Sitz! Platz! Flieg Starfighter!

„R2 Come Home“ ist der zweite Teil der abschließenden Trilogie über den jungen Boba Fett und seinen Rachfeldzug gegen Mace Windu.

Der eigentliche Held dieser Folge ist aber nicht der junge Klon, sondern ein Astromech-Droide.

Und ein Helm, den wir eigentlich schon vor langer Zeit gesehen haben und nun eigentlich doch nicht…

In „Death Trap“ (dem ersten Teil) wurden wir Zeuge, wie Admiral Kilian (ja, die humorlose Version des irischen Trolls) versucht hat die „Endurance“, einen Sternzerstörer der Venator Klasse auf dem Planeten Vanqor zu landen.

Hier sehen wir nun, dass ihm dies auch tatsächlich gelungen ist, wenn das Ergebnis auch noch durchaus Raum für Verbesserungen lässt. Und nein – Galen Marek hatte hier nicht seine Hände im Spiel, auch wenn die Szenerie so aussehen mag!

Eine harte Landung

Weiter erfahren wir, dass Mace Windu einen Astromechdroiden hat, der auf den Namen R8-B7 hört, was wieder einmal dem EU zuwiderläuft, da die R8 Serie erst einige Jahrzehnte später auf den Markt kommen wird, aber das hat GL ja auch bisher nicht gestört. Ferner ist dazu zu sagen, dass R8 weder wesentlich anders aussieht als R2 noch wesentlich intelligenter oder schneller zu sein scheint, wenn man bedenkt, dass er ja eigentlich schon 5 Generationen weiterentwickelt sein müsste. Wenn Apple so was machen würde (nicht mit jeder neuen Gerätegeneration auch ein völlig neues Design einzuführen – nicht Astromechdroiden zu bauen!), regt sich wieder die ganze Welt auf.

Ach ja, und R8’s Auge ist lila- scheinbar steht Mace auf diese Farbe.

2 Jedi und 2 Astromechs

Und weil wir gerade bei Astromechs sind: im Prinzip ist diese Folge eine „Lassie meets Star Wars“ Geschichte, in der R2 den Hund mimt, der sein Herrchen zu retten versucht. Das Ganze hat durchaus Witz und Charme, etwa als der kleine Droide Boba und seiner Gang alle möglichen Dinge entgegen schleudert, oder einen Gundark mit einem Starfighter durch die Gegend schießt.

Das Ende von R8

Dabei stellen wir auch mit einigem Erstaunen fest, wie stark so ein Astromech eigentlich ist und was der alles für Gewichte bewegen kann. Ein Konnex also nicht nur zum Hund sondern auch zur Ameise.

Sonst erleben wir in dieser Folge auch wieder einmal etwas, das ich gerne als das „24-Syndrom“ bezeichne. So wie es Jack Bauer immer gelingt, innerhalb weniger Minuten von einem Stadtteil in einen ganz anderen zu gelangen (und amerikanische Städte sind ja nicht gerade die kleinsten) so schaffte es R2 hier, innerhalb kurze Zeit (man erfährt nicht wirklich wie lange, aber ich denke nicht, dass es sehr viel länger als ein paar Stunden gewesen sein können) von Vanqor im Outer Rim nach Coruscant und wieder zurück zu kommen…

Das wirkliche A-ha Erlebnis stellt sich in dieser Folge aber ein, als wir Jango Fetts Helm sehen. Seit Episode II, als sich Jango beim Einsteigen in die „Slave I“ den Kopf stößt und damit seinem Helm eine Delle zufügt, die wie die Faust auf’s Aug zu jener passt, die Bobas‘ Helm in Episode V ziehrt, war sich das SW-Fandom nicht nur weitgehend darüber einig, dass Boba den Helm seines Vaters trägt, sondern dass GL diese Szene auf Kamino primär deshalb eingebaut hat, um eine dieser liebevollen Verbindungen zwischen der PT und der OT zu schaffen.

Und jetzt das! War zunächst noch die Möglichkeit offen, dass dem Team um Dave Filoni hier einfach ein Fehler passiert sein könnte (wenn auch ein durchaus peinlicher), so stellte Dave später selbst klar, dass dem nicht so ist und dass es GLs‘ expliziter Wunsch war, dass Jangos‘ Helm (samt Delle) das letzte sein sollte, das Mace in seinem Leben sieht.

Das wird nicht Bobas Helm

Ein weiteres Beispiel dafür, wie leicht George seine Meinung ändert, wenn es der Geschichte dient und letztlich wohl auch der Beweis dafür, dass auch Jangos‘ Sohn scheinbar so seine Schwierigkeiten beim Einsteigen in sein Raumschiff haben wird (bzw. haben muss). Oder wo immer er sich die Delle sonst geholt hat.

Was es sonst noch zu berichten gibt:

  • Mace nennt Anakin Anakin und Anakin nennt Mace Mace. Was aber nichts daran ändert, dass die beiden die große Chance sich endlich auszusprechen, während sie mehrere Stunden zusammen in einer einsturzgefährdeten Schiffsbrücke eingesperrt sind offenbar ungenutzt verstreichen lassen, denn das Verhältnis zwischen den beiden verbessert sich durch diese Situation nicht wirklich.
  • Mace rettet Anakins Leben, was in Anbetracht der Ereignisse in Episode III wiederum nicht einer gewissen Ironie entbehrt.
  • Aurra Sing hat sich in ihren Kopf eine ausfahrbare Antenne einpflanzen lassen, ich frage mich ob sie auch irgendwo einen iPod Dockanschluss hat (OK, sorry, das war jetzt wieder mal sexistisch).
  • Schließlich frage ich mich, ob Boba/Aurra tatsächlich schon vorher Kontakt mit Count Dooku hatten und ob es wirklich einen mehr oder weniger offenen Auftrag an die Kopfgeldjäger der Galaxis gibt möglichst viele Jedi zu töten?!

Die obigen Bilder und noch viele mehr gibt es wieder auf meiner Flickr Seite.

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