Perfekt, bis auf die gelben Augen

Vergleicht man „The Lawless“ mit dem, was man uns noch vor einigen Wochen vorgesetzt hat, so hat man den Eindruck, als handle es sich dabei um zwei komplett verschiedene Serien. Zwischen den Abenteuern von Frosch Gascon und Darth Mauls‘ Machenschaften auf Mandalore liegen nicht Welten sondern Galaxien.

Diese Episode ist – und das traue ich mich vier Folgen vor dem Ende schon zu sagen – die beste dieser Staffel, wenn nicht sogar der gesamten bisherigen Serie! Es ist schwer, diese Geschichte mit der von Mortis zu vergleichen und dementsprechend schwierig ist es zu entscheiden, welche der beiden besser ist, aber eines kann ich in jedem Fall sagen: „The Lawless“ ist praktisch perfekt! Bis auf eine Kleinigkeit (dazu kommen wir noch)!

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Mit Bomben und Granaten

Mit „Shades of Reason“ liefert die Serie die bisher beste Folge dieser 5. Staffel (die übrigens diesmal nur 20 anstelle der sonst übrigen 22 Folgen lang ist) ab. Ich habe jedoch die starke Vermutung, dass die kommende Episode dies noch toppen könnte.

In Summe gibt es recht wenig, das an dieser Folge auszusetzen wäre:

Wie schon in der Vorwoche hat man auch diesmal ziemlich viel Handlung in die knapp 22 Minuten gequetscht, was zur Folge hat, dass speziell die Szenen am Beginn, als Maul, Opress und ihre Gangsterbande aus Pykes und Black Sun Anschläge und Überfälle auf verschiedene Orte der mandalorianischen Hauptstadt Sundari verüben ein wenig „unfertig“ und irgendwie nicht richtig „ausbalanciert“ wirken. Meiner Meinung nach wäre es hier besser gewesen, diesen Abschnitt  mehr im Stil der Jedi Hinrichtungen nach Order 66 aus ROTS zu inszenieren, mit Szenen, die jeweils nur ein paar Sekunden lang sind und zeigen, wie Gebäude gesprengt werden und sich Menschen entweder auf der Flucht befinden oder bei den Anschlägen umkommen. Dies hätte die Intensität wohl noch gesteigert und dunkel ist diese Folge ohnehin schon.

Aber das ist im Prinzip Jammern auf hohem Niveau und diese „Schwäche“ im ersten Drittel wird durch den Kampf zwischen Maul und Vizsla im letzten Akt mehr als ausgeglichen.

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Die vier ???? und das geheime Lagerhaus

Als Kind las ich ein Zeitlang Enid Blytons‘ „Fünf Freunde“ Bücher, später dann „Die drei ???“ und wiederum später quasi deren deutschen Ableger „TKKG„.

„The Academy“ ist in vieler Hinsicht die Clone Wars Version dieser Jugend-Krimi Serien und daher bin ich der Meinung, dass diese Folge auch bei Kindern im Alter von rund 10 Jahren (oder vielleicht auch etwas älter) recht gut ankommen wird. Da meine Kinder noch nicht so gut Englisch sprechen, konnte ich es jedoch nicht selbst verfizieren.

Dave Filoni spricht in seinem Kommantar zu dieser Folge selbst von einer „Harry Potter Folge“ (und meiner Meinung nach hat die Musik in der Szene, als die vier Protagonisten mit dem „geborgten“ Gleiter herumkurven auch durchaus etwas Potter-artiges).

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Die große Eistee Verschwörung

Also irgendwie kommt die dritte Staffel von Clone Wars nicht so richtig in die Gänge. Auf den vielversprechenden Auftakt mit der Kamino Duologie folgte das Jar Jar Binks Desaster, die Lucas Familienschau und nun mit „Corruption“ eine Resteverwertung aus „Senate Spy“ und „Senate Murders“ – beides nicht unbedingt Höhepunkt der zweiten Staffel.

