Das ist jetzt alles Canon, Mann!

Zu Zeiten als noch Dark Horse die Star Wars Comics herausbrachte war meine Herangehensweise immer die, dass ich alle Geschichten im Zweifelsfall als kanonisch angesehen habe, solange sie nicht explizit non-canon waren (wie etwa die Meisten der Tales Ausgaben). In vielen Fällen war dies auch recht einfach, da die Handlungen entweder lange Zeit vor oder lange Zeit nach den Filmen angesiedelt waren und selbst jene Hefte, die parallel (oder zumindest in zeitlicher Nähe zur PT oder zur OT) angesiedelt waren oft keine Figuren einhielten, die auch in den Filmen eine Rolle spielten. Insofern musste man sich nur selten die Frage stellen, ob man das, was man in den einzelnen Panels sah auch auf der großen Leinwand vorstellen konnte.

Beides ist mit den Comics, die Marvel seit Januar dieses Jahres unter dem Star Wars Banner herausbringt anders: diese Geschichten haben dieselbe Wertigkeit wie die Filme (oder wie die „Rebels“ Serie) und die Hauptfiguren sind überwiegend Personen, die wir seit fast 38 Jahren ziemlich gut kennen.

Werfen wir heute also einen Blick auf die bisher 4 Comic-Reihen, mit denen Marvel das Erbe von Dark Horse angetreten hat: Weiterlesen

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Was jetzt noch zu tun ist

Ich habe es hier in den letzten Monaten schon mehrfach angesprochen und ich tue es jetzt noch ein weiteres Mal (dann ist aber Schluss damit für die nächste Zeit – versprochen!): was „Rebels“ so interessant macht ist, dass die einzelnen Episoden weitgehend aufeinander aufbauen oder wenigstens Bezug aufeinander nehmen. Es gibt also keine wirklichen Story-Arcs (nicht einmal die Mehrteiler sind welche), sondern die gesamte  Staffel ist im Prinzip eine weitgehend zusammenhängende Geschichte.

Und so verwundert es auch kaum, dass nach diesen 13 Folgen viele der offenen Enden nun verknüpft sind.

Viele, aber lange nicht alle!

Werfen wir also einen Blick auf einige jener Themen, die in der kommenden zweite Staffel (wann immer diese auch starten wird) behandelt und vielfach auch abgeschlossen werden sollten. Die nachfolgende Aufstellung hat keine bestimmte Reihung, ich schreibe die einzelnen Punkte so auf wie sie mir einfallen:

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Level completed

Mit „Fire across The Galaxy“ endet also die erste (recht kurze) Staffel von Rebels, eine Folge, die im Vorfeld ihrer Ausstrahlung in den Medien doch recht massiv gehypt worden war und die meiner Meinung nach letztlich diesem Hype nicht wirklich gerecht wurde.

Bevor wir beginnen möchte ich noch vorwegschicken, dass dieser Artikel  eine Reihe von Spoilern enthalten wird. Wer es also irgendwie geschafft hat, bis hierhin nicht zu erfahren, wer Fulcrum ist oder wer in Staffel zwei nicht mehr dabei sein wird, der sollte nun demnächst mit dem Lesen aufhören, denn beides wird nachfolgend thematisiert werden.

Und noch Einiges mehr.

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Die Prioritäten von Fulcrum

OK, na gut! Gemäß allgemeiner Ansicht ist Fulcrum also doch Ashoka Tano. Diese allgemeine Ansicht wird zudem noch dadurch gestützt, dass die Dame, die in der französischen Fassung von Clone Wars Anakins Palawan ihre Stimme lieh vor Kurzem erklärte, dass sie Texte für einen Fulcrum „alias Ashoka Tano“ aufgenommen hat (und sich damit wohl nun sicher einen neuen Job wird suchen müssen).

So interessant es sicher auch sein wird zu sehen, wie sich die junge Togruta in den vergangenen 14 Jahren entwickelt und verändert (und damit nicht zuletzt auch die endgültige Bestätigung zu erlangen, dass sie Order 66 und die danach erfolgte Jedi Säuberung überlebt hat), so hätte ich es aus Sicht der gesamten Saga für die bessere Lösung gehalten, wenn sich Leia hinter Heras mysteriösem Informanten verborgen hätte.

Und da „Jedi Resolve“ als Folge relativ unspektakulär war, werden wir uns im Folgenden großteils Fulcrum widmen.

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In Memoriam Dick & Doof

Bevor wir beginnen ersuche ich Sie alle sich für eine Schweigeminute für Kommandant Cumberlayne Aresko und Taskmaster Myles Grint zu erheben. Die beiden waren vielleicht nicht die hellsten Kerzen auf der imperialen Torte, aber sie haben sich doch stets bemüht, die ihnen gestellten Aufgaben zu erfüllen, auch wenn diese Bemühungen kaum jemals von Erfolg gekrönt waren.

