Das war’s dann wohl!

Nachdem sich das Jahr 2010 rapide seinem Ende entgegenneigt und ich nicht damit rechne, dass in den kommenden drei Tagen – was Star Wars betrifft – noch bahnbrechende neue Ereignisse auftreten werden halte ich dies für eine passende Gelegenheit, um eine persönlichen Rückblick auf mein SW Jahr 2010 zu ziehen.

Da trifft es sich insofern ganz gut, als dies auch das fünfte Thema der KUB ist, wobei ich das mit dem Rückblick zugegebenermaßen etwas frei interpretiere, denn eigentlich lautet das Thema: „Die schönsten/besten/traurigsten/wasauchimmer Momente in Star Wars“. Ich schränke das halt auf die letzten 12 Monate ein…

Wundert Euch also nicht, wenn Ihr bei Lichtschwert und graval eine etwas andere Herangehensweise an dieses Thema vorfindet!

Doch genug der Einleitung, hier sind also mein 10 schönsten/besten/traurigsten/wasauchimmer Momente in Star Wars des Jahres 2010:

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A good heart…

Ja, ich weis, ich bin spät dran und nun schon drei Folgen hinterher! Dabei ist es ja gar nicht so, dass ich nichts schreiben will, aber ich komme momentan  einfach zu gar nichts. Es ist nur irgendwie beruhigend zu sehen, dass es anderen auch so geht. Also liegt es vielleicht doch nicht nur an mir…

Aber darum geht es hier ja eigentlich gar nicht…

Die Folge „Bounty Hunters“ beginnt mit einer kurzen Einblendung, die an Akira Kurosawa erinnert, jenen japanischen Regisseur, dessen Werke großen Einfluss auf GL hatten, als er begann das Skript für Episode IV zu entwickeln. Diese Folge ist angeblich eine recht direkte Hmage and einen seiner Filme. Nun, ich kann dazu wenig sagen, da mich Samuraifilme  (eben „Die sieben Samurai“) nicht sonderlich interessieren und ich Western (in diesem Fall das amerikanische Remake „Die glorreichen Sieben“) grundsätzlich nicht ausstehen kann. Mich hat diese Episode eher an „Das große Krabbeln“ erinnert, was immer das jetzt wieder über mich aussagen mag…

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Noch ’ne Liste…

Nachdem wir schon bei Listen sind, schicke ich gleich noch eine hinterher:

Wenn auch etwas spät (normalerweise macht man sowas am Ende eines Jahres quasi also Vorschau, spätestens jedoch zu Beginn eines solches), nachfolgend nun eine Liste jener Dinge aus dem Star Wars Universum auf die bzw. über die ich mich 2010 am Meisten freue:

1. Star Wars in Concert:

Nachdem ich aus familiären und finanziellen Gründen nicht zur Celebration V nach Florida fliegen kann, freue ich mich umso mehr, am 3. April im Londoner O2 dieser Veranstaltung beiwohnen zu können. 2 Stunden lang das Beste aus den SW Soundtracks und Gänsehaut pur…

2. The Force Unleashed II:

Ich hoffe wirklich, dass auch der zweite Teil für die Wii erscheinen wird und nachdem der Boss von Lucasarts in einem Interview angekündigt hat, dass man nur die Versionen für die PS3 und die XBox 360 „inhouse“ entwickeln und die Portierung „für die anderen Plattformen“ außer Haus geben wird, hoffe ich, dass die Wii zu diesen „anderen Plattformen“ gehört.

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Na toll, ich bin böse!

So, da habe ich es nun endlich geschafft, „The Force Unleashed“ fertigzuspielen und was passiert mir da?

Ich erwische das „Dark Side“ Ende und finde mich als eine Art Aushilfs-Darth Vader wieder!!!

Dabei kann ich gar nichts dafür. Wie Meister Yoda zu Luke schon auf Dagobah bezüglicher der Dunklen Seite sagte: sie ist schneller, leichter, verführerischer! Was sollte ich denn bitte tun, wenn der schwer deformierte Ex-Anakin plötzlich wieder aufersteht und sich mir in den Weg stellt? Das was wohl jeder von uns in so einer Situation tun würde: ihn mit Sith Blitzen grillen und mit dem Laserschwert zu Klump schlagen, was denn sonst! Wer kann denn damit rechnen, dass der Imperator gleich so sauer wird und die „Rogue Shadow“ in den Thronraum zieht und dort hochgehen lässt?

