Alles Fakten? Nein, nicht ganz!

Am letzten Wochenende ging in Wien eine weitere Ausgabe der „Comix“ über die Bühne, der größten Comicbörse unseres Landes, wobei sich die Veranstaltung in den letzten Jahren zu weit mehr entwickelt hat als einem „Flohmarkt“ für Cartoons.

Die „Comix“ findet vierteljährlich statt und der Herbsttermin steht seit einigen Jahren immer unter dem Moto „Star Wars“. Nachdem ich in den letzten beiden Jahren dort war, musste ich diesmal aus familiären Gründen passen, aber wer sich einen Eindruck verschaffen wie wie es dort zugeht, dem sie dieser Link empfohlen:

Alles in allem keine SW Celebration natürlich, aber es ist gut zu sehen und zu wissen, dass die Börse jedes Jahr größer wird und ab dem Herbst 2014 sogar schon jeweils zwei Tage dauern soll.

Im Zuge der Ankündigung dieser Veranstaltung veröffentlichte die Tageszeitung Kurier eine Reihe von „Fakten“ über Star Wars. Für alle, die sich mit der Saga einigermaßen auskennen, enthält das nachfolgende Bild wohl keine großen Überraschungen, jedoch einen Fehler:

Alles Fakten?

Alles Fakten?

Wer ihn findet, darf sich von Albin Johnson und mir auf die Schulter geklopft fühlen!

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Ha! Ganz vorne! Und das „Nein“ ist schon OK!

Man kann über die Qualität des Programms des österreichischen Rundfunks (ORF) durchaus geteilter Meinung sein. Ebenso darüber, ob es sich für einen öffentlich rechtlichen Sender geziemt, ein Programm zu bieten, das sich in Bezug auf sein „Niveau“ mit deutschen Privatsendern messen will/kann/muss.

Aber darum geht es hier nicht. Ein Bereich des ORF, der meiner Meinung nach durchaus eine gewisse Qualität hat ist der online-Arm des Unternehmens, flapsig ausgedrückt: seine Homepage. Und auf dieser entdeckte ich gerade folgendes:

Nicht schlecht – Star Wars hat es bis ganz vorne auf die ORF Homepage geschafft. Und nachdem die hinter dem Bild liegenden Artikel wohl in spätestens einige Stunden wieder von dort verschwunden sein werden, hier ist der entsprechende Link:

ORF über Star Wars

Nun, nicht alles was in den drei Beiträgen steht ist 100%ig korrekt, vieles ist etwas oberflächlich, aber da die Artiekl wohl von keinem Hardcore SW Fan geschrieben wurden, kann ich damit leben.

es gibt einen Aufstand der SW Jünger? Wo genau soll der bitte sein? Es stimmt schon, wann immer GL ankündigt etwas „Neues“ herausbringen zu wollen, finden sich in den diversen Foren sofort massenhaft Trolle, die sich furchtbar darüber aufregen: „George Lucas hat meine Kindheit gestohlen!“, „George Lucas soll in der Hölle braten, dafür, dass er Jar Jar Binks geschaffen hat!“, „Alles was Lucas will, ist nur noch mehr abcashen, darum bringt er seine vertrottelten Filme alle paar Jahre neu in die Kinos und jedes zweite Jahr gibt es neue DVDs!“ „George Lucas hat seit 1980 nicht brauchbares mehr gemacht!“ „Vaders‘ „No!“ ruiniert den gesamten Film!“ Ja, solche Kommentare liest man zuhauf und noch jedem Menge andere, die wesentlich unfreundlicher sind, aber abgesehen davon, dass ich diesen Hass auf den Mann und seine Schöpfung nicht verstehen kann, Leute, die so etwas schreiben sind nie und nimmer Fans der Saga! Wenn sich jemand von SW abwenden will, nur weil Greedo zuerst geschossen hat, oder Vader nun „Nein!“ ruft, bevor er den Imperator in der Reaktorschacht wirft, dann soll er das bitte tun und beim Gehen die Tür von außen zumachen. Ich lege keinen Wert darauf, mit solchen Menschen als Star Wars Fan bezeichnet zu werden! Seht Euch Star Trek an, oder Harry Potter, oder Avatar, oder sonst einen Scheiß, aber bezeichnet Euch nicht als „Star Wars Fans“!!! Niemals! Auf solche wie Euch können wir gerne verzichten!

