Es muss nicht immer episch sein

Einer der etwa 5 Millionen Gründe warum ich Star Wars liebe ist, dass etliche der Geschichten eine enorme Breite bzw. Tiefe haben, sei es weil die darin erzählten Ereignisse einen unmittelbaren Einfluss auf das Schicksal der Galaxis haben oder weil sie ins Herz dessen vorbringen was letztlich im Zentrum von SW steht: der Macht.

Die Mortis Trilogie aus Clone Wars ist wohl eines der besten Beispiele einer solchen epischen Geschichte, ebenso der die Serie abschließende Yoda-Arc, oder auch der Youngling 4-Teiler aus Staffel 5.

Die Episode „Path of the Jedi“ mit der die Serie aus der Weihnachtspause zurückkehrt, ist in vielerlei Hinsicht ebenfalls episch, ich frage mich jedoch, ob dies für eine Serie, dessen Fokus auf einer kleinen Gruppe Anti-Imperialer liegt, die versuchen zu überleben und vielleicht dem herrschenden System ein wenig Schaden zuzufügen wirklich notwendig ist.

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Angst führt zu Zorn, Zorn führt zu…Mama Fyrnock

Mit „Gathering Forces“ endet also die erste Hälfte der ersten Staffel von Rebels und die Serie geht in eine nicht allzu lange Winterpause. Gleichzeitig schließt diese Folge auch den ersten Zweiteiler der Serie ab, laut jüngsten Berichten wird auch das Staffelende selbst aus einem solchen bestehen.

Tatsächlich setzt die Folge nahtlos an jenem Punkt fort, an dem „Empire Day“ aufgehört hat: Hera und die Crew der Ghost sind mit Tseebo, dem zweitweise ge-/verstörten Rodianer auf der Flucht von dem Inquisitor und den imperialen Schergen.

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Lichtschwert unleashed

OK, ich gehe davon aus, dass wir alle den Teaser mittlerweile mindestens 30 Mal gesehen haben. Falls nicht, holt das jetzt nach, ich warte hier solange.

Gut, also los:

Making Star Wars hatte mit seiner Beschreibung also recht und die andere Site (Badassdidgest?) lag falsch. Es gab kein „Wake up.“ Es gibt überhaupt keinen Dialog, nur eine Stimme aus dem Off und ich tendiere dazu zu glauben, dass diese eineinhalb Sätze im Film letztlich so gar nicht vorkommen werden. Das Internet ist sich nicht einig darüber, ob diese Stimme nun Benedict Cumberbatch gehört (mein Favorit, denn sowohl er als auch JJ haben mehrfach betont, dass er NICHT in TFA sein wird, was „from a certain point of view“ ja dennoch stimmt), oder Max von Sydow (glaube ich nicht, auch wenn es zu seiner angeblichen Figur passen würde) oder Andy Serkis. Nachdem die Stimme aber künstlich so befremdet ist, könnte es letztlich so ziemlich jeder gewesen sein, vielleicht mit Ausnahme von Ashley Eckstein (OMG – Ahsoka kommt nicht in Episode VII vor!).

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Meine Eltern und der Ro-bot

Das ist also der erste Zweiteiler von „Rebels“ und gleichzeitig der erste Cliffhanger in der Geschichte von Star Wars (ja, ich weiß, man könnte das Ende von ESB auch als Cliffhanger bezeichnen, aber eigentlich ist es keiner – zumindest nicht im klassischen Sinn).  Darüber hinaus setzt „Empire Day“ die Tradition der Serie fort (sofern man nach 6 Folgen überhaupt von einer Traditionen sprechen kann) uns in jeder Folge ein wenig mehr über eine der Figuren erfahren zu lassen.

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Die geheimnisvolle Ms. X

Ok, gehen wir das kurz durch: wir hatten Zeb und Ezra, dann Kanan und Ezra und nun Sabine und Hera. Damit hätten wir 3 aus 10 möglichen Paarungen der Crewmitglieder der „Ghost“ durch (3 aus 15 wenn man Chopper mitzählt, aber wer will das schon…).

War es im Interesse der Charakterentwicklung noch durchaus sinnvoll, Ezra mit seinem Zimmergenossen und später mit seinem Lehrmeister zusammenzuspannen, um deren Konflikte zu thematisieren, so wirken die Spannungen zwischen Hera und Sabine im vorliegenden Fall – „Out of Darkness“ schon ein wenig konstruiert. Aber das trifft auf so Manches in dieser Folge zu.