Und jetzt? Habe ich sicher bald eine Klage von Lucasfilm am Hals, die jetzt die OT komplett neu drehen müssen, da Vader tot ist und es keine Rebellion mehr geben wird. Und ich werde den Rest meines Lebens damit verbringen, ohne Bezahlung Retcons für all die EU-Bücher, Comics und Spiele zu schreiben, die nun nicht mehr Canon sind!

Wirklich super!!!

Auf der anderen Seite nimmt man, wenn man das Spiel neu beginnt, sämtliche Machtkräfte, die man in der „ersten Runde“ gesammelt hat mit, das heißt, durch die ersten beiden Leveln zu spazieren war praktisch das reinste Vergnügen. Hier ein bisschen Force-Push, da ein paar kleine Sith Blitze und dort ein paar Typen durch die Wand schleudern und schon kommt man weiter. So lasse ich mir die Dunkle Seite gefallen!

Und wenn ich das nächste Mal auf den Todesstern komme, grille ich Palpatine, das verspreche ich!

Lapti Nek is back

Schön langsam komme ich bei „The Force Unleashed“ (dem Spiel) ein bisschen weiter. Derzeit bin ich zum zweiten Mal auf Felucia, um Bail Organa, Maris Brood und ihren Rancor zu suchen. Macht ziemlich Spaß – vor allem diese Sith-Blitze gefallen mir. Recht böse!

Juno Eclipse trägt übrigens im Spiel (zumindest auf der Wii) im Gegensatz zum Comic nicht bauchfrei! „Nur“ ein enges, recht tief ausgeschnittenes, ärmelloses Shirt. Besser als nichts!

Aber darum geht es hier ja eigentlich gar nicht!

SW Fans, die ROTJ noch vor der Special Edition gesehen haben erinnern sich möglicherweise noch an die „Max (ich bin kein blauer Elefant!) Rebo Band“ mit ihrer unvergleichlichen Sängerin Sy Snootles, die in Jabbas Palast ein Lied namens „Lapti Nek“ zu besten gegeben haben:

„Lapti Nek“ ist huttesisch und heist auf englisch „Work it Out“, wie ich von Wookiepedie gelernt habe.

Das Lied ist im Disco Stil der späten 70er, frühen 80er gehalten und hat mir immer besser gefallen, als das mehr jazzige „Jedi Rocks“ aus der Special Edition. Und – da ich den Soundtrack zu ROTJ nur auf LP habe und keinen Plattenspieeler mehr besitzt – habe ich es auch schon lange nicht mehr gehört. Ja ja, ich weis, auf YouTube kann man es finden – wer es nicht kennt – HIER – ist es. Anhören und anschauen!

Jedenfalls treffe ich (als Starkiller) in TFU gerade nochmals in Nar Shadaa ein, um General Kota zu suchen (dies ist übrigens eine Abweichung zum Buch und zum Comic, wo sich der blinde Jedi in einer Bar auf Bespin besäuft), als ich am Eingang der Bar jenes vertraute Lied wieder einmal höre.

So hielt ich ein paar Augenblicke mit dem Abschlachten des dortigen Abschaums (=O-Ton des Spiels) inne, um mich an den Klängen der Max Rebo Band zu ergötzen. Diese scheinen übrigens aus der Juke-Box zu kommen, denn sehen tut man die Typen nicht. Und wenn, dann hätte ich sie am Leben gelassen. Ehrenwort!

Jedenfalls schön, dass das Lied auf diesem Weg wieder in das SW Universum zurückgefunden hat!