Ach ja, zu Vaders „Nein!“: Seht/hört Euch den Clip bei YouTube an. Ich finde das „No!“ an sich besser als jenes, das er am Ende von ROTS von sich gibt. Und noch etwas: GL liebt es „Kreise zu schließen“ und so sehe ich die beiden „Nos“ für mich folgenermaßen: Als Anakin bewusst wurde, dass Padme tot ist und damit alle seine Bemühungen umsonst waren war dieses „No!“ das erste Wort, das er wirklich als Darth Vader von sich gab und als er Lukes Qualen unter den Machtblitzen des Imperators sah und beschloss dem ein Ende zu machen, war dieses „No!“ das erste Wort, das er wieder als Anakin Skywalker sprach.

The Circle is complete.

Star Wars im Ballsaal

Im österreichischen Fernsehen läuft derzeit (immer Freitags) eine Show namens „Dancing Stars“. Eine solche Sendung gibt es in einigen Ländern (in England heisst sie, glaube ich „Strictly come dancing“ und in Deutschland „Let’s Dance“). Für alle, denen das jetzt überhaupt nichts sagt: dabei geht es darum, dass Profitänzer mehr oder weniger bekannten Promis (meist eher weniger als mehr bekannt) das Tanzen beibringen sollen. Jede Woche ist ein neuer Tanz dran und am Ende der Sendung wird einer der Promis (und sein Profi mit ihm) aus der Sendung gewählt. Also so ähnlich wie das Dschungelcamp, nur ohne Maden und Dirk Bach.

Einer der Tänze, die in der Sendung vom 8. April am Programm standen war der Paso doble, der mir eigentlich recht gut gefällt, zumal dabei oft auch recht gute, meist sehr wuchtige  Musik gespielt wird. Schon öfters habe ich mir bei diesem Tanz gedacht, dass sich Stücke aus SW recht gut als Basis für einen Paso doble eignen würden und am 8.4. war es dann endlich so weit: Alfons Haider und Vadim Garbuzov tanzen zu einem Stück, das wir alle schon gehört haben und spästens am 10.Febraur 2012 wieder hören werden:

Alfons Haider und Vadim Garbuzov mit „Star Wars“ (Paso doble)

Für alle, die sich jetzt wundern, warum hier zwei Männer tanzen: Alfons Haider ist bekennender Homosexueller, der darauf bestanden hat, mit einem Mann zu tanzen (sein Tanzpartner ist übrigens hetero)!

Haider kennt aber SW wenigstens gut genug um zu wissen, dass „der alte Jedi“ stirbt und der „junge Jedi“ (jeweils O-Ton) den Bösewicht am Ende in zwei Hälften teilt!

Und nein, die beiden sind mit dieser Leistung nicht ausgeschieden!

Star Wars wo man es nicht vermuten würde

Vor einigen Wochen schrieb ich eine kurze Abhandlung darüber, wie sehr Star Wars auch mehr als 30 Jahre nach seinem erstmaligen Auftauchen noch immer Teil unseres Alltags ist. Heute möchte ich drei weitere Beispiele für diese Hypothese bringen:

Als ich noch bedeutend jünger und Star Wars allgegenwärtig war (also in der ersten Hälfte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts) gehörte es für Filme und Fernsehserien schon fast zum guten Ton, in Jugendzimmern SW Memorabilien zu zeigen. Das ist etwa so, wie sich heute die diverse CSIs, Dr. Houses, Heroes, Jack Bauers und Konsorten damit schmücken, Macs, iPhones (und in einem halben bis dreiviertel Jahr wohl auch iPads) herumstehen zu haben, bzw. diese auch zu verwenden. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass meistens die Guten Apple Produkte verwenden, während die Bösewichte mit Dells, HPs und sonstigem Zeug festsitzen, das mit Windows geschlagen ist.

Aber ich schweife schon wieder einmal ab…

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Star Wars und Olympia

Ja, mir ist schon klar, dass es „Olympische Spiele“ heißen müsste, da „Olympia“ der Zeitraum zwischen eben diesen ist, aber „Star Wars und die olympischen Spiele“ klingt irgendwie… nun ja, nicht so reißerisch.
Aber darum geht es hier ja auch gar nicht!
Heute morgen habe ich den untenstehenden Artikel in einer österreichischen Tageszeitung gefunden und es geht mir hier gar nicht darum, dass wir endlich eine Goldmedaille in einem alpinen Bewerb geholt haben, sondern darum, wie sehr sich SW bzw. Star Wars Begriffe mittlerweile (oder immer noch?) in unsere Alltagssprache eingeprägt haben und das, obwohl der titelgebende Film inzwischen fast 30 Jahre alt ist.

Happy Birthday ESB!