Dennoch trifft uns ihr plötzliches und unerwartetes Ableben in diesen schweren Zeiten besonders hart.

Danke, Sie dürfen sich jetzt wieder setzen!

Wir fahren nun mit unserem normalen Programm fort.

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Worum’s eigentlich geht steht gar nicht drin!

Ja, jetzt könnte ich mich hinstellen und behaupten: Hab ich’s Euch nicht gesagt? Da ich aber von Natur aus eher bescheiden bin tue ich das nicht, denn allzu schwer war es ja letztlich auch nicht zu erkennen, was in „Vision of Hope“ ans Licht kommt. Aber: Ich hab’s Euch gesagt!

Für alle, die berechtigterweise jetzt keine Ahnung haben, wovon ich rede, verweise ich auf meine Besprechung zu „Rise of the Old Masters“, mehr sage ich dazu aber auch nicht, denn ich möchte den großen Aha-Moment dieser Folge nicht spoilern. Und ich werde nachfolgend auch versuchen, um diesen Moment herumzuschreiben, auch wenn das heute dann vermutlich ein wenig kurz wird.

Für alle, die die Folge schon gesehen haben, bzw. wissen wovon ich gerade gesprochen habe, hier nur eine kurze Frage und damit legen wir das Thema dann auch schon zu den Akten, zumindest vorläufig: Welches Licht werfen die Ereignisse in dieser Folge wohl auf Fulcrum?

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Kein Bikini für die leider-nein-Jabba Skalvin

„Idiot’s Array“ war nicht nur was die Ausstrahlung betrifft der Nachfolger von „Path of The Jedi“, nein, auch was die Produktionsreihenfolge betrifft dürften diese beiden Episoden Nachbarn sein Das ist insofern bemerkenswert, als die beiden Folgen kaum konträrer sein könnten. Während „Path of the Jedi“ über weite Strecken episch und bedeutungsschwer war, so wirkt „Idiot’s Array“ über weite Strecken fast wie eine Star Wars Parodie. Etwas, das man auch bei „Robot Chicken“ oder in einem der Lego Specials sehen könnte.

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George? George… wer?

“The ones that I sold to Disney, they came up to the decision that they didn’t really want to do those. So they made up their own. So it’s not the ones that I originally wrote.”

Dieser Satz (und ich habe ihn hier bewusst auf englisch und nicht in einer der manchmal etwas unglücklichen deutschen Übersetzungen zitiert) sorgte in den letzten Tagen unter Star Wars Fans für eine gehörige Portion Aufregung.

Und warum auch nicht? Immerhin gibt der Schöpfer der Saga hier unumwunden zu, dass Disney, Kathleen Kennedy, J.J. Abrams oder wer auch immer seine Konzepte für die Sequel Trilogie einfach in die Mülltonne getreten und sich stattdessen etwas komplett Eigenständiges ausgedacht haben. Der „Maker“ und seine Vorstellungen ist also komplett außen vor, sein Vermächtnis mausetot und überhaupt: George Lucas, wer soll das sein?

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Es muss nicht immer episch sein

Einer der etwa 5 Millionen Gründe warum ich Star Wars liebe ist, dass etliche der Geschichten eine enorme Breite bzw. Tiefe haben, sei es weil die darin erzählten Ereignisse einen unmittelbaren Einfluss auf das Schicksal der Galaxis haben oder weil sie ins Herz dessen vorbringen was letztlich im Zentrum von SW steht: der Macht.

Die Mortis Trilogie aus Clone Wars ist wohl eines der besten Beispiele einer solchen epischen Geschichte, ebenso der die Serie abschließende Yoda-Arc, oder auch der Youngling 4-Teiler aus Staffel 5.

Die Episode „Path of the Jedi“ mit der die Serie aus der Weihnachtspause zurückkehrt, ist in vielerlei Hinsicht ebenfalls episch, ich frage mich jedoch, ob dies für eine Serie, dessen Fokus auf einer kleinen Gruppe Anti-Imperialer liegt, die versuchen zu überleben und vielleicht dem herrschenden System ein wenig Schaden zuzufügen wirklich notwendig ist.

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Angst führt zu Zorn, Zorn führt zu…Mama Fyrnock

Mit „Gathering Forces“ endet also die erste Hälfte der ersten Staffel von Rebels und die Serie geht in eine nicht allzu lange Winterpause. Gleichzeitig schließt diese Folge auch den ersten Zweiteiler der Serie ab, laut jüngsten Berichten wird auch das Staffelende selbst aus einem solchen bestehen.

Tatsächlich setzt die Folge nahtlos an jenem Punkt fort, an dem „Empire Day“ aufgehört hat: Hera und die Crew der Ghost sind mit Tseebo, dem zweitweise ge-/verstörten Rodianer auf der Flucht von dem Inquisitor und den imperialen Schergen.

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