The Force Unleashed (Roman) – Review

So, über die Feiertage bin ich endlich dazu gekommen, den Roman zu „The Force Unleashed“ fertig zu lesen. Hier ist, was mir dazu einfällt:

Also zunächst ist das Buch keine Lösungsbeschreibung für das Videospiel! Ich bin mit letzterem noch nicht sehr weit gekommen, was einerseits daran liegt, dass ich kein besonders guter Spieler bin und nur recht langsam vorankomme und andererseits TFU kein Spiel ist, das man vor den Augen seiner Kinder spielt (zumindest nicht, wenn sie so jung sind wie meine). Das hat zur Folge, dass ich eigentlich nur zum Spielen komme, wenn die Kinder schon im Bett sind, meine Frau nichts im Fernsehen findet (die Wii hängt an unserem „Hauptfernseher“) und ich nicht zu müde bin, um noch eine Zeitlang mit der Macht zu spielen – eine Konstellation, die nur recht selten eintritt.

Aber zurück zum Thema: jedenfalls ist das Buch nicht im Stil von „Starkiller lief einen Gang hinunter bis er auf eine Gruppe von Sturmtruppler traf. Den ersten packte er mit der Macht und schleuderte ihn nach links gegen einen Energieumwandler, die nächsten beiden links davon tötete er mit Machtblitzen und die übrigen erledigte er, indem er zunächst sein Laserschwert von links nach rechts und dann in einem engen Bogen nach oben schwang und sie damit zerteilte. Dann lief er weiter bis er zu einer Abzweigung kam und den linken Gang hinunterrannte, bis er auf ein Panzerschott traf…“

Tatsächlich beschreibt der Autor Sean Williams die Kampfszenen relativ kurz und eben nicht so, dass man daraus direkte Schlüsse auf die Vorgehensweise im Spiel ziehen könnte. Überhaupt muss man ihm zugute halten, dass er für ein Spiel, dessen hauptsächliches Ziel darin besteht, Menschen, Aliens, Roboter und Gegenstände zu töten, zu vernichten und auf möglichst vielfältige Art und Weise zu zerstören ziemlich viel an „Handlung“ in das Buch einbringt und auch versucht, die Gedanken der Hauptpersonen nachzuvollziehen.

Was die Handlung selbst betrifft, so unterscheidet sich diese doch in einigen Punkten von jener des gleichnamigen Comics (mangels ausgiebiger Spielerfahrung derzeit meine einzige Referenz): Starkillers erster Besuch auf Raxus Prime und seine Konfrontation mit Kazdan Paratus und seinen Horden fehlt komplett. Im Comic ist auch die Sequenz mit der Zerstörung des Weltraumlifts auf Kashyyyk nicht enthalten, ebenso fehlen bei seinem zweiten Besuch auf Raxus Prime die Szenen, in denen PROXY vom Kern des Planeten „entführt“ wird und Starkiller gegen eine Horde von Droiden kämpfen muss, um ihn zu befreien. Auch die Ankunft von Juno und dem Lehrling auf dem Todesstern ist etwas anders als im Buch. Dafür „stirbt“ PROXY im Buch wirklich und wird nicht, wie im Comic wiederbelebt.

Und dass die Handlung in letzterem in verkürzter Form wiedergegeben wird,  überrascht aufgrund der unterschiedlichen Längen der beiden Werke (130 Seiten zu mehr als 400 Seiten) letztlich nicht wirklich.

Der Hauptkritikpunkt, den ich an dem Buch üben muss ist sein Stil, wobei ich nicht sagen kann, ob dies auf Sean Williams, oder auf den deutschen Übersetzter zurückzuführen ist (ich vermute stark letzteres), auf jeden Fall aber auf den Lektor. Ich habe in dem Buch mehrere Tipp-, Rechtschreib- und Grammatikfehler gefunden und ich bin niemand, dem so etwas leicht auffällt. Teilweise enden Sätze in der Mitte. Es stört mich nicht, das Wort „herunterschubsen“ in einem Schulaufsatz zu lesen, bei einem (vermutlich) lektorierten Buch tut es das jedoch sehr wohl! Und das sind nur ein paar Beispiele für den doch eher unbeholfenem Stil, in dem das Buch geschrieben (oder eben „nur“ übersetzt) ist!

