Clone-Wars-Season-4-o-Meter

Hervorgehoben

Hier ist meine (subjektive) quantitative Bewertung der einzelnen Folgen der vierten Staffel von The Clone Wars. Als Referenz habe ich die 16. Episode der drittel Staffel – „Altar of Mortis“ – gewählt, die meiner Meinung nach bisher beste Folge der Serie.

Die jeweiligen detaillierteren Reviews befinden sich unterhalb dieses Posts!

Die Darstellung wird laufend ergänzt:

 

Auf Kuschelkurs?

Ich muss zugeben, dass mich der Titel zunächst Schlimmes befürchten ließ: „A Friend in Need“ klingt irgendwie nach einem Wohltätigkeitsdinner, das Padme für eine alte Schulfreundin gibt, die jetzt ein Waisenhaus in den untersten Ebenen von Corsucant leitet.

Tatsächlich war diese Episode jedoch eine der besten der vierten Staffel und das liegt nicht nur an dem wilden, hemmungslosen und minutenlangen Sex zischen Ahsoka und Lux Bonteri!

Ähm, nein! Es gab keinen Sex zwischen den beiden. Nicht wild, nicht hemmungslos und schon gar nicht minutenlang! Sorry, Leute!

Auf der anderen Seite,…wenn man Irvin Kershners’ Analogie heranzieht, laut der ein Kuss in Star Wars so viel bedeutet, wie eine Sexszene in anderen Filmen…Hm!?

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Alles wie gehabt!

Mit „Escape from Kadavo“ endet also die „Sklaverei Trilogie“ und ohne zu viel verraten zu wollen, lässt wohl der Title dieser Episode schon vermuten, dass die Geschichte wohl nicht in einem Desaster endet. Insgesamt boten dieses drei Teile einen durchaus nicht schlechten, wenn auch nicht herausragenden Handlungsbogen, der jedoch wohl besser in die erste oder zweite Staffel gepasst hätte, so wie die beiden Autoren Henry Gilroy und Stephen Melching es auch ursprünglich vorgesehen hatten, bevor entschieden wurde, ihre Geschichte nicht zu verfilmen. Daraufhin brachten sie diese als sechteilige Comiceihe heraus, die wiederum George Lucas auffiel (wer sagt denn, dass GL das EU ignoriert!) und dieser schlug vor, daraus doch ein paar Folgen für die CW Fernsehserie zu machen! Nett, nicht?

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Wo sind die Bänder?

Laut einer amerikanischen Kabel-TV Site war „Slaves of the Republic“ die Clone Wars Folge mit den zweitwenigsten Zusehern (nämlich 1,36 Millionen) seit Beginn der Serie. Es wäre interessant herauszufinden, welche Folge noch weniger gesehen wurde, aber nachdem die Seite die Ergebnisse nur tageweise anzeigt war mir der Aufwand (im Extremfall) alle 78 Folge einzeln durchzusehen und die Quoten zu vergleichen dann doch etwas zu hoch! Ich könnte mir aber vorstellen, dass die rote Laterne eine Episode aus der ersten Hälfte der dritten Staffel trägt (vergifteter Eistee vielleicht?)

Dabei ist diese Folge gar nicht schlecht, kein Höhepunkt der Serie zugegebenermaßen, aber da gab es schon wesentlich Langweiligeres!

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Finde die 10 Unterschiede

Das ist nun also die Verfilmung des Clone Wars Comics, die uns im Sommer angekündigt wurde: Henry Gilroys und Stephen Melchings sechs-teilige Serie „Slaves of the Republic“ von Ende 2008 / Anfang 2009. Wäre es nach mir gegangen, so hätte ich ein anderes CW Comic ausgewählt. Nicht, dass die Geschichte schlecht wäre – das ist sie nicht – aber irgendwie passt sie nicht so recht zum derzeitigen „Status“ der Serie. Aber vielleicht hat man auch nur nach einer Geschichte gesucht, die die drei Hauptfiguren – Anakin, Obi-Wan und Ahsoka – endlich wieder gemeinsam zeigen und da gibt es nicht so gigantisch viel Auswahl unter den Comics. Oder diese Trilogie ist eine Danksagung (eine Wiedergutmachung?) an Gilroy und Melching, die zu den „Main-Writern“ der dersten Staffel gehörten und die die Serie dann recht abrupt verlassen haben, was nicht unbedingt den Eindruck erweckt, dass ihr Abschied im Guten erfolgt ist.

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Nummer 21?

Wow, diesmal gibt es wirklich viel zu berichten! Und doch ist es gleichzeitig echt schwer über „Carnage of Krell“ zu schreiben, ohne zu viele über das Ende der Umbara Quadrologie zu erzählen und diejenigen zu „spoilern“, die die Folge noch nicht gesehen haben.

