Von Müttern, Verrat und anderen Verwendungen

Zugegeben, das ist diesmal etwas anders. Aber immerhin basieren die „Son of Dathomir“ Comics auf Originaldrehbüchern für Clone Wars und wäre die Serie nicht so unzeitig beendet worden, so hätten wir den diesbezüglichen Vierteiler inzwischen auch schon zu sehen bekommen.

Also ist diese Geschichte es auch wert, hier wie alle anderen Folgen besprochen zu werden.

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Schnitzeljagd mit dem kleinen, grünen Freund (Teil 2)

Wo waren wir?

Ach ja, Dagobah! Doch bevor wir uns dahin begeben noch eine paar Worte zu Meister Yodas‘ „Visionen“. Als Qui Gon sich ihm offenbahrt tut er dies nicht nur als Stimme, wie wir es bereits in AOTC gehört haben, sondern er manifestiert seine Präsenz auch dadurch, dass er Gegenstände und auch Yoda selbst mithilfe der Macht bewegt. Dies ist meines Wissens nach eine der ganz wenigen Situationen, in denen Machtgeister tatsächlich mit ihrer physischen Umwelt interagieren (zumindest solche der hellen Seite – zu den anderen kommen wir später noch). Ja, man mag einwenden, dass Obi-Wan als er Luke auf Dagobah seine „certain point of view“ Geschichte erzählte auf einem Baumstamm „saß“, aber dies geschah meiner Meinung nach primär aus Gründen der Dramaturgie und der Kameraeinstellung (es hätte vermutlich seltsam ausgesehen, wenn der alte Ben fünf Minuten lang wie ein Prediger herumgestanden hätte und für einen Spaziergang durch die Sümpfe von Dagobah reichte der Platz auf der Sound Stage wohl nicht aus).

Insgesamt fand ich diese Szene irgendwie „spooky“ (was sie wohl auch sein sollte), mir hätte Qui Gons‘ Stimme auch gereicht.

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Kill Switch vergammelt

Bevor wir beginnen:

SABINE!?

Eine Graffiti-sprühende Mando-Tussi namens Sabine? Wirklich?

Was kommt als nächstes? Eine imperiale Agentin namens Schakeline Novacek, die nebenbei ein Nagelstudio auf Nal Hutta betreibt?

Sorry, aber das musste raus!

Und bevor wir wirklich beginnen:

  1. Ich konsumierte diesen Beginn der sechsten Staffel von Clone Wars, die eigentlich gar keine Staffel ist mit durchaus gemischten Gefühlen. Zum Einen ist da die Freude, dass mit Ahsokas Abschied nicht auch das Ende der Serie einherging und zum Anderen war da auch eine gewisse Melancholie aufgrund des Wissens, dass CW nach diesen 13 Episoden endgültig Geschichte sein wird (wenn man von dem Darth Maul Comic absieht, das im Frühjahr herauskommen wird).
  2. Es ist seltsam nach mehr als 5 Jahren, in denen ich die Folgen immer Wochen wenn nicht Monate vor der deutschen Ausstrahlung in ihrer Originalfassung gesehen habe, dies nun zum ersten Mal umgekehrt zu tun.

Doch nun lasst uns wirklich anfangen:

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Episode I – I (Teil 2)

„Darth Plagueis“ ist in vieler Hinsicht kein typischer Star Wars Roman. Auf den gesamten knapp 380 Seiten findet keine einzige Raumschlacht statt, kein Bodenkampf zwischen Droiden und Klontruppen und nur ein mal werden kurz Laserschwerter gekreuzt (und das zwischen zwei Sith!).

Das Buch ist vielmehr ein sehr politischer Roman und so wenig mir solche Geschichten in der dritten Staffel von Clone Wars behagt haben, so sehr begrüße ich hier die umfangreiche Beschreibung von politischen Machenschaften.

Denn eines der wesentlichen Dinge, mit denen sich dieses Buch befasst ist, warum so viele Sith Lords seit dem Inkrafttreten von Darth Banes Regel der Zwei daran gescheitert sind, die Herrschaft über die Republik zu übernehmen und den verhassten Jediorden zu vernichten: weil sie meist versuchen haben, ihre Ziele mit purer Gewalt zu erreichen und ein Kampf von zwei Sith (selbst wenn sie Bündnisse mit verschiedenen Warlords oder Söldnern schließen) gegen eine Vielzahl an Jedi ist ein Unterfangen, das praktisch von Anfang an zum Scheitern verurteilt sein muss.

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