Die Frage ist, wie mir das Buch gefallen hätte, hätte es den ganzen Hype um das Spiel nicht gegeben und wäre es eben „nur“ ein weiteres SW Buch wie so viele andere gewesen. Zweifellos bringt es die Saga im Ganzen weiter und bindet die PT und die OT näher zusammen. Trotzdem wirft es aus meiner Sicht auch einige Fragen und vielleicht auch Probleme im Zusammenhang mit der gesamten „Continuity“ auf, wie etwa jene, wieso man die Machtkräfte, die hier eingesetzt werden (eben „Force unleashed“) in den Filmen nie gesehen hat (tatsächlich geht das was Starkiller hier mittels der Macht ausführt weit über alles hinaus, was Yoda oder auch der Imperator jemals vollbringen konnten). Auch erscheint mir der Wechsel von Starkiller von der Dunklen- auf die Helle Seite der Macht doch etwas zu einfach erfolgt zu sein, für jemanden, der sein Leben lang nur den Weg der Sith kannte. Doch das sind wohl eher Punkte, die man dem Erfinder von TFU Hayden Blackman ankreiden müsste und nicht Sean Williams, der hier wohl „nur“ der Chronist war.

Alles in Allem ist TFU ein Buch, das man als SW Fan wohl gelesen haben sollte (weil es irgendwie dazugehört), das aber (speziell wenn man das „dahinterliegende“ Spiel außer Betracht lässt) eher nicht zu meinen Lieblingsbüchern aus dem SW Universum gehört, da es mir einfach zu sehr „over the top“ ist, was den Einsatz der Machtkräfte betrifft.

Gezeichnet für’s Leben

OK, bevor das hier zu einem reinen CW Blog verkommt, nun zu etwas komplett anderem:

The Force Unleashed

Genauer gesagt zu dessen Comic Adaption, die als „Graphic Novel“ vermarktet wird, wobei ich jetzt nicht sagen könnte, ob das nun nur ein anderer Name für das Gleiche ist, oder ob es zwischen einem Comic und einer „Graphic Novel“ einen inhaltlichen Unterschied gibt. Vielleicht klingt ersteres aber auch nur zu sehr nach Mickey Maus?!

Aber darum geht es ja eigentlich gar nicht! Jedenfalls fühle ich mich nach dem zweimaligen Lesen eben dieser gezeichneten Version des Spiels körperlich und geistig in der Lage, darüber ein paar Worte (und auch Bilder) verlieren zu können:

Die Story: ich denke, die Grundzüge der Geschichte sind jedem, der sich ein bisschen mit SW beschäftigt bekannt. Das Comic wird (zumindest zu mehr als der Hälfte der Geschichte) aus der Sicht von PROXY, dem Droiden von Starkiller (eben dem Schüler) erzählt, der (PROXY, nicht Starkiller) in der Lage ist, mittels eines „Hologrammfeldes“ seine Gestalt zu verändern (besser gesagt, sich eine andere Gestalt quasi wie einen Mantel umzuhängen). In diesem Status ist er auch in der Lage, Botschaften der Personen, deren Form er sich gegeben hat zu überbringen. Der Vollständigkeit halber: der Rest der Geschichte wird von Juno Eclipse erzählt.

Die Story beginn 17 Jahre nach ROTS, also 2 Jahre vor den Ereignissen von Episode IV und somit auch nicht (wie ich eigentlich erwartet hätte) mit den Szenen auf Kashyyyk, als Vader einen kleinen Buben trifft, der offensichtlich sehr stark in der Macht ist. Diese Geschehnisse kommen in der Geschichte vor – allerdings erst in der Mitte.

Ohne zu viel verraten zu wollen kann man das, was in TFU passiert durchaus als episch für die SW Saga bezeichnen – sie verändern den Blickwinkel mit dem man Episode III, vor allem aber ANH sieht und werden (bzw. müssen eigentlich) Einfluss auf alle weiteren Gesichten haben, die in jener Ära noch erzählt werden und die sich auch nur ansatzweise mit der Entstehung der Rebellion befassen.