Beginnen wir also mit dem Unverfänglichen: diese Folge war nicht nur die beste dieses Vierteilers, sie war auch die beste der gesamten Staffel und steht sicherlich in den Top-10 der Serie überhaupt. Ähnlich wie die Mortis-Trilogie, ist diese Geschichte ein „Game-Changer“. Sehr vieles wird danach nie mehr so sein wie zuvor. Oder sollte es zumindest sein…

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Auf Umbara nichts Neues

„Plan of Dissent“, die dritte Folge der Umbara Quadrologie ist für mich die Schwächste der vier Episoden, was nicht bedeutet, dass sie wirklich schlecht ist, allerdings dümpeln die ersten zwei Dritteln etwas dahin und man erfährt nicht wirklich sehr viel Neues. So oft schon hatte die Serie Schwierigkeiten, die Handlung einer Folge in den 22 Minuten unterzubringen, hier wäre es meiner Meinung nach sogar möglich gewesen, die 4 Teile auf drei zu reduzieren.

Krell ist immer noch ein absolutes Ekel (wenn man das Ende berücksichtigt, sogar mehr als je zuvor) und Captain Rex ist mehr und mehr zerrissen zwischen seiner (zunehmend zerbröckelnden) Loyalität zu seinem Vorgesetzten und dem Versuch einen offene Aufstand seiner Soldaten zu vermeiden. In dieser Situation entscheidet er sich für die Variante, die wohl die meisten Personen in einer solchen „Sandwich“ Position wählen würden: tut was Ihr nicht lassen könnt, aber wenn Ihr erwischt werdet kann ich Euch nicht mehr helfen!

All das haben wir in den beiden vorangegangenen Folgen auch schon erlebt und auch wenn sich die Spannungen sowohl zwischen den Klonen und Krell als auch innerhalb der Klonkrieger selbst weiter aufbauen (Dogma wird zunehmend als zumindest verdächtig eingestuft), bringt uns die Folge in dieser Hinsicht keine wirklich neuen Erkenntnisse.

Und dennoch gibt es einige Dinge, die an dieser Folge durchaus interessant sind:

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Ein größerer Fisch

OK, das wird diesmal relativ kurz. Nicht, weil mir die achte Folge der vierten Staffel von Clone Wars nicht gefallen hätte, tatsächlich ist sie für mich sogar knapp die beste, sondern weil es über „The General“ relativ wenig zu sagen gibt, was ich nicht schon zu der Folge davor gesagt hätte.

Tatsächlich ist der Titel dieser Folge jedoch etwas irreführend: wer bei „The General“ erwartet hatte einen großen Auftritt von Pong Krell zu erleben, der musste nach diesen 23 Minuten zur Kenntnis nehmen, dass der Besalisk hier eine noch kleinere Rolle spielt als in „Darkness on Umbara“.

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Schluss mit Lustig

Nach den beiden eher humoristischen Folgen „Mercy Mission“ und „Nomad Droids“ kehrt Clone Wars nun mit „Darkness on Umbara“ wieder zum Motto der vierten Staffel – „Battle Lines“ – zurück. Und wie!

Vielfach wird darüber gesprochen, dass die Serie mit zunehmendem Fortgang dunkler wird. Nun, das trifft auf diese Episode (und wie ich annehme auch auf die abschließenden drei Teile dieser Quadrologie) in mehrfacher Hinsicht zu. Zu einen ist Umbara eine Welt, die sich in einem ständigen Halbdunkel – einem Zwielicht – befindet, was es nicht nur für die dort kämpfenden Klone, sondern auch für die Zuschauer schwierig macht Details zu erkennen, was aber gleichzeitig auch wieder einen besonderen Reiz dieser Geschichte ausmacht, denn man sieht die Gefahren meistens erst, wenn sie unmittelbar vor einem auftauchen und dann ist es meistens schon zu spät. Die Umbaraner selbst haben es hier etwas leichter, denn die können im ultravioletten Bereich des Lichtes sehen.

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Freunde – dreidimensional

Einen Teil des Humors der 80er Jahre Cartoonshow „Droids“ (Freunde im All) bestand darin, dass immer dann, wenn C-3PO sagte, dass etwas gleich passieren würde (oder auch nicht passieren würde) spätestens 2,5 Sekunden danach genau das Gegenteil davon eintrat. Ein Teil des Humors der Clone Wars Folge „Nomad Droids“ basiert auf eben diesem Prinzip. Mehr noch als die vorhergegangene Episode „Mercy Mission“ ist „Nomad Droids“ quasi eine 3D Umsetzung der damaligen Serie, man könnte auch sagen, eine Übertragung in die heutige Zeit, oder – liebevoll ausgedrückt – eine Hommage an „Droids“.

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Blaudomchen, der große, böse Wolffe und die 7 Aleena

Die Folge „Evil Plans“ aus der dritten Staffel von Clone Wars ist für mich bis heute die schwächste Episode der gesamten Serie. Für die, die sich nicht mehr erinnern, oder erinnern wollen: es geht darin um C-3PO und R2-D2, die ausgeschickt werden, um eine exotische Frucht zu kaufen. Zwischendurch gönnt sich R2 ein Ölbad und die beiden Droiden werden von Cad Bane entführt. Soweit, so schnarch!

Warum ich dieses Thema heute wieder aufwärme? Nun die Hauptfiguren in „Mercy Mission“ (wie auch in der nachfolgenden Episode „Nomad Droids“ sind eben diese beiden Droiden, was nun nicht gerade Gutes vermuten ließ.

Und doch hat diese Folge durchaus ihre Qualitäten, wenn man sie – um es frei nach Ben Kenobi zu sagen – von „einem bestimmten Standpunkt aus“ betrachtet. Weiterlesen