar nicht drin!

Ja, jetzt könnte ich mich hinstellen und behaupten: Hab ich’s Euch nicht gesagt? Da ich aber von Natur aus eher bescheiden bin tue ich das nicht, denn allzu schwer war es ja letztlich auch nicht zu erkennen, was in „Vision of Hope“ ans Licht kommt. Aber: Ich hab’s Euch gesagt!

Für alle, die berechtigterweise jetzt keine Ahnung haben, wovon ich rede, verweise ich auf meine Besprechung zu „Rise of the Old Masters“, mehr sage ich dazu aber auch nicht, denn ich möchte den großen Aha-Moment dieser Folge nicht spoilern. Und ich werde nachfolgend auch versuchen, um diesen Moment herumzuschreiben, auch wenn das heute dann vermutlich ein wenig kurz wird.

Für alle, die die Folge schon gesehen haben, bzw. wissen wovon ich gerade gesprochen habe, hier nur eine kurze Frage und damit legen wir das Thema dann auch schon zu den Akten, zumindest vorläufig: Welches Licht werfen die Ereignisse in dieser Folge wohl auf Fulcrum?

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Kein Bikini für die leider-nein-Jabba Skalvin

„Idiot’s Array“ war nicht nur was die Ausstrahlung betrifft der Nachfolger von „Path of The Jedi“, nein, auch was die Produktionsreihenfolge betrifft dürften diese beiden Episoden Nachbarn sein Das ist insofern bemerkenswert, als die beiden Folgen kaum konträrer sein könnten. Während „Path of the Jedi“ über weite Strecken episch und bedeutungsschwer war, so wirkt „Idiot’s Array“ über weite Strecken fast wie eine Star Wars Parodie. Etwas, das man auch bei „Robot Chicken“ oder in einem der Lego Specials sehen könnte.

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Es muss nicht immer episch sein

Einer der etwa 5 Millionen Gründe warum ich Star Wars liebe ist, dass etliche der Geschichten eine enorme Breite bzw. Tiefe haben, sei es weil die darin erzählten Ereignisse einen unmittelbaren Einfluss auf das Schicksal der Galaxis haben oder weil sie ins Herz dessen vorbringen was letztlich im Zentrum von SW steht: der Macht.

Die Mortis Trilogie aus Clone Wars ist wohl eines der besten Beispiele einer solchen epischen Geschichte, ebenso der die Serie abschließende Yoda-Arc, oder auch der Youngling 4-Teiler aus Staffel 5.

Die Episode „Path of the Jedi“ mit der die Serie aus der Weihnachtspause zurückkehrt, ist in vielerlei Hinsicht ebenfalls episch, ich frage mich jedoch, ob dies für eine Serie, dessen Fokus auf einer kleinen Gruppe Anti-Imperialer liegt, die versuchen zu überleben und vielleicht dem herrschenden System ein wenig Schaden zuzufügen wirklich notwendig ist.

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Angst führt zu Zorn, Zorn führt zu…Mama Fyrnock

Mit „Gathering Forces“ endet also die erste Hälfte der ersten Staffel von Rebels und die Serie geht in eine nicht allzu lange Winterpause. Gleichzeitig schließt diese Folge auch den ersten Zweiteiler der Serie ab, laut jüngsten Berichten wird auch das Staffelende selbst aus einem solchen bestehen.

Tatsächlich setzt die Folge nahtlos an jenem Punkt fort, an dem „Empire Day“ aufgehört hat: Hera und die Crew der Ghost sind mit Tseebo, dem zweitweise ge-/verstörten Rodianer auf der Flucht von dem Inquisitor und den imperialen Schergen.

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Meine Eltern und der Ro-bot

Das ist also der erste Zweiteiler von „Rebels“ und gleichzeitig der erste Cliffhanger in der Geschichte von Star Wars (ja, ich weiß, man könnte das Ende von ESB auch als Cliffhanger bezeichnen, aber eigentlich ist es keiner – zumindest nicht im klassischen Sinn).  Darüber hinaus setzt „Empire Day“ die Tradition der Serie fort (sofern man nach 6 Folgen überhaupt von einer Traditionen sprechen kann) uns in jeder Folge ein wenig mehr über eine der Figuren erfahren zu lassen.

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Die geheimnisvolle Ms. X

Ok, gehen wir das kurz durch: wir hatten Zeb und Ezra, dann Kanan und Ezra und nun Sabine und Hera. Damit hätten wir 3 aus 10 möglichen Paarungen der Crewmitglieder der „Ghost“ durch (3 aus 15 wenn man Chopper mitzählt, aber wer will das schon…).

War es im Interesse der Charakterentwicklung noch durchaus sinnvoll, Ezra mit seinem Zimmergenossen und später mit seinem Lehrmeister zusammenzuspannen, um deren Konflikte zu thematisieren, so wirken die Spannungen zwischen Hera und Sabine im vorliegenden Fall – „Out of Darkness“ schon ein wenig konstruiert. Aber das trifft auf so Manches in dieser Folge zu.

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