Die Umsetzung: ich muss zugeben, dass ich kein großer Comic Fan bin. Natürlich habe ich als Kind die Disney (lustige Taschenbücher et.al.) gelesen und später MAD, aber die diversen Spider-, Bat-, X-, Super- und sonstige Männer sind weitgehend spurlos an mir vorüber gegangen (Supergirl fand ich nett, aber auch das vor allem aufgrund ihres Kleides). Was ich aber sagen kann ist, dass mir jene Geschichten, die eher „naturgetreu“ und genau gezeichnet sind besser gefallen, als solche, in denen mehr, nun ja, sagen wir angedeutet als wirklich gezeichnet wird. Insofern halte ich die „Legacy“ Serie für ziemlich gut umgesetzt (nicht nur was die Zeichnungen betrifft) und demgegenüber „Dark Empire“, in dem man die Figuren tw. eher anhand ihre Kleidung als ihrer Gesichter identifizieren kann für nicht wirklich gelungen. TFU liegt zwischen diesen beiden Polen, definitiv jedoch näher bei Legacy, auch wenn es dieses, was die Qualität der Zeichnungen betrifft mMn nicht wirklich erreichen kann. Aber es genügt, dass man jene Figuren, die man kennt auch als solche erkennen kann:

Eine uns nicht ganz unbekannte Prinzessin

Und es scheint eine Eigenart vieler Comicbücher zu sein, dass Männer grundsätzlich mit einem Körperbau wie Schwarzenegger und Frauen mit einer Figur wie Pamela Anderson dargestellt werden.

Hüfthosen – auch im Weltraum in Mode!

Auffälligkeiten: etwas, das mich seit ROTJ wundert, ist die fast schon masochistische Selbstverständlichkeit mit der sowohl Vader als auch der Imperator zur Kenntnis nehmen, dass der jeweils andere einen vernichten will. So reagiert Palpatine durchaus unaufgeregt, als er erfährt, dass sein Schüler sich selbst wiederum einen solchen angelacht hat, um seinen Meister zu vernichten und dieser hat dann auch überhaupt keine Hemmungen Starkiller aufzufordern Vader abzumurksen. Trotzdem bleiben die beiden auch hier am Ende wieder zusammen. Ein seltsames Paar, oder wie Shaak Ti es so treffend ausdrückte: „The Sith always betrayed one another!“

Auch ist mir Vader in keiner anderen SW Geschichte bisher derartig BÖSE erschienen. Klar, er hat nach Belieben imperiale Offiziere erwürgt, er hatte keinerlei Skrupel seine eigene Tochter (auch wenn er dies damals noch nicht wußte) und ihren Liebhaber zu foltern, ja er hat seinem Sohn sogar die Hand abgeschlagen. Trotzdem, irgendwie erschien mir Vader immer eher als drohende-, als als tatsächlich bösartige Gestalt. In TFU gibt es ein paar Bilder, die zeigen, dass Vader seinen Schüler, von Kindheit an durch Angst und Gewaltanwendung „erzogen“ hat, einerseits um seinen Willen zu brechen, andererseits aber durchaus auch aus persönlicher Befriedigung an dessen Leiden. Und er geht mit Starkiller durchaus nicht zimperlich um:

Die Dolchstoßlegende

Was dieser letztlich nicht einfach so auf sich sitzen lassen kann:

Stört’s wenn ich rauche?

Gerade in Anbetracht von „Clone Wars“, in der Anakin (zumindest bisher) als DER Held der Republik darstellt wird fällt es schwer, diesen Mann mit dem Monster in Beziehung zu bringen, zu dem er offensichtlich wird. Am ehesten assoziiere ich noch jene Szene am Ende von Episode III, als Anakin (eigentlich schon Vader), bereits halb verbrannt Obi Wan sein verzweifeltes „ICH HASSE DICH!“ entgegenschleudert.

Der einzige wirkliche Schwachpunkt ist für mich die Gestalt der Maris Brood. Sie ist zunächst irgendwie böse, wird dann von Shaak Ti bekehrt und nach deren (Achtung SPOILER!) Tod wieder irgendwie böse. Und dann verschwindet sie einigermaßen abrupt aus der Geschichte. Irgendwie eine unnötige Figur, aber vielleicht hat GL ja noch etwas mir ihr vor?! Womit wir schon beim letzten Punkt sind:

Und wie geht’s weiter: das Ende lässt etliche Möglichkeiten offen, die Geschichte weiterzuspinnen. Auch wenn eine direkte Fortsetzung eher unwahrscheinlich ist, gibt es doch noch genügend Figuren, über die mehr erzählt werden kann. Neben der bereits angesprochenen Maris Brood, ist das vor allem Juno, PROXY und natürlich die „Gründerväter“ der Rebellenallianz, allen voran Bail Organa und seine Tochter.