Und nach der „Girlgroup“ mit Ahsoka und Riyo ist nunmehr die nächste Generation der Star Wars Frauen am Werk: Padme und Satine.

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Ein Inspektor inspektiert

Ich muss zugeben, dass meine Erwartungen an „Senate Murders“ nach dem Titel (wir hatten in dieser Staffel doch schon eine Folge mit „Senate“ im Namen und die war ja nicht gerade einer der Höhepunkte der Serie), dem Lesen der Kurzzusammenfassung auf starwars.com und dem Ansehen des Trailers nicht allzu hoch waren.
Tatsächlich war die Folge dann aber gar nicht so schlecht, auch wenn sie es wohl nicht in meine Top 10 der 2. Staffel schaffen wird (aber die Chance auf Top 15 lebt).
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Politik und Intrigen

Bisher hat Lucasfilm sich geweigert, eine Timeline der Ereignisse von „The Clone Wars“ zu erstellen, was ich zum Teil verstehen kann, da man sich die Möglichkeit offen lassen möchte, im Laufe der Serie „Lücken“ zwischen schon vorhandenen Episode zu füllen, etwas das – wenn man den Gerüchten glauben will – in der dritten Staffel ein Thema sein wird.

Anhand gewisser Ereignisse aus dem EU kann man zwar schließen, wann eine bestimmte Episode im Laufe des dreijährigen Krieges angesetzt sein muss (so muss etwa der zweite Angriff auf Geonosis vor den Ereignissen der Medstar-Duologie stattfinden, da Barris Offee an deren Ende zum Jedi Ritter geschlagen wird und sie noch ein Padawan ist, als die Würmer ihr Gehirn befallen), aber im Grund lässt sich vieles nur erahnen.

Ich behaupte jedoch, dass die Geschehnisse von „Duchess of Mandalore“ relativ knapp vor „Hostage Crisis“ (letzte Folge der ersten Staffel) stattfinden.

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Spinnen! Warum müssen es ausgerechnet Spinnen sein?

„Voyage of Temptation“ wurde von Paul Dini geschrieben, was zwei Dinge fast schon garantiert:

  1. Es ist eine gute Folge (von Dini stammt immerhin auch meine Lieblingsfolge aus der ersten Staffel: „Cloak of Darkness“).
  2. In der Geschichte kommt (mindestens) eine interessante Frauenfigur vor.

Nun ja, beide Erwartungen wurden durchaus erfüllt!
Die Handlung setzt unmittelbar dort an wo „The Mandalore Plot“ aufgehört hat: die Herzogin Satine ist zusammen mit anderen Senatoren, die sich dem „Rat der neutralen Systeme“ angeschlossen haben auf dem Weg nach Coruscant, um ihr Anliegen dem Rat vorzubringen, was eine gewisse Parallele zu Padme darstellt, die etwas mehr als 10 Jahr vorher, ebenfalls auf dem Weg zum Zentrum der Galaxis war, nur dass Padme damals um Hilfe der Republik gebeten hat und Satine genau das nicht möchte.

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Ein seltsames Paar

Dies ist also die Geschichte (oder zumindest der Beginn davon), derentwegen sich Karen Traviss so öffentlichkeitswirksam in die Schmollecke zurückgezogen hat und keine Star Wars Romane mehr schreiben will.

Ich muss zugeben, ich kann dazu inhaltlich wenig sagen (den einzigen Traviss Roman, den ich bisher gelesen habe war die Adaption des Clone Wars Filmes) und ich weis auch nicht ob und in wie weit, die Ereignisse von „The Mandalore Plot“ den in den Büchern etablierten Canon über die Mandalorianer widersprechen, bzw. widersprechen werden.

Auch möchte ich an dieser Stelle nicht in die Diskussion einsteigen, ob GL nun das Recht hat, Geschehnisse, die im Expanded Universe bereits etabliert wurden in „seinen“ Werken abzuändern, nur weil SW seine Schöpfung ist. Ich habe dazu durchaus eine Meinung, aber dies ist nicht der Ort und nicht die Zeit um darüber zu reden.
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