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Die Utapau Krise wird vorausgesetzt

Jetzt wissen wir also warum uns Lucasfilm die unfertigen vier Clone Wars Episoden gezeigt hat. Damit wir mehr über den Kyber Kristall erfahren und lernen was für Schaden dieser anrichten kann. Dieses Wissen ist nämlich für das Verständnis der Rebels Folge „Breaking Ranks“ nicht ganz unbedeutend, zumal in dieser nicht erklärt wird, warum der imperiale Frachter mit einer solchen Vehemenz in explodiert.

Schon kurz nachdem die vier „Crisis on Utapau“ Folgen auf der SW Homepage auftauchten hörte ich von verschiedenen Seiten, dass diese Kristalle wohl dafür verwendet werden sollten, dem Superlaser des Todessterns seine Wirkung zu verleihen. Ich tat dieses Gerücht damals als Unsinn ab und habe immer noch Schwierigkeiten es zu akzeptieren, auch wenn es nun tatsächlich so aussieht als würden diese Kristalle wirklich für die „ultimative Macht im Universum“ eingesetzt werden.

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Mumienjagd in der Spitze

Sieht man vom Ende der Droiden-Folge ab, in der Kanan auf Bail Organa trifft, so hielt sich  „Rebels“ bisher weitgehend aus den großen, bedeutenden Ereignissen der Galaxis heraus. Das macht aber nichts, denn immerhin geht es hier nicht um einen galaxisweiten Krieg, sondern um die langsame Entstehen von Widerstandszellen und wir sind auch nicht auf Coruscant sondern auf einem Hinterweltlerplaneten namens Lothal.

Diese scheinbare „Unbedeutsamkeit“ ändert sich mit der Folge „Rise of The Old Masters“ zumindest ein wenig, denn einerseits schlägt diese Folge eine Brücke zu den Klonkriegen und andererseits erleben wir hier die erste (und sicher nicht die letzte) Konfrontation zwischen den Rebellen und dem Inquisitor. Und so ist es durchaus passend (und ganz sicher kein Zufall), dass die um die Vader Szene verstärkte Premierenepisode  ausgerechnet wenige Tag vor dieser Folge ausgestrahlt wurde, denn diese zusätzlichen 56 Sekunden geben dem Handeln des Inquisitors eine zusätzliche Bedeutung.

Doch der Reihe nach…

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Das Into zum Intro

Heute reden wir über 56 Sekunden. So lange ist der zusätzliche Clip, den der Sender ABC als Teil seiner „Free-TV Premiere“ von „Spark of Rebellion“ zeigte. Und zwar ganz am  Beginn dieser Doppelfolge, noch bevor wir zum ersten Mal Ezras Turm sehen, quasi das Intro zum Intro.

Der Clip beginnt mit drei über- bzw. untereinander hergleitenden Sternzerstörern, eine praktisch identische Kopie der Szene aus Episode V als Han versucht nach der Flucht von Hoth den imperialen Streitkräften zu entkommen. Diese Bilder leiten in eine weitere ESB Referenz über, als man den überlebensgroßen Kopf von Darth Vader vor einem fast winzigen Inquisitor sieht (wobei aus der Szene nicht hervorgeht, ob dieser nun ebenfalls kniet oder nicht).

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Stormtroopers always miss

In der Folge „Evil Plans“ aus Staffel 3 von Clone Wars schickte eine ein wenig entnervte Padme C-3PO und R2-D2 aus, um einen Jogan Frucht zu erwerben, die auf Coruscant scheinbar recht schwer zu bekommen war. Die Folge zählt nicht unbedingt zu den dramaturgischen Höhepunkten der Serie.

In der Folge „Fighter Flight“ von Rebels schickt eine ein wenige entnervte Hera Ezra und Zeb aus, um eine Meiloorun Frucht zu erwerben, die scheinbar auf Lothal recht schwer zu bekommen ist, während man Jogan Früchte an jeder Straßenecke zum Kilopreis bekommt.

Zählt diese Folge nun zu den dramaturgischen Höhepunkten der Serie?

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Waffenschmuggel mit Star Tours 1.0

Zu den inhaltlichen Unterschieden zwischen Clone Wars und Rebels zählt auch, dass sich die Protagonisten von Ersterem im Prinzip nie über Geld, Nahrung oder andere lebenswichtige Ressourcen Sorgen machen mussten. Alles was sie brauchten wurde ihnen vom Jedi Orden oder dem Senat zur Verfügung gestellt (na gut, dafür mussten sie auch täglich in einem galaxisweiten Krieg kämpfen).

Der Crew der Ghost geht es ressourcenmäßig nicht ganz so gut, deshalb sind sie immer wieder auf das Ausführen von etwas unsauberen Aufträgenfür Cikatro Vizago angewiesen, um ein Auskommen mit dem Einkommen sicherzustellen. Wie auch in „Droids in Distress“.

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