Und es ist ja auch nicht ganz unwahrscheinlich, dass wir der einen oder anderen Figur in der „realen“ SW Serie (ab 2011?) wieder begegnen werden.

iPhone unleashed – Teil 2

Hier nun wie versprochen, der zweite Teil der Reviews von „The Force Unleashed“ in der iPhone Version.

Zunächst zur Handlung: ich habe bisher das Comic gelesen (und werde dazu auch noch meinen Senf geben) und soweit ich weis, hält sich dieses ebenso wie der Roman (im Gegensatz zu den verschiedenen Adaptionen von „Schatten des Imperiums“, bei denen das Buch, das Comic und das Spiel die Geschichte aus jeweils einem anderen Blickwinkel erzählen) recht eng an jene Version (bzw. jenes Ende) des Spiels, das als „Canon“ gesehen wird.

Wenn dem also so ist, so ist das iPhone Spiel nur vage an die Handlung aus Roman und Comic angelehnt. Zwar werden einzelne Dialoge wörtlich übernommen, einige Teile der Handlung fehlen jedoch komplett oder werden nur in stark verkürzter bzw. vereinfachter Form wiedergegeben. Gut, aber das sind eben die Kompromisse, die ein Spiel, das einige MB groß ist, gegenüber einer Version macht bzw. machen muss, die (vermutlich) ein hundertfaches dieser Kapazität in Anspruch nimmt, bzw. einem Roman mit mehreren hundert Seiten.

Die Grafik ist aus meiner Sicht durchaus OK, wenn auch natürlich nicht mit jener einer Playstation 3 oder einer Wii vergleichbar (siehe auch die Fotos weiter unten).

Zum Schwierigkeitsgrad: derer gibt es zwei, wobei ich das Spiel bisher nur in der einfacheren Stufe probiert habe, ich kann also nicht sagen was sich in der zweiten Stufe ändert. In dieser ersten (als „normal“ bezeichneten) Stufe ist das Spiel nicht allzu schwer. Es ist zwar möglich zu sterben, aber es ist nicht ganz einfach. Mit jedem neuen Kapitel (so heißen die Level hier) wird es etwas schwieriger, dafür erhält man auch neue Fähigkeiten, die man zu Beginn einüben kann. Die Herausforderung besteht dann darin, für den jeweiligen Gegner jene „Machtspielchen“ (oder auch Kombinationen davon) einzusetzen, die ihm am meisten zusetzen (also ihn z.B. zunächst mit der Macht zu packen und anschließend einen Abhang hinunter zu schubsen). Am Ende jedes Kapitels wartet eine Art „Boss“, den man in mehreren Durchgängen besiegen muss, wobei auch das keine elementare Herausforderung darstellt.

Wie bereits geschrieben braucht man Starkiller selbst nicht zu steuern, was mir sehr entgegenkommt, da ich sonst die Tendenz habe, meine Figuren ständig irgendwo herunter plumpsen zu lassen. Die einzelnen Machtkräfte werden durch Symbole auf den Touchscreen gezeichnet, entweder mit einem oder mit zwei Fingern.

Die geringe Schwierigkeit trübt den Reiz des Spiels etwas, das interessanteste ist wohl (wie auch auf den anderen Plattformen) das „kicking butt with the Force“, also das Herumschleudern seiner Gegner.

Der Preis im AppStore ist € 7,99.

Fazit: als Star Wars Fan ist es ja fast Pflicht dieses Spiel zu kaufen und ich bin auch nicht unzufrieden damit, für alle anderen ist die doch eher geringe Interaktion, die der Spieler mit „seiner“ Figur hat, sowie die „Leichtigkeit“ des Spiels möglicherweise nicht gerade Begeisterungserweckend.

Hier nun noch eine Reihe von Screenshots:

Der Opening Crawl ist wieder da – und gar nicht mal schlechter als in den Filmen
Noch nicht ganz fertig, aber bis zu ANH sind es ja auch noch zwei Jahre
Ein Sith Lord – etwas pixelig
Die „Rogue Shadow“ – Starkiller’s Schiff – im Hangar des Todessterns. Hier wird einige Zeit später der Falke parken!
Juno Eclipse – man beachte das Dekoltee!
Ein Sith Schüler beim Training (dieses Symbol dient dazu, einen Gegenstand aufzuheben!)
Speed Dating a’la Star Wars
Do not hesitate, show no mercy!
Und schwupps…
General Kota..etwas indisponiert…
Anflug auf Felucia
His Master’s voice
Shaak Ti – für eine Frau in ihren 40ern immer noch verdammt heiß!
Was General Grievous und Darth Vader nicht gelungen ist, habe ich vollbracht: Shaak Ti ist tot!
Am Strand von Kashyyyk
Diese Frau kennen wir von irgendwo?!
Von Leia’s Charme bezirzt befreien wir ein paar Wookies!
Der Danke der Prinzessin wird mir ewig hinterherschleichen!

iPhone unleashed (Teil 1)

Habe nun seit ein paar Tagen die iPhone Version von „Force Unleashed“, daher nun ein erster kurzer Zwischenbericht (ein detaillierterer Review mit Screenshots folgt – daher auch „Teil 1“ 😉

  • Grafisch ist das Spiel aus meiner Sicht gut gelungen (wobei mir aber auch ehrlicherweise großteils die Vergleiche aus anderen iPhone- bzw. Handyspielen fehlen). Aber man erkennt die Figuren als solche, kann sie voneinander unterscheiden und identifiziert auch Löcher im Boden eindeutig als solche.
  • Wie vermutlich bekannt, steuert man die Figur des geheimen Schüler (der nun „Starkiller“ heißt – wer die Historie der Entstehung von Episode IV kennt, dem sollte der Name entfernt bekannt vorkommen) nicht direkt – er läuft von alleine – sondern kann sich darauf beschränken seine Gegner mit irgendwelchen Dingen zu bewerfen, oder sie irgendwohin zu deppern.
  • Dies erfolgt indem man mit dem Finger verschiedene Symbole auf das Display „zeichnet“, die einem Großteils vorgezeigt werden und die man sich zum Teil aber auch merken muss.
  • Obwohl diese Art der Steuerung durchaus interessant ist (ein Gamepad würde sich am iPhone wohl nicht so toll machen), ist das aus meiner Sicht auch der größte Nachteil des Spiels auf dieser Plattform. Speziell wenn einen mehrere Gegner gleichzeitig bedrängen, ist man vollauf damit beschäftigt, wie irre Symbole zu zeichnen und verpasst damit teilweise was als Folge daraus auf dem Bildschirm passiert (eben das Werfen und das Deppern), weil die Symbole bzw. der eigene Finger das Display verdecken.
  • Juno Eclipse (die Pilotin und spätere Freundin von Starkiller) hat ein ziemliches beeindruckendes Dekoltee (das erkennt man selbst auf dem iPhone Schirm). Allzuweit nach vorne beugen sollte sich die Dame also nicht! Dass der Imperator sowas erlaubt?

Wie gesagt eine ausführlichere Beschreibung folgt und abgesehen davon hoffe ich immer noch, das Spiel samt zugehöriger Wii zum Geburtstag zu erhalten. Sind eh nur mehr ein paar Wochen!

Wessa back!

Nach all den Demütigungen, die die SW Saga in den letzten Wochen hat hinnehmen müssen, indem wir von „Dark Knight“ von so ziemlich allen Listen (vielleicht mit Ausnahme von „Heißeste Weltraumprinzessin in einem knappen Badezweiteiler“) von Platz 1 verdrängt wurden, freue ich mich berichten zu dürfen, dass die Romanadaption von „The Force Unleashed“ auf dem höchsten Platz der Bestsellerliste der New York Times eingestiegen ist. Und dies ist das erste Mal, dass einem Buch zu einem Computerspiel so etwas geglückt ist!!!

WOW, sind wir gut!!!

OK, nachdem in diesem Buch angeblich auch eine (nämlich die nach Lucasfilm einzige dem Canon entsprechende) Lösung des Spiels beschrieben ist, werden sich Viele das Buch auch vor diesem Hintergrund gekauft haben, aber wie heißt es so schön:

Das Ziel ist das Ziel, nicht der Weg!